Bewertet von sabine
am 19. September 2008
Den Fox haben mir meine Eltern nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Lehre als Zahntechniker geschenkt. Was soll ich sagen, ich war sprachlos. Mein erster eigener, und dann auch noch ein schnuckeliger VW Fox! Über Geld spricht man ja bekanntlich, gerade bei Geschenken, nicht. Laut VW-Konfigurator hat das gute Stück meine Eltern etwa 14.000 EUR gekostet. Sie spendierten mir außerdem noch Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer und eine Klimaanlage (beides nicht serienmäßig) sowie die Audioanlage "RCD 200" mit MP3-Wiedergabefunktion und 6 Lautsprechern. In der Basisversion schlägt der Fox (mit 55 PS und 1,2-Liter-Benzinmotor) übrigens mit schlappen 8.950 Euro zu Buche, verfügt dann aber über eine wirklich magere Grundausstattung. Mein 70 PS-starker Dieselmotor macht seine Sache gut und begnügt sich mit durchschnittlich 5,5 Litern auf 100 Kilometer. Bei höheren Geschwindigkeiten verursacht er allerdings etwas zu laute Geräusche. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und ist daher auch mal für eine Autobahnfahrt, auf Grund des Lärmpegels aber nur bedingt, geeignet. In erster Linie nutze ich meinen Fox als Cityflitzer, an den Wochenenden mal für eine Spritzfahrt ins Gründe. Für einen Klein(st)wagen bekommt er insgesamt aber gute Noten in Sachen Fahrgefühl. Die Federung ist erstaunlich angenehm. Gehe ich die Kurven mal etwas schneller an, dann ist die Seitenneigung meines Fox’, vermutlich aufgrund der üppigen Federung, doch relativ hoch. Dennoch ist er immer gut zu handeln. Im Innenraum bietet sich erstaunlich viel Platz für 4 Personen. Zudem lässt sich die hintere Sitzbank um bis zu 15 Zentimeter verschieben, so dass das Kofferraumvolumen erhöht werden kann. Bei umgeklappter Sitzbank kommt der Fox auf über 1.000 Liter Stauraum, ein stattlicher Wert für einen Klein(st)wagen. Im Innenraum regiert zwar der Kunststoff, alle Elemente sind aber sehr gut verarbeitet und intuitiv bedienbar. Insgesamt ist der Fox ein anständiges Auto. Ich halte den Preis allerdings für zu hoch und würde mich vermutlich – sofern ich das Auto aus eigener Kasse bezahlen müsste – für ein japanisches Konkurrenzmodell entscheiden. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, nicht wahr!?
58/136 Benutzern fanden diesen Erfahrungsbericht hilfreich
Erfahrungsbericht hilfreich / Erfahrungsbericht nicht hilfreich


















