Ich fahre den Smart fortwo 1.0 Coupe als Promotion-Fahrzeug für eine große Fitnessstudio-Kette in meiner Stadt und freue mich jedes Mal auf einen neuen „Einsatz“ mit meinem Miniflitzer. Mit seiner Spritzigkeit und den enorm kompakten Maßen ist er wie für den Stadtverkehr geschaffen. Und Spaß macht das Fahren mit dem Smart sowieso. Sicher bekommt man für den Preis eines Smart bei der Konkurrenz viel mehr Auto für das gleiche Geld und so würde ich mir den Flitzer als Privatfahrzeug wohl kaum zulegen. Schließlich ist er mit seinem nur angedeuteten Kofferraum auch kaum alltagstauglich. Vorstellbar ist der Smart sicherlich als Zweitwagen, um – genügend Klimpergeld vorausgesetzt - einen extravaganten Cityflitzer sein eigen zu nennen.
Aber zurück zu meinem Promotion-Fahrzeug, über dessen Ausstattung ich überhaut nicht meckern kann. Er verfügt unter anderem über ABS, ESP, Alufelgen, Fahrer- und Beifahrerairbag, elektrische Fensterheber, Klimaautomatik, Lederausstattung mit Sitzheizung, Nebelscheinwerfer, Radio-/CD-Anlage, Servolenkung, Traktionskontrolle, Wegfahrsperre und Zentralverriegelung. Der Wagen kostet in dieser Ausstattung neu mehr als 20.000 EUR. Mal abgesehen vom Preis-/Leistungsverhältnis gibt es aber nicht allzu viel negatives anzumerken. Das Raumgefühl für mich als Fahrer ist erstaunlich großzügig, die Verarbeitung des Interieur ist hochwertig und glänzt mit netten Details. Im Verbrauch macht er seiner Bestimmung als Stadtflitzer allerdings nur begrenzt alle Ehre und schluckt doch recht üppige 6 Liter Benzin. Im Handling ist er erstklassig, der Motor ist spritzig, Straßen- und Kurvenlage einwandfrei. Unschlagbar ist er natürlich in der Stadt, wenn man auf Parkplatzsuche ist. Der Smart passt einfach so gut wie überall rein, auch wenn Quer-zur-Fahrbahn-Parken immer noch nicht wirklich erlaubt ist. Die Ledersitzung mit Heizung möchte ich nicht mehr missen wie auch das tolle CD-Radio mit beachtlichem Klang.
Als Dienstwagen für meine Promotiontouren hat er sich auf jeden Fall bewährt. Der Smart fortwo Coupé ist schick und agil; kommt für mich als Privatauto aber aufgrund seines hohen Anschaffungspreises nicht in die nähere Betrachtung.
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Bewertet von B. Wirtz am 14. März 2011
Fahrbericht Smart Fortwo – Dann lieber ein richtiges Auto
Ich konnte mittlerweile des Öfteren in den „Genuss“ kommen, einen Smart Fortwo fahren zu dürfen. Der augenfälligste Vorteil bleibt auch in der zweiten Generation des Kleinstwagens die Kürze, die es ermöglicht, schneller und einfacher auch in dicht besiedelten Gegenden eine Parklücke zu finden. Allerdings ist aufgrund des Zuwachses von fast 20 Zentimetern das berühmte Querparken nicht mehr möglich.
Allein das ist auch schon der einzige wirkliche Vorteil, der für einen Smart spricht, womöglich noch neben des sehr kleinen Wendekreises, der eine gewisse Handlichkeit gewährleistet.
Allerdings geht dieses Konzept nur auf Kosten zahlreicher Nachteile auf.
Zwei Sitzplätze und ein kleiner Kofferraum. Das mag im Stadtverkehr noch funktionieren, jedoch braucht man an Transporte oder größere Einkäufe nicht denken.
Zudem ist der 1.0-Liter-Dreizylinder ein ausgesprochen ungehobelter Zeitgenosse. Der Motor ist laut und unkultiviert. Der Lärm dringt gefühlt ungehindert in den Innenraum ein. Aufgrund des kurzen Radstandes leidet der Komfort massiv. Während der Fahrt holpert es oft, dynamisch versagt der Smart auf ganzer Linie. Jede Unebenheit, jedes Schlagloch wird quasi ungefiltert an den Fahrer weitergereicht. Hinzu kommt die indirekte Lenkung, die sich anfühlt wie Pudding.
Bei einem Preis von über 10.000,- € ist eine Klimaanlage noch nicht dabei. Immerhin ist ein ESP serienmäßig an Bord, aber insgesamt bleibt die Serienausstattung mager. Nebelscheinwerfer oder Drehzahlmesser sind ebenso wenig verbaut wie elektrische Fensterheber oder ein Radio. Ja, selbst eine Servolenkung kostet extra. Als ob das nicht genug wäre, soll der Käufer sogar noch ein Handschuhfach extra zahlen. Toll!
Die ab Werk veranschlagten 4,2 Liter Verbrauch sind kaum einzuhalten. Gut und gerne sind es 1 – 1,5 Liter mehr. Und dafür, dass der Smart um die 830 Kilogramm wiegt, lässt er dem Fahrer seine 71 PS gar nicht spüren; weder in der Beschleunigung noch im Durchzug.
Insgesamt ist der Smart Fortwo einfach ein nicht empfehlenswertes Auto. Zu viele Defizite weist der Wagen auf, als dass der Nutzwert der bloßen Winzigkeit dieses Autos die Nachteile aufwiegen könnte. Und möchte man die karge Ausstattung um das Nötigste erweitern, werden aus 10.750,- € ganz schnell mal eben fast 14.000,- €. So ein Auto braucht kein Mensch. Weder Nutzwert noch Anschaffungspreis können überzeugen. Zu schwer wiegen die offensichtlichen Mängel und Nachteile.
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smart fortwo coupé W 451 1.0 (451.331)
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“Kaum ein Auto scheidet die Geister so wie der smart fortwo. Sein Konzept ist extrem: Platz für zwei Erwachsene samt Gepäck auf deutlich unter drei Meter Fahrzeuglänge unterbringen. Während man mit der ersten Generation (teilweise) sogar quer Parken konnte, ist das mit der aktuellen nicht mehr möglich (etwa 20 cm länger). Dennoch findet man fast überall eine Parklücke. Das wäre das größte Pro-Argument. Dem gegenüber stehen zahlreiche Nachteile, beispielsweise Komfortmängel beim Fahrwerk, dem Fahrdynamik ohnehin fremd ist. Manche Unzulänglichkeiten gehen auch einfach auf Sparmaßnahmen zurück: der Motor müsste nicht so unkultiviert sein, die Lenkung nicht so indirekt, der Lärmpegel innen nicht so hoch, die Ausstattung nicht so spartanisch. Ein Grundpreis von 10.660 Euro klingt zunächst nicht nach viel, man bekommt aber wirklich nur das absolut Nötigste an Ausstattungsdetails.“
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Bewertung
64
von
100
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Ausgabe 12/2010
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smart fortwo coupé W 451 1.0 (451.331)
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“Der wahre smart hat zwei Sitze, einen brauchbaren Kofferraum und kein Problem, einen Parkplatz zu finden. Das war schon bei der ersten Generation so, und auch die zweite führt dieses erfolgreiche Konzept weiter. Auf nur 2,7 m Länge (Vorgänger 2,5 m) finden zwei Leute erstaunlich gut Platz, die erhöhte Sitzposition bringt vor allem in der Stadt Vorteile bei der Übersicht. Fahrdynamisch kann der Kleine mit seinem sehr kurzen Radstand weniger begeistern, wohl aber mit den standfesten Bremsen. Insgesamt ist der smart sehr sicher, beim Crashtest konnte der Kleinstwagen überzeugen, auch wenn smart sich die Seiten-/Kopfairbags extra bezahlen lässt. Überhaupt kostet so gut wie alles extra, was den moderaten Einstiegspreis von knapp 9.500 Euro schnell relativiert. Insgesamt hat smart beim Neuen vieles besser gemacht, beim Verbrauch darf man aber keine Wunder erwarten - hier schluckt der Neue mehr als der Alte, auch wenn's der EU-Wert anders suggeriert. Aber Papier ist bekanntlich geduldig.“
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Bewertung
66
von
100
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Ausgabe 01/2008
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smart fortwo coupé W 451 1.0 (451.331)
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“Um es gleich vorwegzunehmen: einen smart fortwo kauft man nicht, um vornehmlich Sprit zu sparen - dafür gibt es andere Autos, die diese Disziplin besser beherrschen. Die Stärken des fortwo liegen im urbanen Bereich und den Anforderungen dort: möglichst wenig Fahrzeugfläche, um im dichten Stadtverkehr wieselflink durch die Kolonnen hüpfen zu können und an Stellen einen Parkplatz zu finden, wo die meisten vierrädrigen Verkehrsteilnehmer scheitern. So gut geeignet der smart für den Stadtverkehr auch ist, so stressig wird dann das Zurücklegen langer Strecken; hoppelnd über jede nicht topfebene Straße und mit einer ohrenbetäubenden Geräuschkulisse im Innenraum grenzt er sich klar gegenüber komfortablen Reiselimousinen ab. So bleibt man also bereitwillig im Stadtbereich und hier macht dann auch die Start-Stopp-Automatik der mhd-Variante einen Sinn: bei der großspurig micro hybrid drive genannten Technik handelt es sich um einen eigentlich simplen, riemengetriebenen Starter-Generator, der sowohl zur Stromerzeugung als auch zum Anlassen genutzt wird. Hat der Fahrer den Fuß auf der Bremse, geht der Motor unter 8 km/h aus und startet sogleich, sobald der Fuß von der Bremse weicht. Das funktioniert in der Praxis recht gut, führt aber gerade beim vorsichtigen Vortasten an Ausfahrten zu einem ständigen, irgendwann nervenden An und Aus des Motors. Die Elektronik regelt alles einwandfrei und verhindert auch ein Entladen der Batterie. Die mhd-Technik führt im Stadtverkehr zu einer Ersparnis von etwa 10 Prozent, bei Überlandfahrten bringt sie so gut wie nichts, weil man selten steht. Ansonsten entspricht der fortwo mhd der normalen 71-PS-Version mit den bekannten Stärken und Schwächen. Es kostet so gut wie alles extra, was den Einstiegspreis von 11.800 Euro schnell relativiert. Insgesamt hat smart beim Neuen vieles besser gemacht, beim Verbrauch darf man aber keine Wunder erwarten.“
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Bewertung
68
von
100
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Ausgabe 04/2008
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smart fortwo coupé W 451 1.0 (451.331)
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“Smart fortwo ist Lifestyle - aber nicht Geldsparen. Auch kaum Umweltschonen, denn andere Kleinwagen können mehr Leute transportieren und verbrauchen dabei weniger Kraftstoff. Die Stärken des Kleinen liegen in seiner Größe, genauer gesagt Länge: die ist so kurz, dass man in engen Städten fast überall und immer einen Parkplatz bekommt, wo die meisten anderen vierrädrigen Verkehrsteilnehmer scheitern, und dass man auch im dichten Stadtverkehr wieselflink durch die Kolonnen hüpfen kann. Das Konzept bringt aber auch gewisse Nachteile mit sich; beispielsweise nur zwei Sitzplätze, was aber für einen Zweitwagen kein Problem sein sollte. So gut geeignet der smart für den Stadtverkehr auch ist, so stressig wird dann das Zurücklegen langer Strecken; hoppelnd über jede nicht topfebene Straße und mit einer ohrenbetäubenden Geräuschkulisse im Innenraum grenzt er sich klar gegenüber komfortablen Reiselimousinen ab. So bleibt man also bereitwillig im Stadtbereich. Und überlegt sich vielleicht, ob 12.250 Euro Grundpreis für dieses Auto angemessen sind. Denn es kostet trotzdem so gut wie alles extra, nur eine Klimaanlage und elektrische Fensterheber sind serienmäßig. Die aufpreispflichtige Servolenkung ist aber sehr zu empfehlen, vor allem bei einem Stadtauto, und spätestens beim separat berechnetem Handschuhfachdeckel fällt dem Realisten nur noch eines ein: echt dreist! Insgesamt hat smart beim Neuen vieles besser gemacht, beim Verbrauch darf man aber keine Wunder erwarten und auch beim Preis verlässt der Kleine die Pfade des Anstands.“
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Bewertung
66
von
100
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Ausgabe 04/2008
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smart fortwo coupé W 451 1.0 (451.331)
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“In der Testkategorie Motor und Getriebe siegt der iQ – vor allem, weil die Smart-Halbautomatik so nervt. Die Motoren schneiden etwa gleich ab. In puncto Fahrwerk wirkt der Toyota stabiler und komfortabler. Bei der Karosserie das gleiche Bild: Der iQ hat mehr Platz und ist crashsicherer. [...]“
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Bewertung
75
von
100
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Ausgabe 20. Juli 2009
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smart fortwo coupé W 451 1.0 (451.331)
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“Als Spezialist für enge Gassen und Parklücken kann sich der Fortwo gegen den Generalisten nur bei Umwelt, Sicherheit und Verbrauch behaupten. Das Cabrio macht es aber leichter, sich mit dem dürftigen Federungskomfort und der unbefriedigenden Motor-Getriebe-Einheit zu arrangieren.“
Auto Motor und Sport bewertet den fortwo coupé W 451 1.0 (451.331) mit
385 von 650 Punkten den ganzen Test lesen
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Bewertung
59
von
100
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Ausgabe 14. Februar 2010
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smart fortwo coupé W 451 1.0 (451.331)
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“Auch weiterhin parkt kein Auto so effizient wie der Fortwo, doch seine Fahr- und Komfortschwächen sind eklatant und kosten den Sieg. Wer darüber hinwegsehen kann, erhält mit ihm das genügsamere und stilvollere Minicar. Bei gleicher Ausstattung kostet der Smart genauso viel wie sein japanischer Konkurrent. “
Auto Motor und Sport bewertet den fortwo coupé W 451 1.0 (451.331) mit
402 von 650 Punkten den ganzen Test lesen
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Bewertung
62
von
100
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Ausgabe 30. März 2009
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smart fortwo coupé W 451 1.0 (451.331)
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“Der Parkplatzkönig ordnet dieser Spezialdisziplin nahezu alles unter. Als Allrounder hat der unkomfortable und mager ausgestattete, aber im Unterhalt günstige Zweisitzer deshalb im Vergleich keine Chance.“
Auto Motor und Sport bewertet den fortwo coupé W 451 1.0 (451.331) mit
372 von 650 Punkten den ganzen Test lesen
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Bewertung
57
von
100
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Ausgabe 21. Mai 2008
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smart fortwo coupé W 451 1.0 (451.331)
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“Der Smart bietet ein gutes Raumgefühl für zwei Personen. Nach Standphasen startet der laute Motor schnell, doch sind die Verbrauchswerte enttäuschend.“
Auto Motor und Sport bewertet den fortwo coupé W 451 1.0 (451.331) mit
2 von 5 Sternen den ganzen Test lesen
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Bewertung
40
von
100
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Ausgabe 10. Dezember 2007
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