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Welches Rad soll sich Drehen? – Teil 2

Montag, 30. August 2010 von Kevin A. Clipper

Letzte Woche haben wir die Vor- und Nachteile von Vorder- und Hinterradantrieb betrachtet.  Aber was passiert wenn man beide Systeme zusammen nimmt um mit allen vier Rädern Kraft auf die Straße zu bringen?

Allradantrieb

Ein Fahrzeug mit Allradantrieb beschreibt ein KFZ welches über all seine Räder auch Antriebsleistung übertragen kann.  Dabei wird zwischen dem permanenten und dem zuschaltbaren Allradantrieb unterschieden. Der einfachhalt halber wollen wir nur PKWs mit 4 Rädern betrachten obwohl es auch Allrad Fahrzeuge mit mehr gibt.

Bei dem permanenten Allrad werden die Beide Achsen angetrieben und die Kraftverteilung über ein dazwischen angebrachten differenzial geregelt.

Der zuschaltbarer Allradantrieb besitzt eine extra Kupplung um bei Bedarf die zweite  Achse mit Antriebsleistung zu versorgen. Dies ist besonders Vorteilhaft bei Fahrbahnen mit schlechter Haftung.

Funktion

Bei einem mit Allrad angetriebenen Fahrzeug wird die Kraftverteilung an die einzelnen Räder etwas komplizierter als bei Front- oder Hinterradantrieblern. Über- oder untersteuerndes Fahrverhalten können beide mit Allradantrieb realisiert werden, da es nur eine Frage der Abstimmung ist. Meist wird aber ein neutrales Fahrverhalten eingestellt, welches  einfacher zu handhaben ist, besonders bei Fahrten unter schwierigen Bedingungen.

Nachteilig ist, dass Allradantreibe komplexer und schwerer als einachsige Antriebsvarianten sind. Dies führt zu höheren Produktionskosten und höheren Kraftstoffverbrauch.

Geschichte

Das erste Fahrzeug mit Allradantrieb, trieb seine vier Räder bereits 1827 mit Dampf an. Dies war sogar vor dem Fahrzeug von Karl Benz in 1885, welches wir heute als

erstes Automobil sehen. 1900 fuhr dann das erste elektrische Allrad Fahrzeug, der Lohner-Porsche. Über die darauf folgenden Jahre gab es dann einige verschiedene Allradantriebler von verschiedenen Firmen aus aller Welt. Der erste PKW der während der Fahrt von Zweirad auf Allradantrieb umschalten konnte wurde dann in 1940 in Amerika für das US Militär entwickelt. Damals noch als Willys bekannt, sind heute dessen Nachfolger immer noch unter dem Markennamen Jeep Wrangler erhältlich.

Audi Quadro

Trotz vielem Einsatz im Rennsport hat der Allradantrieb lange Zeit auf der Straße nicht große Nachfrage gefunden. Bis schließlich in 1980 Audi eine neue Ära für den Allradantrieb einleitete. Denn der Audi Quadro wurde der Erste in großer Stückserie produzierte Wagen mit permanentem Allrad. Dieses Jahr feierte Audi sogar denn 30-jährigen Geburtstag Ihrer Quadro Fahrwerke.

Damit hätten wir die drei Möglichkeiten die vier Räder eines PKWs anzutreiben. Der Allradantrieb bietet dabei die vielfältigsten Möglichkeiten, allerdings auf Kosten des Preises.

Gute und sichere Fahrt!

Welches Rad soll sich Drehen? – Teil 1

Montag, 23. August 2010 von Kevin A. Clipper

Automobile können sich vorwärts bewegen weil ihre Motoren Antriebskraft entwickeln, diese im Getriebe umgewandelt und zum Schluss über die Räder auf die Straße gebracht wird. Aber welches Rad soll angetrieben werden? Macht es einen Unterschied?

Grundsätzlich gibt es drei Varianten nur die Vorderräder, nur die Hinterräder und alle zusammen. Und ja, es macht einen großen Unterschied.

Hinterradantrieb

Ein klassische Hinterradantrieb der VW Käfer

Bei der ältesten Art ein Automobil anzutreiben wird die Kraft über die Räder an der hinteren Achse auf die Straße übertragen. In vielen Fällen erfordert dies, dass die Kraft mittels einer langen Kardanwelle von einem vorne angebrachten Motor zur Hinterachse übertragen wird. Ausnahmen hierzu bilden Mittel- bzw. Heckmotor Fahrzeuge wie die meisten Premium- und Sportwagen. Außerdem ist dies immer noch der Standard im Nutzfahrzeugbau.

Da die Kraft von hinten das Auto um die Kurve schiebt wird ein solches Fahrzeug als übersteuernd bezeichnet. Des Weiteren wird eine höre Traktion erzielt durch die stärke Gewichtsbelastung auf der Hinterachse bei Beschleunigung und unter Beladung.

Insgesamt lässt der Hinterradanrieb ein sportlicheres und komfortableres Fahrverhalten zu.

Vorderradantrieb

Einer der Frühesten in Serie gebauten Vorderrantriebler der Citroen Traction Avant

Zwar war das erste Automobil bei dem der Antriebskraft über die Vorderachse übertragen wurde in 1898 erfunden. Aber es hat bis Anfang der 1930er gedauert bis eine Serienfertigung durch DKW und kurz darauf auch Citroën umgesetzt wurde.  Der richtige Durchbruch kam erst in den  1970ern als sich diese Antriebsart insbesondere im Kleinwagen durchgesetzt hat. Dies kam durch die, vor allem für Klein- und Kompaktwagen wichtige kompakte Bauraum Ausnutzung und sowie die um bis zu 15%ige Ersparnis bei Produktionskosten.

Das Auto wird durch eine Kurve von den Vorderrädern gezogen und neigt daher eher zum Untersteuern. Bei Beschleunigung und starker Beladung wird die Antriebsachse gewichtsmässig entlastet, welches leider zu weniger Traktion führt. Daher können die Vorderräder drehmomentstarker Vorderradantriebeler häufig beim Anfahren durchdrehen.

Ohne den Vorderradantrieb hätte sich der Kleinwagen, der heute ja das Straßenbild dominiert, wahrscheinlich nie durchsetzen können.

Nächste Woche schauen wir uns noch die dritte Variante an … wenn alle Räder zur Kraftübertragung verwendet werden: Der Allradantrieb.

Gute und sichere Fahrt!

Alles „Recht“ens?

Montag, 16. August 2010 von Kevin A. Clipper

Wer schon mal auf der Autobahn gefahren ist, wird wahrscheinlich schon mal überholt worden sein. Vielleicht sogar von rechts.  So was  kann unter Umständen lebensgefährliche Folgen haben.  Leider sieht die Polizei viel zu wenige dieser „Rechts-Raudis“.  Aber  wenn, dann gibt’s wenigstens 50 Euro für die Staatskasse.

Richtig überholenBriefmarke der ehemaligen DDR

Richtig überholen will gelernt und geübt sein.  In der Fahrschule wird einem beigebracht wie sicher überholt wird, aber leider vergessen die meisten Fahrer die richtige Technik mit der Zeit. Deshalb wollen wir uns diese mal wieder in Erinnerung rufen.

Erst ist zu schauen ob das Überholen überhaupt möglich ist. Dabei ist der „Schulterblick“ unerlässlich. Denn wie bei  keinem Auto sind die Spiegel  in der Lage lückenfrei alles hinter dem Auto widerzuspiegeln.  In dem  Totenwinkel  können sich leicht andere Autos oder Zweiräder verstecken.

Wenn alles frei ist, setzt man den Blinker beschleunigt und  schert darauf hin aus. Dabei nochmal schauen ob wirklich alles frei ist. Man sollte mindestens 20 km/h schneller sein als der Überholte.  Wenn das überholte Fahrzeug wieder im rechten Außenspiegel sichtbar wird,  ist es sicher wieder in die eigene Spur zurück zu kehren.

Rechts Erlaubt?

Aber rechts überholen ist nicht immer gegen das Recht. Unter den richtigen Umständen ist einen Überholen auf der rechten Seite erlaubt und sogar Pflicht.

- Fahrräder und Mofas dürfen stehende Fahrzeuge rechts überholen. (Dies bezieht sich natürlich nicht auf die Autobahn. Denn wer auf einem Fahrrad so schnell strampeln kann um die Mindestgeschwindigkeit von 60km/h für die Autobahn sollte sich lieber eine Karriere als Profi-Radfahrer überlegen)

- Schienenfahrzeuge MÜSSEN rechts überholt werden. Nur wenn dies nicht möglich ist darf links überholt werden.

- Bei mehreren Fahrbahnen darf die linke Spur rechts überholt werden wenn diese steht oder sich nur langsam vorwärts bewegt.

- Fahrzeuge die links abbiegen wollen und dies auch schon angekündigt (sprich Blinker gesetzt) haben, dürfen von rechts überholt werden.

Gute und sichere Fahrt!

Aug

9

2010

0

Fusspflege fürs Auto

Montag, 9. August 2010 von Kevin A. Clipper

Vier reifen sind der Kontakt zwischen Auto und Straße. Um genau zu sein übertragen nur wenige Quadratzentimeter der Reifen Oberfläche sämtliche Antriebs- , Brems- und Lenkkräfte. Deshalb ist es wichtig dass man sich ein kleine wenig um sie kümmert. Falsche Handhabung kann zu einem geplatzten Reifen führen. Bei 180 km/h auf der Autobahn kann so etwas schnell gefährlich werden.

Reifen GAU

Beispiel eines Reifens nach dem versagens

Falls während der Fahrt ein Reifen versagen sollte, ist es entscheidend Ruhe zu bewahren und vor allem nicht zu bremsen. Ja, dies mag zwar gegen jeden Instinkt erscheinen aber eine Bremsung kann eine ungewollte und vor allem schlagartige Fahrtrichtungsänderung zur Folge haben, welche dann einen noch größeren Unfall zur Folge hat! Das richtige Verhalten ist, Kupplung treten, vorsichtig lenken und auf dem Seitenstreifen ausrollen lassen.

Riefen Todesursachen

Die größte Gefahr für Reifen sind Bordsteinkannten. Falsches einparken, bei dem der Reifen am Bordstein entlang geschabt wird, kann irreparable Schäden am Reifen verursachen.  Auch das Herunterfahren vom Bordstein kann zu frühen ableben eines Reifens führen, besonders in einem spitzen Winkel. Dabei können die Seiten vom Reifen beschädigt werden. Schlimm ist vor allem wenn man in der Beschädigung die unteren Schichten aus faserigen Materialien zu sehen sind! Ein weiterer Hinweis auf einem versteckten Schaden sind Beulen die sich an der Seite der Reifen bilden.

Eine gelegentliche Inspektion der Reifen kann frühzeitig ein Problem mit deinem Reifen aufzeigen. Aber in Zweifelsfalls sollte ein Reifenfachmann aufgesucht werden. Lieber Vorsicht als Nachsicht!

Zum Schluss noch einen TOP TIP: Die gesetzliche Mindestreifenprofiltiefe ist 1,6 mm. Reifen Hersteller empfehlen allerdings ein Minimum von 2,0 mm. Die Profiltiefe von 1,6 mm wird von den Reifenverschleißanzeigern  angezeigt. Dies sind kleine Stege in den Rinnen des Reifens. Wenn diese Stege dieselbe Höhe haben wie das Profil, ist der Reifen nicht mehr zugelassen.

Gute und sichere Fahrt!

Aug

2

2010

0

T-T-Turbo Time!

Montag, 2. August 2010 von Kevin A. Clipper

TDI, TCE, DTI, CDTI, JTD sind alles Buchstabenkombination die man auf der Rückseite von Autos finden kann. Wir wollen uns heute mal mit dem „T“ beschäftigen. Das „T“ steht für Turbo!

Was in Karl Benz‘s Namen ist ein Turbo?

Turbolader QuerschnittEin Turbo, oder Turbolader, ist ein Gaskompressor welches die vom Motor angesaugte Luft verdichtet. Das Ziel ist es mehr Luft und mehr Treibstoff dem Motor zu zuführen damit dieser mehr Leistung entwickelt. Angetrieben wird der Turbo von einer Turbine die von den Abgasen angetrieben wird.

Der Turbolader wurde in 1905 erfunden von einem Schweitzer namens Alfred Buchi und erstmals in Flugzeugen verwendet. Erst 1962 wurde der Turbo in einer Automobile-Serienfertigung verwendet. Das war das amerikanische Oldsmobile F-85 Jetfire V8.

Nachteile von Turboladern

Das erhöhte Drehmoment und höhere Temperaturen haben Auswirkungen auf die Haltbarkeit des Motors. Das soll nicht heißen dass jeder der einen Motor mit Turbolader hat, Angst haben muss das ihm der Motorblock um die Ohren fliegt. Ein Motor der vom Hersteller mit Turbo ausgestattet wird, erhält auch ein besseres Kühlsystem und stärkere Motorkomponenten. Wer allerdings beschließt seinen Motor selbstständig mit einem Turbo zu bestücken, ohne diese Nachteile zu berücksichtigen, könnte sich nach kurzer Zeit mit einem Motorschaden abfinden müssen.

Richtiger Umgang mit Turbos

Jeder Besitzer eines Turbo Motors sollte mit diesem umgehen zu wissen. Denn bei falscher Benutzung kann der Turbo selber kostspieleigen Schaden nehmen. Nach einer Fahrt mit längeren hohen Drehzahlen(z.B. Autobahn) sollte vor dem Abstellen des Motors diesem ein paar Minuten Leerlauf oder langsame fahrt gegönnt werden. Die hohen Drehzahlen versuchen auch hohe Temperaturen im Turbo und seinen Lagern.  Diese werden normalerweise  von durchfließendem Motoröl gekühlt. Das Problem ist ein abgeschalteter Motor pumpt kein Öl durch seinen Ölkreislauft. Öl welches in heißen Lagern steht kann verkoken (zu Koks werden) welches dann beim nächsten Motorstart die Lager beschädigen können. Ein einmaliges Fehlverhalten mag zwar nicht sofort zu einem Schaden führen, aber die Lebensdauer der Turbolager erheblich verkürzen.

Deshalb jeder der denn Spass eines Turbomotors hat, bitte Vorsicht damit dieser auch lange anhält.

Gute und sichere Fahrt!

Jul

26

2010

0

Sommer, Sonne, Sonnenbrille

Montag, 26. Juli 2010 von Kevin A. Clipper

Wenn die Sonne brennt versuchen wir schon so wenig wie möglich anzuhaben, das gilt auch für unsere Füße. Allerdings wenn’s blendet ziehen wir sogar mehr an, unsere Sonnenbrillen.  Aber was ist beim Autofahren erlaubt und was nicht? Ohne Hemd zu fahren ist beispielsweise für Männer erlaubt aber nicht für die Damen. Dies könnte nämlich die Männlichen Verkehrsteilnehmer ablenken.

Barfuß oder Flip-Flops

Flip-Flops

Flip-Flops mögen zwar modisch sein, aber das Fehlen von Fersenhalt kann zu einer Gefahr werden. Zwar sind sie nicht direkt durch die StVO verboten aber in Falle eines Unfalles kann es schlimme Folgen haben. Denn wenn die Unfallursache auf das Fehlen von geeignetem Fußwerk zurück zu führen ist, kann ein Bußgeld von bis zu 50 Euro fällig werden. Des weiteren kann die Versicherung ihre Zahlungen mindern oder gar ganz verweigern. Dasselbe gilt dies auch fürs barfüßige Autofahren.

Sonnenbrille

Sonnenbrille

Das Tragen einer Sonnenbrille ist bei starker Blendung auf jeden Fall eine empfehlenswerte Sache. Nur sollte drauf geachtet werden das diese nicht ein Grüne oder Rote Tönung hat, da sonst eine Fehleinschätzung an der Ampel oder von Bremslichtern erfolgen kann. Das eine Sonnenbrille Nachts nicht beim Autofahren getragen werden darf, egal wie cool es sein mag, sollte nicht weiter erwähnt werden müssen.

Für Brillenträger gilt zwar dass sie nicht ohne Autofahren dürfen. Aber es ist nicht Pflicht eine Ersatzbrille dabei zu haben. Allerdings ist der Gedankte den ADAC zu rufen um mein Auto nach Hause zu transportieren weil ich mein Brille kaputt gemacht habe, doch etwas komisch!

Abschließend sollte noch erwähnt sein, das Eis essen beim Autofahren nicht verboten ist. Eigentlich merkwürdig weil ein Eis zu schlecken, sicherlich genauso ablenkend ist wie das telefonieren mit dem Handy!

Gute und sichere Fahrt!

Jul

20

2010

1

Preis für Autoteile im Internet vergleichen

Dienstag, 20. Juli 2010 von Moritz Funk

Im Internet gibt es unzählige Anbieter von Autoteilen und Zubehör, aber wo ist die Bremsscheibe, die Zündkerze oder der Luftfilter, den ich brauche, am günstigsten? Um das herauszufinden, gibt es jetzt Carmio, den neuen Autoteile-Preisvergleich. Unter www.carmio.de  kann man mit wenigen Klicks die Preise vieler verschiedener Online-Shops vergleichen und so bei der Bestellung von Ersatzteilen bis zu 70 Prozent sparen. Abgewickelt wird der Kauf dann direkt mit dem Händler selber.

Garantiert passende Teile bestellen

Wer bei Carmio seine Autoteile günstig bestellt, braucht keine Angst zu haben, dass die Teile nicht zu seinem Auto passen und die Reparatur deswegen nicht weiter geht. In der Carmio-Datenbank sind alle europäischen Autos hinterlegt, diese kann man zu Beginn der Suche ganz einfach auswählen. In den Listen der Hersteller, der verschiedenen Modelle und der entsprechenden Motorisierungen einfach die Daten seines Autos anklicken, anschließend werden nur noch Ersatzteile angezeigt, die genau zum jeweiligen Fahrzeug passen. Noch schneller geht es mit den Schlüsselnummern für Typ und Motor aus dem Fahrzeugschein.

Einbauanleitungen, Tipps und Hinweise

Carmio bietet zahlreiche Informationen zu vielen verschiedenen Autoteilen. Zu den gängigsten Verschleißteilen und den beliebtesten Herstellern gibt es Hinweise, in denen erläutert wird, woran man erkennt, dass das jeweilige teil defekt ist, wo genau es sich befindet und was für eine Aufgabe es hat. Zudem werden die nötigen Arbeitsschritte dargestellt, so dass jeder Autofahrer weiß, was bei der Reparatur auf ihn zukommt und wie er das Teil selbst austauschen kann. Für einige Modelle wie etwa den VW Golf IV, den BMW 3er oder die Mercedes A-Klasse findet man bei Carmio auch detaillierte Anleitungen, die zahlreiche Reparaturen Schritt für Schritt erklären, z.B. der Bremsbelagwechsel beim VW Golf IV.

Auch für mehrere Teile das beste Angebot finden

Mit Carmio kann man nicht nur die Preise für einzelne Ersatzteile vergleichen, sondern auch für umfangreichere Bestellungen. Wer größere Reparaturen plant, kann alle benötigten Teile im Warenkorb zusammenstellen und dann auf einen Blick sehen, wie teuer der gesamte Einkauf bei den einzelnen Autoteile-Shops ist. Neben dem Preis für die Produkte werden auch die Versandkosten angezeigt sowie die Bewertung, die frühere Kunden über den Händler abgegeben haben. So kann man schnell und sicher das beste Angebot auswählen.

Jul

12

2010

0

Helfer in Not

Montag, 12. Juli 2010 von Kevin A. Clipper

rettungstransporter

Nachdem ich vor ein paar Tagen leider einen Rettungswagen zum Krankenhaus begleiten musste, ist mir aufgefallen wie unvorsichtig manche Leute beim Überholen des Rettungswagens sind. Dabei weis man nie ob sich in einem Rettungswagen gerade ein Verletzter befindet oder nicht. Und wenn einer sagt “Nicht schneller als der Schutzengel” reden sie eigentlich von diesen Rot-Weißen Transportern!

RTW vs KTW

Jedem kann mal ein Unfall passieren. Ob auf der Straße oder daheim und wen ruft man dann? Einen Rettungswagen (RTW) natürlich, dies sind Fahrzeuge um im Notfall Patienten zu versorgen und dann zu einem Krankenhaus zu bringen. Diese unterscheiden sich von einem Krankentransportwagen(KTW) welche zum Transport von Erkrankten in nicht-Notfällen verwendet werden.

RTW vs. StVO

Rettungsfahrzeuge wie auch Fahrzeuge der Polizei sind von der StVO befreit, wenn höchste Eile geboten ist. Das heißt um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Hierfür müssen sie aber ihr Martinshorn und Blaulicht eingeschaltet haben.  Für alle anderen Verkehrsteilnehmer bedeuten diese Signale „sofort freie Bahn zu schaffen“! In solchen Notfall Situationen dürfen  Rettungsfahrzeuge sogar Geschwindigkeitsüberschreitungen begehen. Zwar gilt „So schnell wie nötig, aber so vorsichtig, dass kein weiterer Unfall passiert“ wird in Fachkreisen maximal 20% Überschreitung empfohlen. Desweiteren müssen sich Einsatzfahrzeuge auch an die restliche Beschilderung halten und dürfen nicht einfach z.B. verkehrtherum durch Einbahnstraßen fahren.

Als Erstes Helfen

Zwar hat jeder Halter eines Führerscheins mal einen erste Hilfe Kurs gemacht, aber für die meisten ist dieser schon ein paar Jahre zurück. Viele werden auch wissen, das falls sie einen Unfall sehen,  sie verpflichtet sind anzuhalten und zu helfen. Aber wer kann sicher von sich behaupten das er weiß wie? Darum sollte sich jeder mal einen “Erste Hilfe wieder Auffrischung Kurs” leisten. Denn richtig helfen bis die Profis kommen will geübt sein.

An alle Besatzungen von RTWs und KTWs: Danke und weiter mit der guten Arbeit!

Gute und sichere Fahrt!

Jul

5

2010

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Hybride – Das Beste Zweier Welten

Montag, 5. Juli 2010 von Kevin A. Clipper

Der Toyota Prius - Für viel DER Hybrid

Wer in der Antike von einem Hybrid geredet hat, sprach von einer Kreatur die aus Teilen mehrerer Anderer bestand. Der Minotaurus von Minos vereinte beispielsweise die Stärke des Bullen und die Intelligenz des Menschen. Aber wir wollen uns mal mit dem „modernen Hybriden“ beschäftigen, welcher in dem heutigen Zeitalter  scheinbar in jedermanns Munde ist. Das Hybride Automobil.

Was heißt hybrid?

Laut einer Definition der UNO von 2003 muss ein Hybridfahrzeug mit mindestens zwei verschiedenen Energiespeicher und Energieumwandler versehen sein.  Einfach ausgedrückt muss man zwei verschiedene Arten von Energiequellen und somit auch zwei unterschiedliche Antriebsquellen. Also ein Fahrzeug mit Batterie und Benzintank sowie Verbrennungsmotor und Elektromotor ist ein Hybrid. Der Elektromotor muss aber dem Antrieb dienen, also der „normale“ Anlasser und die elektrischen Fensterheber  qualifizieren nicht für die Bezeichnung Hybrid. Genauso ist ein zum Verbrennen von Autogas umgebauter PKW kein Hybrid, da er zwar zwei unterschiedlichen Energiequellen aber nicht zwei unterschiedliche Antriebsquellen besitzt.

Was für Arten gibt es?

Hybride Fahrzeuge werden primär durch zwei Kriterien in Untergruppen eingeteilt.  Diese wären „Anordnung“ und „Ausbaustufe“. Da alle  Hybride bis auf wenige Exoten eine Kombination aus Verbrennungsmotor und Elektromotor darstellen wollen wir uns jetzt auch primär mit diesen beschäftigen:

Anordnung

- Serieller Hybrid – In Serieller Anordnung werden die Antriebe hintereinander geschaltet sprich der Verbrennungsmotor wirkt nicht mehr direkt auf die Achsen, sondern treibt einen Generator an um Strom zu erzeugen. Dieser wird dann verwendet um einen oder mehrere Elektromotoren zu betreiben welche dann für den Vortrieb sorgen. Der Vorteil hierin ist, dass der Verbrennungsmotor immer in seinem verbrauchs-optimalen Betriebszustand laufen kann. Zu Zeiten in dem mehr Strom erzeugt wird als benötigt wird, kann dieser in Batterien zwischengespeichert werden.  Bespiele sind der Chevrolet Volt und der vermütlich nächstes Jahr auf den Marktkommenden Opel Ampera.

- Paralleler Hybrid – Hierbei können beide Antriebe gleichzeitig auf die Räder einwirken um Vortrieb zu erzeugen.  Dabei kann der Elektromotor den Verbrennungsmotor entlasten um eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs zu bewirken.  Andererseits kann der E-motor auch zur Leistungserhöhung genutzt werden. Beispiele sind der Honda Civic Hybrid und das Porsche 918 Spyder Concept.

- Mischhybrid – Die auch als Lesitungsverzweigten Hybriden bezeichneten Anordnung könnte man als „Hybrid-Hybrid“ bezeichnen. Denn es verfügt über Eigenschaften der Anderen beiden Anordnungen und erlaubt einen Betrieb wie eine Seriellen oder einen Parallelen Hybriden. Das Fahrzeug entscheidet je nach Betriebszustand wie die vorhandene Technik eingesetzt werden soll.  Beispiele hier für sind der Toyota Prius und der Lexus RX 450h.

Ausbaustufen

- Mikro hybrid – Die kleinste Ausbaustufe des Hybrids ist im eigentlichen laut Definition kein wirklicher Hybrid. Der „Mikro“ schaltet seinen Verbrennungsmotor aus in Leerlaufphasen, wie an der Ampel, wenn dieser nicht benötigt wird. Mittels Energierückgewinnung wird dabei die Energie gespeichert um bei weiterfahrt den Motor wieder einschalten zu können.  Dieses System als Star-Stop-Automaik bezeichnet wurde in dem Lupo 3L von VW und heute noch in dem 1ser BMW verwendet.

- Mild hybrid – kaum mehr als ein „normaler“ PKW, der ein bisschen Unterstützung durch einen Elektromotor erhält. Der nicht mehr als 20kW Leistungsfähige Elektromotor ist nicht in der Lage das Fahrzeug alleine voranzutreiben. Dennoch sind bis zu 10 Prozent Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs möglich.

- Vollhybrid – Der echte Hybrid, der Elektrisch oder von dem Verbrenner vorangetrieben werden kann, besitzt einen richtigen „Hybridantriebstrang“. So das beispielsweise in der Stadt beim „Stop-and-go“ rein Elektrisch gefahren wird und über Land die Reichweite, welche im Kraftstofftank steckt, genutzt werden kann. Die Elektromotoren eines Vollen hybriden haben Leistungen von mehr als 20 kW und werden oft von großen Batteriepaketen gespeist. Diese Stellen ja auch einer der Größten Herausforderungen für die Automobilhersteller da. Denn Größe und Haltbarkeit von Batterien sind die zwei entscheidenden Nachteile dieser Technik gegenüber dem klassischen Verbrennungsmotor.

Die Vereinigung aus Elektro- und Verbrennungsmotor hat schon viele verschiedene Formen angenommen.  Die Zukunft wird zeigen was für andere Weitere Kombinationen und Ausführungen es geben wird. Eins ist aber sicher die Zukunft des Automobils ist derzeit stark mit Weiterentwicklung der Hybriden verbunden.

Gute und sichere Fahrt!

Jun

28

2010

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Pioniere der Technischen Entwicklung

Montag, 28. Juni 2010 von Kevin A. Clipper

Der Nachbau der Elektrischen Viktoria Vergangene Woche ist eine Stück Automobilgeschichte zerstört worden. Die „Elektrische Viktoria“ war ein Nachbau eines 105 Jahre alten Elektroautos von Siemens. Als der Wirtschaftshistoriker Prof. Wilfried Feldenkirchen zusammen mit vier Studenten eine Testfahrt in dieser Reproduktion vornahm ist es leider zu einem tragischen Unfall gekommen. Das Auto kam dabei von der Straße ab und Professor Feldenkirchen wurde lebensgefährlich verletzt. Die mitfahrenden Studenten erlitten schwerste Verletzungen.

Die alte und neue  „Viktoria“

Das Original, welches in Kleinserie 1905 gebaut wurde, war zu seiner Zeit für einen Preis von 11,000 bis 17,500 Mark zu haben. Was zwar wenig erscheinen mag, aber bei einem Monatslohn eines durchschnittlichen Arbeiters von 60 bis 120 Mark, einen doch ordentlich schlucken lässt.  Nach Original Unterlagen des Siemens Archivs wurde der Nachbau in 10 Monaten Bauzeit von Prof. Feldenkirchen in Zusammenarbeit mit der Firma Hubert Drescher nachgebaut. Zwar war die Reichweite, Batterie abhängig, auf 60 bis 80 km beschränkt, aber wer würde denn je weiter fahren wollen? Der Nachbau war bereits in Berlin und auf der EXPO in Shanghai zu sehen und jetzt sollte es auch in Südafrika vorgeführt werden. Aber nach dem Unfall ist die Zukunft der “Viktoria” unklar und sie wird jetzt von der Polizei technisch untersucht.

Die Anfänge des ElektroautosDas Lohner-Porsche-Elektromobil

Die „Viktoria“ war nicht das erste Elektroauto auf deutschen Straßen. 1882 stellte Siemens bereits den „Elektromote“  vor, einen elektrischen Oberleitungsbus. 1900 wurde auf der Pariser Weltausstellung über das Lohner-Porsche-Elektromobil gestaut. Dieser erste Allrad Wagen wurde von vier  elektrischen Radnabenmotoren angetrieben. Zwei Jahre später wurde sogar eine Hybrid Variante vorgestellt. Welche, die zu der Zeit störanfällige und sehr verlustbehaftete Getriebe umging,  indem ein Daimler Verbrennungsmotor die Elektromotoren mit Strom versorgte. (Genau das Hybrid Konzept gibt es nicht erst seit dem Prius!) Und 1905 wurde dann die Viktoria als Hoteltaxi und kleiner Omnibus sowie Lieferwagen eingesetzt.

100 Jahre später

Heute 100 Jahre später haben wir wieder eine Elektroauto Ära eingeleitet. Der Toyota Prius, der Tesla Roadster und noch viele wietere Elekro- und Hybridfahrzeuge sind inzwischen erhältlich. Manche Ideen brauchen einfach ein bisschen länger zum Reifen!

Ein Hoch auf die Pioniere der Technischen Entwicklung!

Gute und sichere Fahrt!