VW Eos (ab 2006) Testberichte und Erfahrungsberichte:

autoaid-Score 65 / 100 aus 14 Berichten „Ausreichend“

Zusammenfassung: Wir haben 11 Testberichte und 3 Erfahrungsberichte analysiert. Der autoaid-Score für das Modell Eos ist 65/100 = Ausreichend. Automagazine bewerten das Modell Eos mit 76/100 und Fahrer mit 3 Sternen. Das durchschnittliche Test- und Erfahrungsberichtdatum ist der 8. März 2011, letztes Update: 29. November 2011 12:24

Bewertung aus 3 Erfarungsberichten:

Alltagstauglichkeit:
3stars
Ausstattung:
2stars
Preis-Leistung:
2stars
Verbrauch:
3stars
Zuverlässigkeit:
3stars
Platzangebot:
3stars
Materialanmutung:
3stars
Fahrspaß:
3stars
Gesamtbewertung:
3stars
VW Eos

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Für welchen VW Eos (ab 2006) interessieren Sie sich?

AscModell Leistung Baujahr
VW EOS (1F7) 1.4 TSI 90 kW (122 PS) ab 2006
VW EOS (1F7) 1.4 TSI 118 kW (160 PS) ab 2006
VW EOS (1F7) 1.6 FSI 85 kW (115 PS) ab 2006
VW EOS (1F7) 2.0 FSI 110 kW (150 PS) ab 2006
VW EOS (1F7) 2.0 TDI 103 kW (140 PS) ab 2006
VW EOS (1F7) 2.0 TDI 16V 103 kW (140 PS) ab 2006
VW EOS (1F7) 2.0 TFSI 147 kW (200 PS) ab 2006
VW EOS (1F7) 2.0 TSI 155 kW (210 PS) ab 2006
VW EOS (1F7) 3.2 V6 184 kW (250 PS) ab 2006
VW EOS (1F7) 3.6 V6 191 kW (260 PS) ab 2006

 

VW Eos (ab 2006) — autoaid.de Fazit

Der VW Eos ist ein viersitziges Coupé-Cabriolet der Kompaktklasse des deutschen Fahrzeugherstellers VW. Die offizielle Vorstellung des Neuwagens fand im September 2008 auf der IAA in Frankfurt statt, die Markteinführung erfolgte im Mai 2006.

Das Fahrwerk des VW Eos basiert auf der Plattform PQ46 des VW Passat B6, der Radstand entspricht jedoch der Plattform PQ35 des VW Golf V. Schon daraus wird ersichtlich, dass der VW Eos keine konventionelle Herleitung einer Limousine, sondern eine eigenständige Neuentwicklung der Volkswagen AG darstellt. Das serienmäßige fünfteilige Metall-Klappdach verfügt zusätzlich als einziges seiner Art über ein Glas-Schiebe-/Ausstelldach. Das Verdeck lässt sich innerhalb von 25 Sekunden öffnen oder schließen. Optional ist zwar ein Windschott bestellbar, dieses schränkt allerdings die Nutzung der zweiten Sitzreihe erheblich ein.

Anfänglich stellt das Design des VW Eos eine Mischung aus der Front des VW Polo IV Typ 9N3 und dem Heck des VW Passat B6. Der 2006er Neuwagen des VW Eos nimmt dabei das Design der Scheinwerfer und des Kühlergrills des Polo IV auf. Charakteristisch hierfür ist der komplett verchromte Grill des Eos, der sich wie ein Lätzchen bis nach unten zieht. Das Heck ist gekennzeichnet durch horizontale Rückleuchten, die stark an die Grafik des Passat B6 angelehnt sind.
2010 erfuhr der VW Eos ein Facelift, das seit 2011 auf dem deutschen Neuwagen-Markt erhältlich ist. Im Innenraum hat sich wenig getan. Das Cockpit orientiert sich nach wie vor am Golf V bzw. Golf VI. Die Ergonomie bleibt damit auch im Eos vorbildlich. Klar ablesbare Instrumente, gut erreichbare Bedienelemente kennzeichnen den Armaturenträger. Am äußeren Design hat sich dagegen mehr getan. Die Front wurde dem aktuellen VW-Einheitsgesicht angepasst und der Eos nähert sich damit im Front-Design dem Golf VI an. Sowohl Scheinwerfer- als auch Grill-Design ähneln sich sehr. Kommt der Golf VI mit zwei horizontalen Streben im Grill aus, weist der Eos drei verchromte Streben auf. Die Scheinwerfer unterscheiden sich ebenfalls nur in Details. Das Heck wurde gleichfalls überarbeitet und nähert sich damit optisch dem aktuellen VW Passat B7 an. Die Rückleuchten wurden also begradigt, der kugelrunde Rückfahrscheinwerfer mit integriertem Blinker wurde nun in die bestehende Silhouette aufgelöst.

Trotz eines Neuwagen-Basispreises von 28.375,- € kann der Listenpreis bei entsprechender Motorisierung und aufpreispflichtiger Ausstattung über 54.500,- € betragen.

Die Karosse des VW Eos überzeugt mit solider Verarbeitung, der Innenraum kann durch wertige Materialien, guter Qualität und typischer VW-Ergonomie punkten. Auch in puncto Komfort bewegt sich der VW Eos auf einem hohen Niveau. Die Fahrleistungen der angebotenen Motoren können überzeugen, bei den kleineren und dem Diesel jedoch nicht begeistern. Das gut beherrschbare Fahrverhalten sowie die angemessene Getriebeübersetzung und die überzeugende Lenkung festigen in Kombination mit den standfesten Bremsen und den Sicherheitsreserven die gute Marktposition des Cabrio-Coupés aus Wolfsburg.
Trotz der guten Anlagen und Eigenschaften sind negative Punkte zu erwähnen. Die Rundumsicht erweist sich als unzureichend, gerade nach schräg hinten. Zumindest für den Heckbereich ist eine optionale Einpark-Hilfe empfehlenswert. Auf das Umklappen der Rücksitzlehne muss verzichtet werden, das wird auch mit Geld nicht möglich sein. Kofferraumvariabilität ist damit nicht gegeben. Serienmäßig an Bord sind Nebelscheinwerfer mit integriertem statischen Kurvenlicht, das ob seiner Bauart auch gern als Baumarkt-Kurvenlicht bezeichnet werden kann. Mit jedem Lenkeinschlag oder durch das bloße Setzen des Blinkers ploppt auf der jeweiligen Seite ein Nebelscheinwerfer auf, um die Kurve auszuleuchten. Von außen betrachtet, wirkt es auf den ersten Blick häufig so, als sei der andere Nebelscheinwerfer defekt. Das unwillkürliche, ständige Ein- und Ausschalten der Nebler führt zusätzlich zu einer gelegentlich irritierenden Lichtshow auf der Straße. Empfehlenswert, schon allein aufgrund der besseren, langlebigeren Technik und der effizienteren Ausleuchtung, sind die stets aufpreispflichtigen Xenon-Scheinwerfer. Wer diese ordert bekommt dynamisches Kurvenlicht, eine automatische Leuchtweitenregulierung und eine Scheinwerferreinigungsanlage sowie LED-Tagfahrlicht. Dieses Plus an Sicherheit und weitestgehend wartungsfreier Technik lohnt den Aufpreis. Weiterhin fallen der sehr hohe Preis und die teuren Extras negativ auf. Hinzu kommt, dass für teils günstige, eigentlich nicht besondere Ausstattungsmerkmale relativ viel Geld bezahlt werden muss. Wer auf die sinnvollen, und früher einmal oftmals serienmäßig verbauten, elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegel zurückgreifen möchte, muss mindestens 440,- € für Heck-Parkwarner ausgeben, da Außenspielgel nur im Paket beheizt werden können. Welcher Zusammenhang zwischen Parkwarnern und beizten Außenspiegeln besteht, weiß man offenbar nur in Wolfsburg. Bei einem Grundpreis von über 28.000,- € hätte ruhig ein serienmäßiges Lederlenkrad Platz finden dürfen. Ein solches kostet bei VW ohne Multifunktion 215,- €. Wer eine andere Farbe als uni-weiß haben möchte, zahlt drauf. Obendrein scheint ein Radio erst gar nicht Bestandteil der Serienausstattung zu sein, es muss eines separat geordert werden. Hierfür werden mindestens 660,- € fällig. Eine mickrige Mittelarmlehne, die zur Entspannung des Fahrers beiträgt, muss für 100,- € hinzu bestellt werden. Eine Frechheit ist, dass VW für ISOFIX-Halterungen auf dem Beifahrersitz 93,- € verlangt. Damit verkommt die eigentlich löbliche Beifahrer-Airbag-Deaktivierung zur Dekoration. Serienmäßig ist nur ein Reifen-Reparatur-Set an Bord, das sich bei einer Reifenpanne als sinnlos erweisen muss. Statt dem Kunden die Wahl zu überlassen, kostet ein Reserverad zusätzlich Geld und verringert obendrein den ohnehin schon knapp bemessenen Kofferraum. Bordwerkzeug gibt es nicht, außer das Reserverad wird für 61,- € geordert; dann sind auch Wagenheber, Radschlüssel und Werkzeug vorhanden. Damit steigt der ohnehin hohe Grundpreis des VW Eos durch die Hinzunahme von eigentlich in dieser Preisklasse selbstverständlichen Ausstattungsmerkmalen auf mindestens 30.000,- € (Stand November 2011), ohne, dass dabei Sonderwünsche, Extravaganz oder Luxus Einzug gehalten hätten. Auch die nur zwei Jahre Garantie neben der gesetzlichen, zwei jährigen Gewährleistung überzeugt nicht.

Motorseitig bietet VW seinen Neuwagen-Kunden derzeit (Stand November 2011) drei Benziner und eine Diesel-Variante in unterschiedlichen Leistungsstufen an. Den Einstieg stellt der 1.4 TSI mit 122 PS dar. Darüber hinaus ist der gleiche Motor mit 160 PS verfügbar, der neben einem Turbolader durch einen zusätzlichen Kompressor aufgeladen wird. Bei der Benziner-Spitzen-Motorisierung handelt es sich um ein 2.0 TSI-Aggregat, das 211 PS an die Vorderachse schickt.
Auf der Diesel-Seite präsentiert sich einzig der 140 PS starke 2.0 TDI.
Wahlweise können die 2.0-Liter-Maschinen mit einem Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das VW üblicherweise Direktschaltgetriebe (DSG) nennt, bestellt werden. Zudem sind der schwächere 1.4 TSI-Antrieb und der 2.0 TDI-Motor mit BlueMotion Technology (BMT) erhältlich, die dafür sorgt, dass der Normverbrauch durch unterschiedliche Spritsparmethoden gesenkt werden kann. So verbraucht der VW Eos nach Herstellerangaben zwischen 6,2 – 7,5 Liter Super und 4,8 – 5,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer.

  • gute Verarbeitung
  • effiziente, zeitgemäße Motoren
  • gewohnte VW-Ergonomie
  • sicheres Fahrverhalten
  • standfeste Bremsen
  • hohes Sicherheitsniveau
  • hoher Einstiegspreis
  • magere Grundausstattung
  • viele teure Extras
  • krude Paket- & Aufpreis-Politik
  • Radio nicht serienmäßig
  • kleiner, nicht variabler Kofferraum
  • mäßige Rundumsicht
  • nur zwei Jahre Garantie

VW Eos (ab 2006) Angebote


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VW Eos (ab 2006) Erfahrungsberichte

VW Eos 1.4 TSI

3stars_white  Bewertet von fliegenderHolländer am 29. November 2011

Neuwagen-Probefahrt mit dem VW Eos 1.4 TSI mit 122 PS Nachdem ich jahrelang vernünftige Kompaktklasse-Autos gefahren bin, wollte ich mir in meinem gesetzteren Alter etwas Frecheres gönnen. Es sollte ursprünglich ein Coupé sein, doch da mich auch das Cabrio reizt, ich jedoch nicht im Winter und bei schlechtem Wetter mit Stoffverdeck fahren wollte, stellte ein Cabrio-Coupé genau den richtigen Kompromiss für...

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VW Eos 2.0 TDI

2stars_white  Bewertet von mucki am 5. Dezember 2010

Auch ich konnte das VW Eos Cabrio öfter fahren als dieses Cabrio 2004 angekündigt war hab ich gedacht das kann nie der Nachfolger des Golf Cabrio werden den er war eine Klasse höher . Seit 2005 wird jetzt schon das Eos Cabrio Verkauft mit recht grossem Erfolg . Allerdings hatte das Cabrio einige Schwächen . Der Testwagen Ein reflexsilberner VW Eos 2.0 TDI...

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VW Eos 2.0 FSI

3stars_white  Bewertet von benzpeter am 20. September 2008

Den Eos, genauer gesagt einen Eos 2.0 FSI bin ich diesen Sommer als Mietwagen auf Mallorca gefahren und er hat mich ein bisschen enttäuscht. Mag sein, dass ich etwas zu sehr von meinem eigenen Beetle Cabrio beeinflusst bin. Aber schon allein das Design des Eos gefällt mir nicht. Da machte selbst der alte Golf Cabrio mehr her. Außerdem bin ich kein Freund dieser massiven Klappdachversionen, schon gar nicht, wenn...

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VW Eos (ab 2006) Testberichte

VW Eos 2.0 FSI

VW bietet jetzt auf Basis des Golf ein viersitziges Blechdach-Cabrio an, nach dem Vorbild des Peugeot 307 CC. Die Dachmimik ist besonders ausgeklügelt, im vorderen Teil befindet sich sogar ein großes Glasdach, welches geöffnen werden kann. Liegt das Dach aufgefaltet im Kofferraum, bleibt aber nur noch wenig Stauraum übrig. Der 2,0 l.FSI-Motor läuft ruhig aber unaufregend, schluckt jedoch trotz aufwändiger Direkteinspritzung viel von teurem SuperPlus. Das 6-Gang-Getriebe harmoniert bestens und lässt sich spielend leicht schalten. Eine Automatik gibt es mit diesem Motor nicht. Fazit: Bietet die Vorteile eines Cabrio und einer geschlossenem Limousine in einem, ist zudem perfekt verarbeitet - nichts klappert, nichts schüttelt, selbst wenn das Dach offen ist. Der Grundpreis ist aber hoch und die Aufpreisliste ellenlang.
ADAC Motorwelt bewertet den Eos 2.0 FSI mit der Note 2,2

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Bewertung 76 von 100

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Ausgabe 07/2006

VW Eos 2.0 TDI

VW bietet auf Basis des Golf ein viersitziges Blechdach-Cabrio an, nach dem Vorbild des Peugeot 307 CC. Die Dachmimik ist besonders ausgeklügelt, im vorderen Teil befindet sich sogar ein großes Glasdach, welches geöffnen werden kann. Liegt das Dach aufgefaltet im Kofferraum, bleibt aber nur noch wenig Stauraum übrig. Der 2,0 l-Diesel-Motor ist kräftig, verbraucht durchschnittlich und hat einen Rußpartikelfilter. Leider läuft er recht brummig, was nicht so sehr zu einem Cabrio passt. Das 6-Gang-Getriebe harmoniert bestens und lässt sich spielend leicht schalten. Eine Automatik gibt es mit diesem Motor auch. Fazit: Bietet die Vorteile eines Cabrio und einer geschlossenem Limousine in einem, ist zudem perfekt verarbeitet - nichts klappert, nichts schüttelt, selbst wenn das Dach offen ist. Der Grundpreis ist aber hoch und die Aufpreisliste ellenlang.
ADAC Motorwelt bewertet den Eos 2.0 TDI mit der Note 2,2

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Bewertung 76 von 100

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Ausgabe 04/2007

VW Eos 2.0 TDI 16V

Nach dem Facelift blickt der Eos wie der Rest der Familie aus dem Einheits-VW-Gesicht in die Welt. Die kantigeren Scheinwerfer und Rücklichter geben dem Klappdach-Cabrio schärfere Konturen. An der aufwendigen Dachkonstruktion hat sich fast nichts geändert: Der Eos verfügt nach wie vor über ein Glasschiebedach und kann per Knopfdruck sein Dach im Kofferraum verstauen. Wenig regentauglich ist der Eos selbst bei geschlossenem Dach, denn beim Türöffnen rinnt das Wasser von oben in den Innenraum - da eine Regenrinne an den seitlichen Dachkanten fehlt. Neben dem üppigen Preis (ab 34.375 Euro für das Test-Modell) ist das aber das einzige Manko. Ansonsten bietet er einen kräftigen, genügsamen Motor, eine lebendige Automatik und ein sicheres Fahrwerk, das dank optionalem DCC (elektronische Dämpferkontrolle) auch mit Komfort glänzt. Start-Stopp-Automatik und Batteriemanagement sind in der empfehlenswerten BlueMotion Technology Variante mit an Bord.
ADAC Motorwelt bewertet den Eos 2.0 TDI 16V mit der Note 2,2

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Bewertung 76 von 100

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Ausgabe 03/2011



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