Donnerstag, 26. Januar 2012 von Mario Lehmann
Volkswagen stellt offiziell die viertürige Version des VW up! vor. 475,- € werden für die beiden Fond-Türen zusätzlich fällig. Damit liegt der Basispreis für den VW up! bei 10.325 €. Ab Mai 2012 wird der Neuwagen bei den Händlern stehen. Dennoch bleibt der VW up! zu teuer und unzeitgemäß.

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Die viertürige Version des VW up! – Ab dem 6. März 2012 beginnt der Vorverkauf, im Mai rollt er zu den Händlern. | © VW
Nachdem die auf der IAA 2011 präsentierte, zweitürige Version des VW up! seit kurzem die Zulassungsstatistik in der Klasse der Kleinstwagen anführt, präsentiert die Volkswagen AG den Viertürer. Das Konzept bleibt dasselbe, auch wenn der Viertürer mit deutlich verkürzten vorderen Türen und ohne Hüftschwung in den hinteren Fenstern daherkommt. Front und Heck bleiben identisch. Ab der B-Säule sei der up! mit vier Türen eigenständig. Der Viertürer des VW up! unterscheidet sich in seinen Dimensionen, in der Ausstattung und Motorisierung nicht vom Zweitürer. Das Weglassen der ansteigenden Fensterlinie Richtung C-Säule verbessert die Rundumsicht. Die sehr kurzen vorderen und hinteren Türen dagegen versprechen einen eher unbequemen Zustieg.
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Donnerstag, 19. Januar 2012 von Mario Lehmann
Zu Beginn dieses Jahres stellt die DEKRA den Gebrauchtwagenreport 2012 vor. Dabei wurden 50 neue Fahrzeuge in einem Laufleistungsbereich von 0 – 50.000 Kilometer in die Datenbank der Prüforganisation aufgenommen. Insgesamt habe die DEKRA 15 Millionen Fahrzeuge bei der Hauptuntersuchung (HU) auf der Hebebühne gehabt. Insgesamt stehen in der Datenbank des Stuttgarter Prüfgesellschaft 280 Fahrzeugmodelle, die in acht Kategorien unterteilt werden. Der Opel Astra J wurde als Fahrzeug mit der besten Einzelwertung ausgezeichnet. Doch was ist eine solche Auszeichnung wert?

Screenshot gebrauchtwagenreport.com der DEKRA | 18. Januar 2012
Nicht nur die DEKRA veröffentlicht regelmäßig die Ergebnisse ihrer durchgeführten Hauptuntersuchungen. Auch der TÜV gibt mit seinem TÜV-Report eine Statistik aus, die Aussagen über Zuverlässigkeit und Qualität einzelner Fahrzeugmodelle treffen soll. Weiterhin großen Wert beigemessen wird der Pannenstatistik des ADAC, die angibt, wie oft und aufgrund welcher Probleme die gelben Engel zu bestimmten Fahrzeugen ausrücken mussten.
In der Theorie klingen solche Statistiken und Übersichten besonders geeignet, um sich einen Überblick über qualitative Fahrzeuge zu verschaffen. Sowohl für den Neuwagen- als auch den Gebrauchtwagenkauf können aussagekräftige Urteile die Kauf-Entscheidung maßgeblich beeinflussen. Zuverlässige Autos mit hoher Langzeitqualität versprechen keine oder nur wenige Werkstatt-Aufenthalte und würden somit für niedrigere Unterhalskosten sorgen.
Doch was, wenn diese Reporte und Statistiken nicht die ganze Wahrheit widerspiegeln?
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Donnerstag, 5. Januar 2012 von Mario Lehmann
Auf der letztjährigen IAA in Frankfurt am Main war der BMW i3 mitsamt seines sportlichen Hybrid-Bruders i8 zu bewundern. Die Münchner von BMW stellen sich so die elektrisierte Neuwagen-Zukunft vor. Ja, der Elektro-Antrieb wird – in welcher Form auch immer – die heutigen konventionellen Antriebe ersetzen. Verbrennungsmotoren setzen auf Erdöl-basierte Kraftstoffe, E-Autos werden im Idealfall mit grünem Strom betrieben. Ziel ist es also, sich von der endlichen Ressource Erdöl zu emanzipieren. Aber BMW setzt mit der geplanten Großserienfertigung von Carbon bzw. kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) voll auf Öl. Ein Widerspruch?

Der BMW i3 – Auf der IAA 2011 war das Elektro-Auto, das 2013 auf dem Neuwagen-Markt erscheinen soll, erstmals zu sehen. Die Karosserie soll zu großen Teilen aus Carbon gefertigt werden. | Foto: MLe
Von allen Seiten wird das Projekt Elektromobilität voran getrieben. Ziele, die den Vortrieb motivieren, sind, die Umwelt durch Verringerung des Schadstoff-Ausstoßes zu entlasten und auf das endliche und stetig teurer werdende Erdöl zu verzichten. Das sind lobens- und achtenswerte Motive. Allerdings stehen hinter diesen auch große Unternehmen und Industrien, die auf Umsatz und Profit angewiesen sind, sodass die technologisch, menschlich und ökologisch sinnvollsten Lösungen sicherlich nicht als erste herangezogen werden. Denn es geht um Geld; wie immer. Es wird daher einen behutsamen, fließenden Übergang geben müssen, der für sichere, hohe Einnahmen sorgen kann.
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Montag, 2. Januar 2012 von Mario Lehmann
Wer trotz einer Schwerbehinderung nicht auf das Auto verzichten und sein Recht auf Mobilität sichern möchte, der kann beim Neuwagen-Kauf bei vielen Fahrzeug-Herstellern von einem Behindertennachlass profitieren. Die autoaid GmbH steht bei Abwicklung und Realisierung hilfreich zur Seite.

Autokauf mit Behindertenrabatt – Mit der autoaid GmbH das Wunsch-Fahrzeug konfigurieren und sich die entsprechenden Nachlässe anzeigen lassen.
In der heutigen Zeit ist Mobilität wichtiger, denn je. Umso erfreulicher ist, dass viele Auto-Hersteller auf freiwilliger Basis einen Behindertennachlass auf Neufahrzeuge gewähren. Die so erzielte Ersparnis kann direkt in Fahrhilfen und behindertengerechte Umbauten reinvestiert werden und verhilft so Schwerbehinderten zu mehr Mobilität. Mittlerweile gewährt ein Großteil der deutschen Automobil-Unternehmen Behindertennachlässe für Neuwagen-Kunden mit Schwerbehinderung. So sind für einen VW Golf VI bis zu 17 % Nachlass zu erzielen, bei einem Audi A3 sogar 21,5 % und für einen Opel Insignia beläuft sich der Rabatt für Schwerbehinderte auf 25,5 %. So können bei einem Opel Insignia 2.0 CDTI ecoFLEX mit 180 PS in Metallic-Lackierung und Grundausstattung bereits über 8.900,- € Rabatt erzielt werden.
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Montag, 12. Dezember 2011 von Mario Lehmann
Im Juni 2011 offiziell vorgestellt, rollen seit September diesen Jahres die ersten 1er der Baureihe F20 zu den deutschen BMW-Händlern. Der Neue kommt nun deutlich frischer daher, gleichzeitig wirkt sein Auftritt bulliger und stämmiger. Die dazugewonnenen acht Zentimeter Länge und die größeren Fondtüren sollen Zustieg und Platzverhältnisse in der hinteren Reihe optimieren.

Der 1er BMW – hier in der "Urban Line – kommt deutlich frischer daher. Erstmals bietet BMW zwei Ausstattungslinien neben dem Grundmodell an. | © BMW
Der BMW 1er ist zunächst lediglich als Fünftürer (F20) erhältlich. Der Dreitürer (F21) erscheint 2012 auf dem Neuwagen-Markt. Ob Cabriolet und Coupé des Vorgängers ebenfalls in das neue 1er-Kleid gewandet werden, ist bisher noch offen. Die Plattform teilt sich der kleinste Bajuware von BMW mit dem bereits vorgestellten, aber erst im nächsten Jahr erhältlichen neuen BMW 3er F30.
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Montag, 21. November 2011 von Mario Lehmann
In Ingolstadt wurde am 18. November der Audi A1 Sportback, die fünftürige Variante des kleinen A1, offiziell vorgestellt. Mit 3,95 Meter bleibt er genauso lang wie der Dreitürer, dennoch soll er mehr Platz bieten. Auf der Webseite der Ingolstädter kann der Kleine bereits konfiguriert werden, zu den Händlern rollt der Audi A1 Sportback jedoch erst im ersten Quartal 2012.

Ist von seinem dreitürigen Pendant kaum zu unterscheiden: Der Audi A1 Sportback. | © Audi
Der Audi A1 ist umstritten. Die Absatzzahlen des Dreitürers fielen ernüchternd aus, Audi selbst feierte neben den hohen Fertigungszahlen gleichfalls die Verkaufszahlen. Für 2010 wurden 50.000 Audi A1-Neuwagen gefertigt, jedoch nur 28.000 zugelassen. Mit 40% liegt der Anteil der Zulassungen durch Audi-Händlern und Audi selbst recht hoch. Erfolg sieht anders aus. Und nun schieben die Ingolstädter den A1 Sportback hinterher.
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Donnerstag, 27. Oktober 2011 von Mario Lehmann
Mit dem heutigen Freitag veröffentlichen die Ingolstädter von Audi erste umfassende Informationen zum überarbeiteten Volumen-Modell Audi A4 B8. Mit dem neuen Erscheinungsbild und leichten Modifizierungen soll der Audi A4 fit für die nächsten vier Jahre gemacht werden. Mit dem Modelljahr 2014/2015 ist der Modellwechsel und die Einführung des Audi A4 B9 geplant. Auf dem Neuwagen-Markt erscheinen der überarbeitete Audi A4, Audi A4 Avant und Audi A4 allroad quattro sowie der Audi S4 und S4 Avant im Frühjahr 2012.

Der überarbeitete Audi A4 B8 kommt endlich weg von der LED-Kette und hat nun ein stilsichereres LED-Band. | © Audi AG
„Gut Ding will Weile haben“ heißt es in Goethes Wilhelm Meisters Wanderjahre und so sagt es bis heute der Volksmund. Die Audi AG scheint diesen Sinnspruch wörtlich zu nehmen; und so erscheinen erst heute, am 27. Oktober 2011, erste Informationen zum überarbeiteten und aufgefrischten Audi A4 B8. Wieso erst jetzt Bildmaterial und harte Fakten publiziert werden und nicht schon vor zwölf Wochen, als das Vor-Facelift-Modell zwar noch aktuell, aber schon ausverkauft war, bleibt ungeklärt (wir berichteten).
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Montag, 17. Oktober 2011 von Mario Lehmann
Am Freitag, den 14. Oktober 2011 stellte BMW in München offiziell den Nachfolger des BMW 3er E90 vor. Die sechste Inkarnation des bayerischen Mittelklasse-Neuwagens, intern F30 getauft, soll die Erfolgsgeschichte der 3er-Baureihe fortführen. Zugleich sei die Limousine bis zu 45 Kilogramm leichter als sein Vorgänger. Vom großen Bruder BMW 5er F10 erbt der 3er F30 allerlei Technik und Assistenz-Systeme.

So fährt der BMW 3er F30 ab Februar 2012 vor. | © BMW
Der neue BMW 3er ist gewachsen – so gehört es sich, denn jede Generation wird größer, meist auch schwerer. So nicht der BMW F30. Zwar ist er in der Länge um stramme 9,3 Zentimeter, in der Breite um zwei Zentimeter gewachsen, doch verspricht BMW eine Gewichtsersparnis von bis zu 45 Kilogramm im Vergleich zum Vorgänger E90. Trotz der leichten Zunahme in der Höhe wirkt der F30 stämmiger und breiter, dank der erhöhten Spurbreite. Schön ist der Zuwachs beim Radstand von fünf Zentimetern. Das verspricht einen Raumgewinn für die Insassen. BMW nennt ein Zugewinn von 15 Millimetern Kniefreiheit und fünf Millimetern Kopffreiheit im Fond.
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Montag, 26. September 2011 von Mario Lehmann
Auf der IAA in Frankfurt am Main stellt Opel die dreitürige Version des Astra J vor. Bereits seit Anfang Juni kann der Astra GTC bestellt werden, der Weltöffentlichkeit bzw. den Pressevertretern vorgestellt wurde die Serienversion des sportlichen Dreitürers erst am 13. September 2011. Gegner dürfte der VW Scirocco der Wolfsburger Konkurrenz sein.

Nach fast zwei Jahren kommt die dreitürige Variante des Astra auf den Markt: der Opel Astra GTC. | (CC) MLe
Seit dem 04. Dezember 2009 ist das fünftürige Schrägheck des Opel Astra J auf dem Markt. Fast zwei Jahre später folgt die dreitürige Variante. Allerdings handelt es sich bei dem Opel Astra GTC nicht um einen bloßen J-Astra minus zweier Türen. Betont sportlich und maskulin gibt er sich, liegt tief und geduckt, bereit, zum Angriff zu blasen auf VW Golf GTI und VW Scirocco. Aber die Rechnung muss nicht aufgehen.
Der Opel Astra GTC reißt eine Lücke in das Portfolio der Rüsselsheimer. Klar, chic ist er, der Astra GTC – aber ein klassischer Dreitürer dagegen weniger. Das könnte zu einem Problem werden. Der gemeine dreitürige Kompaktklasse-Neuwagen gehört schließlich zum alltäglichen Straßenbild, ist einer der absatzstärksten Bauformen auf dem Pkw-Markt. Mit dem Opel Astra GTC zielt Opel dagegen eine jüngere Klientel an, der das Geld locker sitzt. Immerhin ist der GTC keine einfache Variante des Astra, er ist Lifestyle- und Sport-Vehikel – und das zeigt auch der selbstbewusste Grundpreis: 19.900,- € kostet der GTC-Einstieg, der Fünftürer dagegen ist ab 15.990,- € zu haben.
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Freitag, 23. September 2011 von Mario Lehmann
Wie bereits berichtet, durfte ich Gast einer Führung über den ZF-Stand auf der IAA 2011 sein. Unter Führung von Thomas Wenzel – Leiter der Produktkommunikation der ZF Friedrichshafen AG – erhielten wir ausführliche Einblicke in die Neuvorstellungen des Baden-Württembergischen Zulieferers. Neben dem bereits vorgestellten 9-Gang-Automatgetriebe und dem 8-Gang-Vollhybrid-Automatgetriebe stellt ZF darüber hinaus schlaue Leichtbau-Lösungen und Ideen zur Elektrifizierung des Autoverkehrs vor.

- Der Messestand der ZF Friedrichshafen AG auf der IAA 2011 | © ZF
Antriebe unter Strom
Angesichts der aktuellen Entwicklungen auf dem Automobilmarkt bietet auch die ZF Friedrichshafen AG Möglichkeiten zur Elektrifizierung des Automobils an. Zwei unterschiedliche Konzepte stellt ZF seit dem 13. September 2011 auf der IAA in Frankfurt vor.
Ähnlich wie einst Ferdinand Porsche anno 1896 Elektromotoren an der Achse anbrachte und damit den Radnabenelektromotor erfand, stellt ZF auf der IAA mit seinem Electric Twist Beam-Antrieb (eTB) ein E-Antriebskonzept vor, das zwei Elektromotoren an einer Verbundlenkerachse vorsieht. Im Unterschied zum Radnabenmotor Ferdinand Porsches handelt es sich bei der ZF-Entwicklung mitnichten um Motoren in der Radnabe. Denn diese weisen entscheidende Nachteile auf. Der Anstieg ungefederter Massen an der Achse wirkt sich nachteilig auf den Fahrkomfort aus. Um diesen Umstand zu kompensieren, integrierte ZF seine E-Motoren nicht in die Radnabe, sondern setzte diese radnah auf die Achse.
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