Verbrauch(er)kürzung

Dienstag, 9. März 2010 von Kevin A. Clipper

Nachdem ich heute an der Tankstelle eine Benzinpreisveränderung von sechs Cent im Laufe eines einzelnen Tages miterleben durfte, habe ich mir ein paar Gedanken gemacht zum Thema Benzinverbrauch. Zuerst habe ich mich natürlich geärgert, dass ich erst am Abend getankt habe.

Klar, um weniger Geld an der Tanke zu lassen, könnte man seinen Mittelklassewagen verkaufen und sich ein 3L Auto zulegen.  Doch muss man sich gleich von dem Wagen verabschiedet, den man so lieb gewonnen hat? Nein, jedes Auto kann mit hohen und mit niedrigem Verbrauch gefahren werden. Keine Frage, aber wie macht man das am geschicktesten ? Was kann man tun, um mehr aus seinem Tank zu holen? Und wie viel Tiger steckt im Tank?

1. Cool bleiben

Bald ist Sommer und wird dann wird es wieder heiß. Was machen wir? Klimaanlage einschalten? Bei etwa 0,5L-2,5 L Benzin mehr pro 100 Km  kann das schnell ins Geld gehen. Deshalb am besten mal bei einem unabhängigen Tester nachfragen, wieviel die eigene Klimaanlage so verbraucht. Auch die Wartung sollte nicht vernachlässigt werden, denn wie der Rest des Wagens ist die Wartung der Schlüssel zu guten Leistungen! Wem die Klimaanlage zu teuer ist, der meint vielleicht, durch Herunterkurbeln der Seitenfenster Geld zu sparen. Aber zu früh gefreut, denn die offenen Fenster führen zu einer Veränderung der Aerodynamik des Autos und verursachen immerhin noch etwa 0,2L/100km!

2. Durchdrehen

Der Blaue EngelBei der Reifenwahl sollte man auf den “Blauen Engel” achten. Reifen mit diesem Zeichen wurden entwickelt, um den Verbrauch zu verringern – und tun dies auch um bis zu 5%. Ein klein wenig Reifenüberdruck von 0,2 Bar bringt übrigens auch etwa 1% geringeren Verbrauch und hilft gleichzeitig die Lebensdauer der Reifen zu erhöhen.

3. Unter Strom

Wessen Ohren auf der Fahrt neben dem Säuseln des Motors unbedingt noch Musik hören muss, wird leider 0,1 L je 100 km weniger im Tank haben. Tagesfahrlicht ist sicherlich ein Sichherheitsvorteil, der nicht zu vernachlässigen ist, leider auch nicht der Mehrverbrauch von 0,1-0,5 L/100km. Der Frühling naht und Deutschlands Heckscheiben werden zum Glück bald nicht mehr zugefroren sein. Aber Experten prognostizieren einen weiteren Winter  in 2011 und somit Heizungskosten von 0,1-0,2L  pro 100 km für die Heckscheibengrills.

4. Packesel oder Tanktiger?

Extra Gewicht im Auto kostet ebenfalls extra an der Zapfsäule. Eine Faustregel besagt, pro 100kg extra im Wagen 0,3L/100 km mehr Verbrauch. Also sollte jeder mal in seinen Kofferraum schauen, ob da nicht vielleicht ein paar Wasserkanister, Sommerreifen oder Ambosse verstaut sind, die in Keller oder Garage besser aufgehoben wären.

5. Anbau verboten

Ein leerer Gepäckträger auf dem Dach verändert die Aerodynamik soweit, dass der Verbrauch sich um circa 10% erhöht. Im Fall eines Heckträgers sind es sogar 20%. Die Aerodynamik leidet prinzipiell unter jedem Anbau. Heckspoiler tun dies sogar mit Absicht, um den Grip zu erhöhen. Wie viel schlechter der Verbrauch genau wird, ist bei so vielen möglichen Anbauten nicht pauschal zu sagen. Bei Pickups und Anhängern sollte man die Klappe der Ladefläche übrigens schließen. Diese offen zu lassen bringt nicht weniger, sondern mehr Verbrauch. Das hat was mit Verwirbelungen zu tun – muss man nicht verstehen, aber hinnehmen.

Fazit – eine spritsparende Fahrweise ganz außen vor gelassen – ist, dass ein bisschen Nachdenken und eine mehr oder weniger gute Vorbereitung ein paar Liter des Verbrauchs kürzen können. Vor der nächsten längeren Reise oder dem nächsten Jahr mit Tausenden Pendelkilometern kann man nun also etwas besser planen – und dementsprechend einiges sparen.

Gute und sichere Fahrt!

Öl – das Blut Deiner Maschine

Mittwoch, 24. Februar 2010 von Kevin A. Clipper

Öl, das raffinierte schwarze Gold, dass durch die Adern eines jeden Motors fließt, sorgt dafür, dass alles “reibungslos” läuft. Zusätzlich unterstützt es dem Motor bei seinem Wärmehaushalt. Denn nur auf sich alleine gestellt, gelangt die Kühlung nicht in alle Gegenden des Motors. Besonders im Kurbelgehäuse hilft Öl dabei, Bauteile wie den Kolben vor dem Hitzetot zu bewahren.

Arten des Öls

Wer vor dem Motoröl-Regal steht, wird drei große Kategorien vorfinden:

Mineralöl – Das “gröbste” der Motoröle, welches zwar für den Geldbeutel kurzfristig die bessere Wahl darstellt, aber auf längere Zeit gesehen mehr Geld verbrauchen wird. Beim Einfahren eines Motors, also auf den ersten 1500km, greift der Kenner zu diesen Ölen, um die letzten Unfeinheiten im Motor “auszuschmirgeln”. Beim ersten Ölwechsel sollte man sich deshalb auch keine Sorgen machen wenn man im Altöl einige kleine Metallspäne findet, das ist ganz normal. An dieser Wirkung des Mineralöls sieht man aber auch, wie ungeeignet es auf Dauer ist.

Teilsynthetik-Öl – Wie der Name schon andeutet, ist dies eine Mischform aus Vollsynthetik- und Mineralöl. In allen Eigenschaften liegt es somit auch zwischen den Beiden anderen Arten, nicht zuletzt beim Preis.

Synthetik-Öl – Dieser Schmierstoff ist die technische Verbesserung dessen, was die Natur uns gegeben hat. Dieses Edel-Motoröl bietet Vorteile wie weniger Ölverbrauch, weniger Kraftstoffverbrauch und längere Ölwechsel-Intervalle. Wenn die Abstände zwischen den Ölwechseln allerdings verlängert werden sollen, muss auch ein spezieller “Langzeitölfilter” eingesetzt werden. Doch all dies hat natürlich seinen Preis: den Preis.

Gegen das Mischen der Ölarten ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Besonders dann nicht, wenn man mal zu einem höherwertigeren Öl greift. Allerdings sollte man auch bachten, dass manche Öle für Benziner, Diesel oder gar Zwei-Takt-Motoren bestimmt sind. Diese Öle besitzen Zusätze, welche sie auf die speziellen Herausforderungen dieser Motorarten vorbereiten.

Zahlen und Buchstaben

Die feinere Unterscheidung der Öle im Ölregal erfolgt über eine Zahlen- und Buchstaben-Kombination wie beispielsweise: 10W-40. Diese Bezeichnung informiert uns, dass dieses Öl ein Mehrbereichsöl ist, das für die Verwendung in unterschiedlichen Temperaturbereichen vorgesehen ist. Die Zahlen sagen dabei etwas über die Zähigkeit des Öls bei tiefen Temperaturen (die erste Zahl) und hohen (die zweite Zahl) aus. Je höher die Zahl desto zäher ist das Öl.

Ölcheck

Der Ölstand sollte alle Paar Wochen mal geprüft werden. Und zusätzlich noch vor und nach jeder längeren Fahrt. Für diese Überprüfung sollte man erst eine Weile mit dem Auto gefahren sein, damit sich das Öl erwärmen und ausdehnen konnte. Dann wird der Messstab aus dem (abgeschalteten!) Motor herausgezogen und mit einem Stück Papier abgewischt. Jetzt noch einmal kurz den Messstab bis zum Anschlag hineinstecken und dann am unteren Ende des Stabes nach zwei Markierungen Ausschau halten. Der Ölstand sollte zwischen diesen liegen, nicht wie bei dem Fall hier rechts. Lieber ein bisschen nachgießen, als in 100km “auf Reserve” zu fahren. Wenn nicht genug Öl vorhanden ist, in kleinen Mengen (50-100ml)  nachfüllen und noch einmal messen. Vorsicht: zuviel Öl kann dazu führen, dass Dichtungen im Betrieb durch Überdruck beschädigt werden. Also nur bis zur oberen Markierung füllen.

Im Wartungshandbuch eines jeden Autos steht genau bei welchem Alter es Zeit wird, das Altöl gegen neues Öl zu wechseln.  Wer sich nicht auskennt und Geld sparen will, sollte dies von einem Fachmann machen lassen. Fehler an dieser Stelle können bis zu mehreren Tausend Euro an Reparaturkosten zu Folge haben.

Ein verschlossener Ölbehälter kann erstaunlich haltbar sein – drei bis fünf Jahre wird von Ölherstellern empfohlen. Danach fängt es an zu zerfallen und sollte entsorgt werden. Dasselbe gilt auch für eine Flasche, die über eine halbes Jahr offen steht. Zur Entsorgung sollten leere Ölflaschen am besten einfach an der nächsten Tankstelle abgegeben werden. Jeder der Öl verkauft ist auch verpflichtet, es wieder zurück zu nehmen.

Bitte nicht einfach in den Hausmüll, die folgen für die Umwelt sind katastrophal! Ein Tropfen Öl kann 1000 Liter Wasser verschmutzen > Mehr dazu auf Gutefrage.net

Gute und sichere Fahrt!

Abgestellt und Abgeschleppt

Mittwoch, 17. Februar 2010 von Kevin A. Clipper

Eine der größten Befürchtungen eines Autobesitzers wird wahr:  Man kommt zurück zu der Stelle, an der man sein Gefährt abgestellt hat und dort steht… nichts. Nachdem der anfängliche Schock verwunden ist, wird es Zeit, die Polizei zu rufen. Diese fragt nach dem Kennzeichen und gibt einem die “gute” Neuigkeit, der Wagen sei nicht gestohlen… lediglich abgeschleppt!

Wer im absoluten Haltverbot, in Feuerwehrzufahrten oder so parkt, dass er Andere behindert, kann abgeschleppt werden. Sogar eine abgelaufene Parkuhr kann als zulässige Begründung gelten, den freundlichen Mann mit dem LKW zu rufen. Wie hoch genau die Kosten für das Abschleppen sind, unterscheidet sich von Fall zu Fall. Einerseits entscheidet die Höhe der Verwaltungsgebühren der Kommune, andererseits die Wochen- und Tageszeit über die Höhe der Rechnung. Um 200 bis 300 Euro wird man allerdings schnell los. Und wie bei vielen “Dienstleistungen” sind Nacht- und Wochenendeinsätze besonders teuer.

Selbst wenn das Verfahren wegen Falschparkens im Nachhinein eingestellt werden sollte, wird der Fahrer für das sogennante “Umsetzen” zu Kasse gebeten. Und sollte es aus irgend einen Grund kein Fahrer auffindbar sein, wird der Fahrzeughalter herangezogen. Nutzlos also die Ausrede: “Keine Ahnung wer gefahren ist, viele meiner Freunde fahren mein Auto!”.

Was ist wenn ich es noch schaffe vor dem Abschlepper da zu sein?

Auch ganz fixe Falschüarker, die noch losfahren können, bevor sie an den Haken müssen kommen um die Kosten für die Leerfahrt des Abschleppunternehmens nicht herum. Wenigstens erspart man sich somit die Unannehmlichkeiten, vorübergehend Fußgänger zu sein . Grundsätzlich empfiehlt es sich, sein Auto so schnell wie möglich wieder auszulösen, denn der “Sonderparkplatz” - ob bei der Polizei oder beim Abschleppunternehmen – ist nicht gerade günstig.

Es war aber ein Notfall!

Wenn es wirklich nicht anders geht, dann sollte man wenigstens zusehen, dass der Wagen nicht dort geparkt ist wo er jemanden gefährdet. Auch hilft es Falschparkern in der Not ein wenig, die Handynummer auf einem Zettel hinter der Windschutzscheibe zu hinterlassen, damit man den Wagen schnell wegfahren kann, wenn sich jemand behindert fühlt. Eine Garantie ist dies zwar auch nicht, aber vielleicht bekommt man dann doch noch die Chance, sein Auto selbst umzustellen. So mancher Nachbar und sogar mancher Ordnungshüter klingelt schonmal die angrenzenden Häuser durch, um den Besitzer direkt zu ermitteln, bevor er die Polizei respektive den Abschleppdienst ruft.

Gute und sichere Fahrt!

Besser Bremsen mit ABS

Dienstag, 9. Februar 2010 von Kevin A. Clipper

Wenn man in die “Eisen” tritt und der Wagen tritt zurück, dann hat das ABS einen soeben vor unkontrolliertem “Gerutsche” bewahrt. Im Gegensatz zum allgemeinen Glauben hilft das ABS nicht, schneller zu bremsen. Es verhindert lediglich, dass die Räder bei starkem Bremsen blockieren. Denn wenn sich die Räder nicht mehr drehen, sondern über die Straße rutschen, werden Kräfte nicht mehr über Haftreibung sondern über Gleitreibung übertragen. Ein gleitendes Rad kann circa 20% weniger Reibungskräfte übertragen, also auch weniger Bremskräfte. Und eben das führt zu geringerer Bremsleitung. Desweiteren kann ein blockiertes Rad auch keine Richtungsänderungen mehr herbeiführen. Das heißt: man rutscht nicht nur kaum gebremst auf das Hindernis zu, sondern man kann nicht einmal versuchen, den Aufprall durch Ausweichen zu vermeiden.

Wie funktioniert ABS?

Früher war “Hasenfuss-Bremsen” angesagt, also rasches Betätigen und Lösen der Bremse. Seit 1978 macht das ABS im Grunde genau das Gleiche. Durch Überwachung von Raddrehzahlen mittels Sensoren an den einzelnen Rädern ist die ABS Steuerelektronik in der Lage zu erkennen, wann ein Rad zu blockieren droht. Der Bremsdruck für dieses Rad wird daraufhin kurzzeitig reduziert, womit das Rad wieder in der Lage ist, sich zu drehen. Das wird dann auch am Bremspedal als Rütteln oder Pulsieren spürbar.

Merke: Das Anti-Blockier-System verkürzt nicht den Bremsweg, sondern es optimiert den Bremsvorgang und ermöglicht währenddessen weiterhin ansonsten kaum durchführbare Korrekturen der Fahrtrichtung.

Bei Bremsungen auf ungleichem Untergrund, wenn beispielsweise Eis nur unter der rechten Fahrzeugseite ist, kann es zu einer ungewollten Drehung des Fahrzeuges kommen. Weil auf der Fahrzeugseite mit geringer Haftung weniger Kraft übertragen wird, entsteht ein Ungleichgewicht. Dieses spiegelt sich dann in einem nach links gerichteten Drehmoment um die Fahrzeughochachse wieder. Also einfach ausgedrückt: wer mit besagtem Fahrzeug bremst, fährt eine Linkskurve. Was nicht ganz ungefährlich ist, wenn man bedenkt, dass sich dort die Gegenspur befindet. Aber auch hier hilft die ABS Elektronik. Durch Eingreifen in die Regelung des Bremsdruckes wird dieser Vorgang verlangsamt und dem Fahrer Zeit gegeben, zu reagieren.

Nach einer Reifenpanne ist das moderne ABS sogar in der Lage zu erkennen, dass auf einem der vier “Füße” des Autos jetzt ein Notrad montiert ist. Was das bedeutet, wird erst klar, wenn man bedenkt, dass Noträder meist kleiner sind als die normalen Räder und daher auch eine andere Drehzahl aufweisen. Dies muss auch von dem ABS berücksichtigt werden. (Trotzdem sollte man mit dem Notrad nicht schneller als 80 km/h fahren und auch möglichst nur bis zur nächsten Reparaturwerkstatt).

Eine kleine ABS Geschichtsstunde

Zwar war das erste elektronische automobile ABS System der Welt in 1978 in der S-Klasse von Mercedes-Benz erhältlich. In Serie jedoch wurde es erst 8 Jahre später, im Ford Scorpio, verbaut. Versuche mit mechanischen ABS Systemen gibt es sogar schon beinahe solange wie es das Automobil gibt. Der Anfang liegt wie bei so vielen Dingen in der Luftfahrt. Man versuchte, Flugzeuge beim Bremsen mit hohen Geschwindigkeiten in der Spur zu halten. Heute, seit seiner Entstehung bereits viele Male verbessert, ist das ABS in jedem PKW zu finden. Seit 2004 haben sich die europäischen und auch die japanischen Automobil- Hersteller  selbst verpflichtet jeden PKW serienmäßig mit ABS auszurüsten.

ABS ist nicht nur Automobilen vorbehalten, sondern kommt auch in LKWs, Motorrädern und Eisenbahnen zum Einsatz. Überall als speziell für ihre Zwecke abgestimmte ABS-Systeme. Selbst ältere Drahtesel kann inzwischen mit ABS versehen werden. Zusammen mit anderen Systemen wie der Antriebschlupfregelung (ASR) bildet ABS heute in vielen Fahrzeugen die Basis des ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) welches tagtäglich PKWs vor verheerenden Unfällen bewahrt. Also gilt dank ABS: Wer bremst verliert nicht!

Gute und sichere Fahrt!

Inhaltsangabe für Buchstabensalat

Montag, 1. Februar 2010 von Kevin A. Clipper

Der Moderne PKW ist von ABS bis eSD mit Dreibuchstaben-Abkürzungen überzogen. All diese Buchstabenkombinationen können vor allem beim Kauf äußerst verwirrend sein. Deshalb nehmen wir ein paar der häufigsten Abkürzungen unter die Luppe.

ABE – Allgemeine Betriebserlaubnis – Die amtliche Zulassungserlaubnis, die Fahrzeugen und Fahrzeugbauteilen erteilt werden muss, bevor diese für den öffentlichen Verkehr zugelassen sind. Umgangssprachlich redet man allerdings nur von der Erlaubnis für einzelne Zubehör-Bauteile. Dennoch muss eine solche Erlaubnis vom Fahrzeughersteller auch für die Serienfertigung eingeholt werden.

ABS - Anti-Blockier-System – Dieses Bremsassistentzsystem verhindert das Blockieren von Rädern beim Bremsen auf glatter Fahrbahn. Vor allem behält der Fahrer die Kontrolle über die Lenkung.

AWD - All Wheel Drive – AWD sagt dem Leser nur, dass alle Räder angetrieben werden. Ob das Fahrzeug dann als geländegängig bezeichnet werden kann, ist allerdings nicht garantiert.

ACC - Adaptive Cruise Control – Hinter der Abkürzung befindet sich ein System, welches mit Hilfe von Radar eine gewählte Geschwindigkeit und einen bestimmten Abstand konstant hält.

ASR – Antriebschupfregelung – Das ASR verhindert das Durchdrehen der Räder beim Beschleunigen. Auch beim Fahren auf schlechtem Untergrund springt das ASR an, um ein Ausbrechen des Fahrzeuges zu verhindern.

CNG – Compressed Natural Gas – CNG ist die Abkürzung für Erdgas, welches auch als Kraftstoff bei einem entsprechend umgebauten Auto verwendet werden kann.

ESP – Elektronisches Stabiliätsprogamm – ESP oder auch Fahrdynamikregelung – ist ein System welches durch gezieltes Abbremsen der einzelnen Räder diese am Ausbrechen hindern soll.  Ursprünglich von Bosch für Mercedes gefertigt, ist ESP jetzt aber auch in anderen Automarken zu finden. Da ESP aber ein eingetragenes Warenzeichen der Daimler AG ist, findet es sich auch bei anderen Herstellern unter anderen Namen wieder. Diese Lauten z.b. DSC, VSA, PSM, oder DSTC.

eSD – Elektronisches Schiebedach – Ein elektronisch steuerbares “Fenster” im Dach des Fahrzeuges. Seit der serienmäßigen Ausstattung vieler Fahrzeuge mit Klimaanlagen haben eSDs stark an Bedeutung verloren. Sie bieten, wenn auch nur im Ansatz, die Möglichkeit “oben ohne” zu fahren, wie man es sonst nur von Cabrios kennt.

FSI – Fuel Stratified Injection – Eine Art der direkten Benzineinspritzung, die beim Gemisch im Brennraum unterschiedliche Verhältnise verwendet. Die FSI-Technik wird verwendet, um bessere Abgas- und Benzinverbrauchswerte zu erziehlen.

GPS – Global Positioning System – Ein vom amerikanischem Militär entwickeltes System zur Positionsbestimmung, welches in Navigationsgeräten verwendet wird.

LED – Light Emitting Diode – LEDs sind Halbleiterverbindungen, die Strom in Licht umwandeln. Obwohl es LEDs seit den 1970er Jahren gibt, finden sie erst seit ein paar Jahren Verwendung in den Beleuchtungseinrichtungen von Fahrzeugen. Sie zeichnen sich durch schnelle Reaktionszeiten, Langlebigkeit und niedrigen Stromverbrauch aus.

SRS – Supplemental Restraint System – Das SRS ist ein Sicherheitssystem, welches aus Airbag und Gurtstraffer besteht. Bei einem Unfall reduziert es die auf den Insassen wirkenden Kräfte.

TDI – Turbo Diesel Injection – TDI ist nur eine von einer Vielzahl firmenspezifischer Bezeichnungen für Direkt einspritzende Dieselmotoren. Andere Namen sind z.B. HDI, CDI, und DI-D. All beschreiben aber dasselbe: ein Motor, bei dem Dieselkraftstoff direkt in den Brennraum gespritzt wird.

SUV – Sport Utility Vehicle – Ein seit etwa 1997 verwendeter Begriff für allradfähige Freizeitfahrzeuge, d.h. geräumige Geländewagen, die hauptsächlich für den Strassengebrauch verwendet werden. Einige Beispiele hierfür sind BMW X5, Porsche Cheyenne, Landrover Discovery.

Die Enteisungs Charts

Sonntag, 17. Januar 2010 von Kevin A. Clipper

Jeder hat so seine eigene Methode, Windschutzscheiben zu enteisen. So mancher macht es gar nicht, sondern kratzt sich ein kleines Guckloch und geht auf „Schleichfahrt“. So begibt man sich aber schnell auf das sprichwörtliche Glatteis. Denn wenn man nicht sehen kann, was um einen herum passiert, wird schnell mal ein anderer Verkehrsteilnehmer übersehen. Die Polzei bestraft den Fahrer in diesem Fall mit bis zu 35 Euro Bußeld! Doch wie kriegt man die Scheibe denn am besten frei?

Platz No. 6 : Motor einschalten, Heizung auf voll Pulle und warten. Für jeden, der nicht die Zeit hat zu warten und auch nicht in der Kälte stehen will, ist das der beste Weg. Der Kraftstoffverbrauch und Kohlenwasserstoffemissionen sind allerdings nicht gerade im Sinne der Umwelt. Also lieber doch raus und selber Hand anlegen. Wenn man schnell genug ist, wird einem dabei auch ein bisschen warm.

Platz No. 5 : In der Kälte stehen und kratzen bis die Scheiben frei sind oder die Finger abfallen mag zwar die „Alte Schule“ sein, aber die Erfolge sind unumstritten. Wichtig ist nur das der Kratzer eine metallfreie glatte Kannte haben sollte. Sonst kratzt man sich nur Riefen in die Scheiben.

Platz No. 4 : Eine Giesskanne voll Leitungswasser von Zuhause mitnehmen und dann über die Scheiben laufen lassen –  hilft.  Aber Acht geben, egal wie eisig es draußen ist und wie schnell man los muss, sollte man kein heißes Wasser verwenden. Daraus kann ein Kälteshock resultieren der die Scheibe springen lässt. Wenn die Scheibe dann frei ist, sollte man noch mal kurz mit dem Scheibenwischer drüber fahren damit das Wasser nicht gleich wieder auf der Scheibe gefriert.

Platz No. 3 : Ein paar Sprüher Enteiserspray und danach kurz mit dem Eiskratzer die Reste wegschaben. Dieses Spray ist eines der wenigen Male, wo sich Alkohol und Autofahren gut vertragen. Denn der darin enthaltene Alkohol startet eine chemischen Reaktion, die das Eis zum Schmelzen bringt. Leider muss man sich bei stärkeren Minusgraden etwas anderes einfallen lassen, da die Reaktion dann nicht mehr wirkt. Sonst hilft das Spray zwar schnell aber die Flasche ist auch nach ein paar kalten Tagen aufgebraucht. Also gleich zwei kaufen!

Platz No. 2 : Mit einer Standheizung kann das Auto bereits enteist und vorgewärmt werden, während man immer noch in der warmen Stube sitzt. Ohne das der Motor an ist, kann diese Heizung den Innenraum beheizen und damit auch das Eis auf der Scheibe zum Schmelzen bringen. Sie kann entweder per Fernbedienung oder über eine Zeitschaltuhr eingeschaltet werden. Manche Heizungen sind elektrisch andere werden durch Kraftstoff geheizt. Nach ein paar Minuten ist alles soweit und die Fahrt kann losgehen.

Und auf Platz No. 1, das Beste was man gegen vereiste Windschutzscheiben tun kann!

Platz No. 1 : An erster Stelle ist natürlich eine Garage. Dann gibt es keinen Schnee auf dem Dach oder Eis auf der Scheibe. Aber naturlich hat nicht jeder Zugriff auf ein Häuschen für sein Auto, dennoch kann man fast dieselben Vorteile nutzen! Daher ebenfalls auf Platz eins: Eine Haube, die man abends über das Auto zieht und morgens wieder herunter nimmt. Sie erleichtert auf jeden Fall das Kratzen, wenn es nicht sogar gleich das ganze Problem behebt!

Beim Enteisen sollten die Seiten- und Heckscheiben, sowie Aussenspiegel und Scheinwerfer, nicht vergessen werden. Das Fahren ist im Winter schon tückisch genug, da kann man sich ein Handicap durch schlechte Sicht wirklich nicht leisten.

Bevor man losfährt, sollte man noch das Auto ganz von losem Schnee befreien. Denn wenn der Schnee beim Fahren herunter fliegt, kann dies die Sicht anderer Verkehrsteilnehmer behindern. Welches nicht nur einen Unfall verursachen kann,  sondern von der Polizei auch mit einem kleinen Lehrgeld von 50 Euro bestraft werden kann. Hierfür eignen sich, dem Lack zu liebe, am besten weiche Handbesen.

Top-Tipp zum Schluss:

Eine kleines Fläschen Türschlossenteisser sollte man im Winter immer in der Tasche haben. Denn es hilft alles nichts wenn man nicht ins Auto kommt, weil das Schloss zugefroren ist. Heißes Wasser ist hier keine Alternative, denn das Wasser kann später im Schloss gefrieren und damit die Mechanik beschädigen.

Die wichtigsten Neuerscheinungen 2010 von Audi A1 bis Volvo V60

Dienstag, 5. Januar 2010 von Moritz Funk

Die Autoindustrie schläft auch 2010 nicht und bringt auch in diesem Jahr neue Autos in allen Segmenten auf den Markt. Wir geben einen kurzen Überblick über die wichtigsten Neuerscheinungen.

Neues Modell
Alfa Romeo Milano ab 16 TEUR Rivale vom VW Golf, ersetzt den 147
Neues Modell
Peugeot 5008 ab 21 TEUR Peugeots version vom Citroen Grand C4 Picasso
Neues Modell
Audi A1 Hatchback ab 15 TEUR Echter Kleinwagen der auf Mini-Kunden abzielt
März
Neues Modell
Hyundai iX35 ab 20 TEUR Schnittiger SUV als Rivale zum Ford Kuga
Neues Modell
Kia Sorento ab 27 TEUR Der Sorento ist jetzt mehr SUV als  Geländewagen
Neues Modell
Citroën C3 ab 13 TEUR Neuer Kleinwagen mit coolem Design
April
Neues Modell BMW 5 er ab 35 TEUR Neueste Version von BMWs Erfolgslimousine
Neues Modell
Ford C-Max ab 21 TEUR Neuester Minivan im Design des nächsten Focus
Neues Modell
Citroen DS3 ab 14 TEUR Citroens Antwort auf den Mini von BMW
Neues Modell
Ford Grand C-Max ab 23 TEUR Siebensitziger Minivan mit Schiebetüren
Neues Modell
Peugeot RCZ ab 26 TEUR Rassig-sportliches Coupé
Neuse Modell
Saab 9-5 ab 39 TEUR Der neue große Saab in klassischer Form
Mai
Facelift
Fiat Doblo ab 15 TEUR Facelift des beliebten Kastenwagens
Neues Modell
Chevrolet Orlando Siebensitzer, der viel über den Zafira 3 verät
Juni
Neues Modell
Saab 9-4X ab 27 TEUR Land Rover Freelander Rivale  von Saab

Noch etwas später…

2010
Volvo S60
Peugeot i0n
2011
Renault Fluence

Was fährt der Weihnachtsmann dieses Jahr?

Donnerstag, 24. Dezember 2009 von Kevin A. Clipper

Über die letzten Wochen haben die Autohändler einige sehr gute Angebote gehabt. Deswegen konnte man beim richtigen Händler einen eher wohlbeleibten älteren Herren beobachten der sich für schnelle Autos mit viel Kofferraum interresiert hat.  Manche der Probefahrten konnten heimlich gefilmt werden:

Der Weihnachtsmann und seine Rentiere scheinen alle Fans von Mercedes zu sein. In Stuttgart hat man ihn sogar die Fertigung ansehen lassen!

Für den Golf GTI ist er feuer und flamme, aber wird der Kofferraum reichen?

Leider gibt es keine Bilder von der BMW Probefahrt. Aber die Münchener machen schonmal Platz im Kofferraum. Ist das ein Zeichen?

Die Nachbarn des Weihnachtsmannes erzählten, dass die Probefahrt mit Audi “Eindruck” hinterlassen hat.

In ein paar Stunden ist es soweit, dann sehen wir für was er sich entschlossen hat oder ob er doch beim “Alten” Modell geblieben ist.

Frohe Weihnachten und sichere Fahrt!

Schneekettchen

Mittwoch, 16. Dezember 2009 von Kevin A. Clipper

Endlich der erste Frost! Allmähliche Schneeeinbrüche lassen Deutschland auf weiße Weihnachten hoffen. Doch was tun, um nicht im Schnee stecken zu bleiben und womöglich die Bescherung verpassen? Abhilfe gerade bei starkem Schneefall auf abschüssigen Straßen bieten Schneeketten. Sie helfen beim An- und Durchfahren von Tiefschnee, aber auch auf Eis und Matsch.

Schneeketten-Zeichen
Wo das Schneeketten-Zeichen zu finden ist, herrscht Pflicht für das Tragen von Schneeketten auch wenn die Strasse anfangs noch frei ist. Auch darf Freie Fahrt nicht zu hoher Geschwindigkeit verleiten: mit montierten Schneeketten ist bei 50 km/h Schluß. Eine Missachtung dieses gesetzlichen Limits kann gefährliche Kontrollverluste zur Folge haben, nicht zu schweigen von einer Geldstrafe. Überhaupt verschleißen die Ketten bei höheren Geschwindigkeiten schneller und können reißen.

Kauf

Beim Kauf sollte man auf drei Dinge achten:

1. Die Größe der Ketten sollte zu den Winterreifen passen. Deswegen immer sicherstellen, dass die Kette für die Dimensionen der Reifen geeignet ist.

2. Ein leichte Montierbarkeit sollte gegeben sein damit die Fahrt schnell weiter gehen kann.

3.  Nach der Montage sollte die Kette ihre Aufgabe erfüllen: gute Traktion liefern (Traktion bedeutet, die Motorkraft auf die Straße zu bringen).

Damit man auch etwas Gutes für sein Geld bekommt, sollte die Kette mit dem TÜV-/GS-Zeichen ausgezeichnet sein. Am Besten informiert man sich vorher bei einem Vergleichstest in Automobil Fachzeitschriften.

Montage

Die beste Schneekette hilft auch nicht weiter wenn man sie nicht montiert bekommt. Garantiert wird es im Notfall stockdüster sein und minus 15 Grad haben, deshalb sollte man frühzeitig einmal üben, die Ketten aufzuziehen. Dabei bitte die Anleitung gründlich lesen, da jede Kette ihre Eigenarten hat. Das Prinzip ist jedoch bei den meisten Ketten ähnlich.

1.  Ruhe bewahren, denn falsch montierte Ketten können die Situation noch verschlimmern und Schaden am Fahrzeug verursachen

2.  Kette sortieren und „entknotet“ vor das Rad legen legen

3.  Kette hinter dem Rad durchziehen

4.  Die Enden über der Lauffläche des Rads miteinander verbinden

5.  Kette Spannen falls sie nicht selbstspannend ist

6.  Den gleichmäßigen Sitz der Kette kontrollieren

Besonders Punkt 1 und 6 sind wichtig! Auf Youtube.de sind von vielen Schneekettenherstellern Montagevideos hinterlegt. Dort kann man sich die genaue Montage der eigenen Ketten in Ruhe anschauen.

Die Ketten werden immer auf die angetriebenen Räder montiert. Also bei Frontantrieb vorne und bei Heckantrieb hinten. Bei Allradantrieb allerdings sollte man im Fahrzeughandbuch nachschlagen, welche Räder mit Ketten montiert werden müssen. Wer noch einen Anhänger dabei hat, sollte diesen auch mit Ketten versehen, sonst läuft er Gefahr, dass der Anhänger aus der Spur gerät und sich womöglich  selbständig macht.

Autos mit ESP (elektronisches Stabilitätsprogamm) sollten dieses nach Möglichkeit abschalten, da es sonst versuchen wird, die Räder am Durchdrehen zu hindern. Damit die Schneeketten aber richtig funktionieren können, müssen Sie ein bisschen durchdrehen können.

Wenn man dann wieder daheim im Trockenen ist, sollte man nicht vergessen, sich noch bei den Ketten zu bedanken und das geht in dem man sie gründlich mit Wasser reinigt und trocknet. Lagern man sie nämlich nass ein, können die Ketten Rost ansetzen, was die nächste Montage umso umständlicher machen würde. Um ganz sicher zu gehen, am Besten die Ketten mit Zink- oder Korrosionsschutzspray einsprühen.

Noch ein Top-Tipp zum Schluss

Stets ein paar Arbeitshandschuhe und eine wasserfeste Unterlage zu den Schneeketten legen. So frieren die Finger bei der Montage nicht ab und die Hose ist danach nicht vom geschmolzenen Schnee durchnässt.

Gute und sichere Fahrt!

Alle Jahre Wieder … Winterreifen

Montag, 7. Dezember 2009 von Kevin A. Clipper

Obwohl es draußen eisig ist, liegt fast nirgendwo Schnee, dennoch ist es Zeit, das Auto mit Winterreifen zu besohlen. Aber warum brauchen wir überhaupt extra Winterreifen? Zwei Gründe gibt es dafür mindestens:

Erstens ist das Profil von Sommerreifen nicht in der Lage, mit dem Schnee und Matsch der kalten Jahreszeit umzugehen, ohne dabei aufzuschwimmen – ähnlich wie beim als Aquaplaning bekannten Effekt. Das Profil des Winterreifens besitzt mehr Lamellen, um dem Schnee und Matsch eine größere Oberfläche entgegen zu setzen. Das heißt auch, dass stark abgefahrene Winterreifen mit wenig Profil keine sichere Fahrt durch den Schnee mehr erlauben. Daher wird, obwohl in Deutschland das gesetzliche Mindestprofil 1,6 mm ist, eine Profiltiefe von mindestens 4 mm empfohlen. Wer diesen Winter zum Skifahren nach Österreich will, sollte besonders darauf achten, da dort eine Profiltiefe von 4 mm sogar vorgeschrieben ist. Alles andere betrachtet man dort als Sommerreifen!

Zweitens verschlechtert sich bei tieferen Temperaturen die Haftung der Gummimischung auf Asphalt. Winterreifen haben eine andere Mischung der Bestandteile, die diesen Effekt wieder ausgleicht. Experten raten daher, ab 7°C Außentemperatur auf Winterreifen zu wechseln.

Und wem die Sicherheit nicht Grund genug ist die Reifen zu wechseln, der sollte bedenken, dass es 20 Euro kostet, falls Ihre Sommerreifen der Polizei auffallen (beispielsweise in einer Verkehrkontrolle nach der feuchtfröhlichen Silvesterfeier zusätzlich zu allen anderen eventuellen Beschwerdegründen). Gleich das Doppelte wird abkassiert, wenn man steckenbleibt und damit auch noch andere Vehrkehrsteilsnehmer behindert. Und wer mit Sommerreifen in einen Unfall verwickelt wird, bekommt 20% Teilschuld, auch wird die Kaskoversicherung wahrscheinlich nicht für den Schaden aufkommen. Aber keine Sorge, falls Sie durch einen Verkehrsraudi mit Sommerreifen verunfallt werden, wird dessen Haftpflicht wenigstens für die daraus entstandenen Unannehmlichkeiten aufkommen.

Schneeflocken-ZeichenWer sich nicht sicher ist, was für Reifen er auf dem Auto hat, der sollte nachschauen ob er das „Schneeflocken-Zeichen“ auf der Seitenwand findet. Manchmal steht auch „M&S“  in der Reifenbezeichnung. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass diese Reifen wintertauglich sind, da es auch „M&S“ Sommerreifen gibt. In einem solchen Fall sollte man lieber zu einem Fachmann in der Nähe fahren und ihn kurz drüberschauen lassen.

Zu guter letzt sei auch dran erinnert, dass die Reifen eventuell in die Jahre gekommen sind, obwohl man in den letzten Wintern gar nicht sonderlich viel gefahren ist. Die Reifen sollten spätestens alle sechs Jahre gegen neue getauscht werden, denn das Gummi wird unabhängig von der Fahrleistung Jahr für Jahr ein bisschen poröser.

Gute und sichere Fahrt!