VW Jetta VI (ab 2011) Testberichte und Erfahrungsberichte:

autoaid-Score 85 / 100 aus 7 Berichten „Gut“

Zusammenfassung: Wir haben 5 Testberichte und 2 Erfahrungsberichte analysiert. Der autoaid-Score für das Modell Jetta ist 85/100 = Gut. Automagazine bewerten das Modell Jetta mit 79/100 und Fahrer mit 5 Sternen. Das durchschnittliche Test- und Erfahrungsberichtdatum ist der 17. August 2011, letztes Update: 26. Dezember 2012 17:31

Bewertung aus 2 Erfarungsberichten:

Alltagstauglichkeit:
5stars
Ausstattung:
5stars
Preis-Leistung:
4stars
Verbrauch:
5stars
Zuverlässigkeit:
5stars
Platzangebot:
5stars
Materialanmutung:
5stars
Fahrspaß:
5stars
Gesamtbewertung:
5stars

Für welchen VW Jetta VI (ab 2011) interessieren Sie sich?

AscModell Leistung Baujahr
VW JETTA IV (162) 1.2 TSI 77 kW (105PS) ab 2011
VW JETTA IV (162) 1.6 TDI 77 kW (105PS) ab 2011
VW JETTA IV (162) 2.0 TDI 103 kW (140PS) ab 2011

 

VW Jetta VI (ab 2011) — autoaid.de Fazit

Der VW Jetta VI ist ein Fahrzeug der Kompaktklasse des deutschen Fahrzeugherstellers VW. Die offizielle Markteinführung des Neuwagens erfolgte im Januar 2011. Der VW Jetta der sechsten Generation basiert auf der Plattform PQ35 auch der Golf V, der von 2003 – 2008 produziert wurde, und der seit Oktober 2008 erhältliche VW Golf VI. Der VW Jetta wird ausschließlich als Stufenheck-Limousine produziert. Da er vornehmlich für den Absatz auf dem US-amerikanischen Markt vorgesehen ist, wird der Jetta im VW-Werk in Puebla, Mexiko produziert.

Das Design des VW Jetta VI stellt eine große Weiterentwicklung dar. Basiert der Vorgänger des VW Jetta V auch optisch auf den Golf V, kommt der Jetta VI nun als eigenständiges Modell daher. So teilt sich der Jetta auch keine Außenteile mehr mit dem Golf. Stattdessen ist er an die 2010er Design-Studie „New Compact Coupé“ und den VW Passat B8 angelehnt. Der Innenraum des Jetta VI orientiert sich dagegen stärker am Design des Golf VI-Interieurs. Das Cockpit bleibt weitestgehend in einem ähnlichen Design erhalten, lediglich Details unterscheiden sich. Es scheinen zudem noch Design-Elemente des Golf V-Cockpits im Innenraum des Jetta zu befinden. Dadurch verliert der VW Jetta VI hier etwas an Eigenständigkeit, glänzt dafür jedoch mit typischer VW-Ergonomie.

Trotz eines Grundpreises von 21.200,- € für den 105 PSer 1.2 TSI kann der VW Jetta VI in entsprechender Konfiguration auf über 41.000,- in der „Highline“-Ausstattung getrieben werden.

Traditionell werden Modelle aus Wolfsburg von vielen Seiten gelobt, doch auch Kritik wird gelegentlich geäußert. Die Verarbeitung von Karosserie und Innenraum macht einen soliden Eindruck, komme aber nicht an die Güte eines Golf VI heran. Die dennoch gute Bewertung resultiert meist aus haptischen Eindrücken und wird an Neuwagen konstatiert. Die Langzeitqualität kann auf diese Weise kaum beurteilt werden. Das Interieur orientiert sich am konventionellen VW-Design. Dieses erweist sich zwar nicht als aufregend oder emotional, allerdings zeichnet es sich auch gerade wegen seiner Nüchternheit als Ausbund der Ergonomie aus. Positiv werden meist der ausgewogene Fahrkomfort und die guten Sitze hervorgehoben. Getriebeabstufung und das Getriebe selbst – egal, ob Schalter oder DSG – werden gleichfalls oft löblich erwähnt. Das Sicherheitsniveau ist gut, in seinen Fahreigenschaften erweist sich der Jetta VI als gut beherrschbar. Der Kofferraum ist für diese Fahrzeugklasse sehr groß, kann jedoch aufgrund der Scharniere nicht voll ausgenutzt werden. Das Platzangebot vorn fällt gut, im Fond nur für Personen bis 1,80 Meter ausreichend aus.

Die Rundumsicht wird durch die breite C-Säule und die hoch angesetzte Heckscheibe beeinträchtigt. Außerdem scheint es auch im Jetta VI Usus zu sein, dass ein Reserverad Aufpreis kostet. Ohne Reserverad liefert VW weder Wagenheber noch Bordwerkzeug. Sicherheitsfördernde Nebelscheinwerfer kosten Aufpreis und sind mit diesem aufploppenden Baumarkt-Abbiegelicht versehen, dass immer so wirkt, als hätten die Birnen eine Wackelkontakt. VW bietet darüber hinaus lediglich eine aufpreis-freie Lackierung. Wer einen nicht-weißen Neuwagen haben möchte, muss mindestens 135,- € für Tornadorot ausgeben. Wer dann allerdings den Innenraum statt im nüchternen Schwarz in Brauntönen versehen lassen möchte, muss für 235,- € auf das Uni-Schwarz zurückgreifen. Sicherheit für den Fond kostet ebenfalls Extra-Geld. Gurtstraffer und Kopf-Airbags möchte Volkswagen mit 350,- € entlohnt wissen. Aufgrund der unübersichtlichen Karosse, ist der ParkPilot für teure 545,- € zu empfehlen. Ab Werk wird der Jetta VI zwar mit vier Passivlautsprechern bestückt, ein Radio muss aber separat geordert werden. Das kleinste und günstigste darf für 490,- bestellt werden. Möchte der Kunde sein Fahrzeug halbwegs zeitgemäß ausstatten – etwa mit dem kleinsten Radio, einigen Ablagen, Lederlenkrad ohne Multifunktion, Nebelscheinwerfern, einem Reserverad, Reifenkontrollanzeige, einer Mittelarmlehne vorn sowie dem praktischen Winterpaket – werden aus den 21.200,- € Grundpreis für den VW Jetta VI 1.2 TSI Trendline mit 105 PS 24.067,- € (Stand Dezember 2011). Das relativiert den Basispreis, zumal Vorlieb genommen werden müsste mit einem meist billig anmutenden Trendline-Modell und der schwächsten, aber ausreichenden Motorisierung. Auch wurden dabei kaum angenehme und verzichtbare Extra-Annehmlichkeiten geordert, sondern bevorzugt sinnvolle, sicherheitsfördernde Ausstattungsmerkmale.

Bei der Langzeitqualität scheint VW mit dem Jetta VI ebenso wie mit dem Golf VI nicht punkten zu können. Bereits bei wenige Monate alten Fahrzeugen stellen sich teils gravierende Mängel ein. Kunden bemängeln teilweise schon jetzt Knacken und Klappergeräusche im Innenraum. Gelegentlich lässt sich die Kofferraumklappe nicht per Fernbedienung öffnen. Die Stoffsitze werfen Falten und verschleißen übermäßig schnell. Die Verarbeitungsqualität überzeugt auch nicht überall. So bemängeln einige Kunden die lieblose Kofferraumauskleidung mit teils losen Teppichen. Auch sei das kräftige Sparen zu spüren. Weder an der Motorhaube noch an der Kofferraumklappe wurden Gasdruckdämpfer verbaut. Die Scharnierbügel des Kofferraumdeckels schwingt sich beim Schließen nach unten und kann Transportgut beschädigen. Im Innenraum werden lediglich die A-Säulen noch mit Stoff verkleidet, B- und C-Säulen glänzen mit Kunststoff-Äußerem. Im Innenraum sei – gerade in der „Trendline“-Ausstattung – billiges Kunststoff verwandt worden, das nicht immer passgenau eingesetzt wurde. Angesichts des teils sehr hohen Anschaffungspreises und der teuren Extras bleibt diese Nachlässigkeit mit System unverständlich und erzeugt Kopfschütteln. Auch die geschilderten Mängel sind in Anbetracht des Wolfsburger Anspruchs und den gepfefferten Preisen inakzeptabel. So zollt der Sparwahn des Volkswagen-Konzerns seinen Tribut.

Motorseitig bietet VW seinen Neuwagen-Kunden derzeit (Stand Dezember 2011) vier Benziner und zwei Diesel in unterschiedlichen Leistungsstufen an. Den Einstieg bildet der moderne 1.2-TSI-Motor mit 105 PS dar. Weiterhin verfügbar sind die 1.4-TSI-Motoren mit 122 oder 160 PS. Als Benziner-Topmodell steht der 2.0 TSI mit 200 PS an der Spitze. Alle vier Triebwerke verfügen über Direkteinspritzung und Turboaufladung. Der 160 PSer 1.4 TSI wird zusätzlich mit einem Kompressor ausgerüstet. Auf der Diesel-Seite präsentieren sich der 1.6 TDI mit 105 PS sowie das 2.0-TDI-Aggregat mit 140 PS. Wahlweise können die 1.4 TSI-Maschinen und der 1.6 TDI mit einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, die 2.0 TDI- und TSI-Modelle mit Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das VW üblicherweise Direktschaltgetriebe (DSG) nennt, bestellt werden. Zudem ist für die 1.2 TSI- und 1.6 TDI-Motorisierungen die sog. BlueMotion Technology (BMT) erhältlich, die dafür sorgt, dass der Normverbrauch durch unterschiedliche Spritsparmethoden gesenkt werden kann. So verbraucht der VW Jetta VI nach Herstellerangaben zwischen 5,3 – 7,7 Liter Super und 4,2 – 5,3 Liter Diesel auf 100 Kilometer.

  • gute Platzverhältnisse
  • großer Kofferraum
  • hohe Ergonomie
  • sicheres Fahrverhalten
  • zeitgemäße Motoren
  • hohes Sicherheitsniveau
  • ausgewogener Komfort
  • mäßige Verarbeitung
  • teils billige Materialien
  • Knacken & Klappern im Innenraum
  • verbesserungswürdige (Langzeit-)Qualität
  • schlechte Sicht nach hinten
  • relativ hohe Einstiegspreise
  • teils willkürliche Paket-Politik
  • teure Extras
  • zu straffe Federung
  • kein Xenon lieferbar
  • nur wenige Assistenzsystem verfügbar
  • kein Start-Stopp-System
  • zwei Jahre Garantie

VW Jetta VI (ab 2011) Erfahrungsberichte

VW Jetta VI 1.2 TSI

5stars_white  Bewertet von mucki am 26. Dezember 2012

Mit dem aktuellen Jetta ist VW endlich wieder ein tolles Mittelklasse Auto gelungen eine Alternative für Leute die keinen Golf wollen und für die den der Passat zu groß ist . Zwar läuft der Jetta immernoch in Mexico vom Band die Qualität stimmt aber . Das Design gefällt mir sehr gut richtig elegant ist der VW Jetta geworden . Der Innenraum ist sachlich und sehr hochwertig gestaltet und das...

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VW Jetta VI 1.2 TSI

4stars_white  Bewertet von Maximilian Vogler am 4. März 2011

VW Jetta 1.2 TSI – erster Fahrbericht zum Neuwagen Bei einem Besuch in meinem hiesigen VW-Autohaus entschied ich mich spontan für eine Probefahrt. Objekt der Begierde wurde an einem Wochenendbesuch der neue VW Jetta VI. Sicher, wieder könnte man darüber nörgeln, dass alle VW gleich aussähen, dass der Jetta nur ein Rucksack-Golf sei – aber das trifft auf den Jetta der sechsten Generation nicht zu. Er...

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VW Jetta VI (ab 2011) Testberichte

VW Jetta VI 1.2 TSI

Der VW Jetta hat sich von seinem Stammvater emanzipiert. Doch ist es für den Käufer wichtiger zu wissen, ob das Auto was taugt. Und da kann man den Daumen nur nach oben recken. Vor allem das Fahrwerk hat uns beeindruckt. Am gefahrenen Motor, dem 105-PS-Basisbenziner, gibt es ebenfalls wenig zu mäkeln. Die Vor- und Nachteile der Stufenheck-Karosserie sind Kaufinteressenten wohl bewusst. Der wichtigste Kritikpunkt am Jetta ist für uns der hohe Preis – wenn man mit der Importeurskonkurrenz vergleicht, aber auch im Vergleich zum VW Golf.
Auto-News.de bewertet den Jetta VI 1.2 TSI mit 4,5 von 5 Sternen

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Bewertung 88 von 100

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Ausgabe 17. Januar 2011

VW Jetta VI 2.0 TDI

Das Platzangebot des agilen und günstigeren VW Jetta dürfte vielen Käufern ausreichen. In Sachen Qualität, Komfort und Sicherheitsoptionen kommt er jedoch nicht an den Passat heran.
Auto Motor und Sport bewertet den Jetta VI 2.0 TDI mit 504 von 650 Punkten

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Bewertung 78 von 100

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Ausgabe 15. April 2011

VW Jetta VI 2.0 TDI

Der neue VW Jetta hat vor allem optisch gewonnen, bietet zudem deutlich mehr Innen- und Kofferraum als der Golf. An den Passat reicht er in Komfort und Sicherheitsausstattung, aber auch im Preis nicht heran.
Auto Motor und Sport bewertet den Jetta VI 2.0 TDI mit 4 von 5 Sternen

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Bewertung 75 von 100

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Ausgabe 31. März 2011



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