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Infos

Der VW Passat B7 Variant ist ein Kombi-Fahrzeug der Mittelklasse des deutschen Fahrzeugherstellers VW. Die offizielle Markteinführung des Neuwagens erfolgte im November 2010. Der VW Passat Variant der siebenten Generation basiert auf der Plattform PQ46 wie sein Vorgänger B6. Trotz der anderen Plattform übernimmt der Passat B7 Variant gleichfalls Komponenten von VW Golf VI oder Jetta VI der Plattform PQ35. Der VW Passat B7 Variant wird sowohl als „Variant“ bezeichnete Kombi-Version als auch als Stufenheck-Limousine produziert. Der Passat B7 Variant ist seit Frühjahr 2012 auch als ein „Alltrack“ genannter Offroad-Crossover erhältlich.

Das Design des VW Passat B7 Variant stellt nur eine dezente Weiterentwicklung im Vergleich zum Vorgänger dar. Zwar blieb kein sichtbares Teil identisch mit dem Vorgänger, dennoch lässt sich der VW Passat B7 Variant statt als neue Modellgeneration als eine umfangreiche Modellpflege verstehen. Sowohl an der Front als auch am Heck finden sich die aktuellen Design-Elemente aktueller Volkswagen-Modelle: die länglichen Scheinwerfer reichen bis an die Streben des Kühlergrills heran. Das Sabberlätzchen aus Chrom am Vorgänger ist dafür gewichen. Am Heck finden sich ähnlich geschnittene Rückleuchten wie bei den Modellgeschwistern. Alleinstellungsmerkmale suchen Neuwagen-Interessierte hier vergebens. Der Innenraum des VW Passat B7 Variant hat sich im Vergleich zum Vorgänger B6 Variant fast nichts getan. Aufgrund der Analoguhr in der Mitte des Armaturenträgers rutschte der Schalter für die Warnblinkanlage nach unten und befindet sich nun zwischen Radio- bzw. Navigation und den Heiz-/Kilmareglern. Weiterhin gibt es an den Türen veränderte Zuzieh-Griffe und der Wählhebel des DSG wurde ebenfalls optisch aufgefrischt. Ansonsten bleibt nahezu allem beim Alten. Damit fällt im Innenraum am deutlichsten auf, dass der Passat B7 Variant lediglich eine modellgepflegte Variation des Passat B6 Variant darstellt. Trotz der hierdurch eingeschränkten Eigenständigkeit, glänzt das Interieur nach wie vor durch typische VW-Ergonomie. Diese fällt gut aus, ist jedoch nicht perfekt.

Je nach Ausstattung und individuellem Käufer-Wunsch kann das Erscheinungsbild eines Neuwagens variieren. Der VW Passat B7 Variant ist in den vier verschiedenen Ausstattungslinien „Trendline“, „Comfortline“ und „Highline“ sowie „Exclusive“ verfügbar. Zur Serienausstattung des Passat B7 Variant in der Grundausstattung „Trendline“ gehören u. a. ABS mit Bremsassistent, das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, elektrische Differentialsperre, Antriebsschlupfregelung ASR, Servolenkung, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektronische Wegfahrsperre, Berganfahrassistent, eine schwarze Dachreling, Fahrer- und Beifahrer-Airbag mit Beifahrer-Airbag-Deaktivierung, Kopf-Airbags vorn und hinten sowie Seiten-Airbags für die Frontpassagiere, eine Mittelarmlehne vorn und hinten, Tagfahrlicht, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel mit integrierten LED-Blinkern, elektrische Fensterheber vorn und hinten, ein mp3-fähiges CD-Radio mit vier Lautsprechern, Klimaanlage mit Staub- und Pollenfilter, ISOFIX-Halterungen an der Rückbank, eine umlegbare Rücksitzlehne sowie höhenverstellbare Vordersitze.

Motorseitig bietet VW seinen Neuwagen-Kunden derzeit (Stand Dezember 2011) vier Benziner und drei Diesel in unterschiedlichen Leistungsstufen sowie eine Erdgas-Variante an. Den Einstieg bildet der moderne 1.4-TSI-Motor mit 122 PS. Weiterhin verfügbar sind ein 1.8 TSI mit 160 PS und ein 2.0 TSI mit 210 PS. Als Benziner-Topmodell steht der 3.6 V6 4MOTION mit 300 PS an der Spitze. Alle TSI-Triebwerke verfügen über Direkteinspritzung und Turboaufladung. Auf der Diesel-Seite präsentieren sich der 1.6 TDI mit 105 PS sowie das 2.0-TDI-Aggregat, das wahlweise mit 140 oder 170 PS daherkommt. Zu guter Letzt steht der 1.4 TSI EcoFuel zur Auswahl. Dieser kann sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin betrieben werden. Die 150 PS Leistung werden u. a. mittels Turbo- und Kompressor-Aufladung realisiert. Die 1.4 TSI- und 1.8 TSI-Maschinen sowie der 1.4 TSI EcoFuel-Motor können mit einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, die 2.0 TDI- und TSI-Modelle wie auch der 3.6 V6 mit Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das VW üblicherweise Direktschaltgetriebe (DSG) nennt, bestellt werden. Zudem ist für die 1.4 TSI-, 1.6 TDI- und die beiden 2.0 TDI-Motorisierungen die sog. BlueMotion Technology (BMT) erhältlich, die dafür sorgt, dass der Normverbrauch durch unterschiedliche Spritsparmethoden gesenkt werden kann. Daneben bietet Volkswagen noch den Passat Variant BlueMotion – 1.6 TDI, aerodynamisch optimiert, abgespeckte Ausstattungsmöglichkeiten u. ä. – und den Passat Variant BlueTDI – ein 2.0-TDI-Aggregat, das die Euro-6-Abgas-Norm erfüllt – an. So verbraucht der VW Passat B7 Variant nach Herstellerangaben zwischen 6,1 – 7,9 Liter Super bzw. 9,3 Liter Super Plus (Passat Variant 3.6 V6) und 4,3 – 5,7 Liter Diesel bzw. 6,7 m3 Erdgas auf 100 Kilometer.


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Neueste Erfahrungsberichte

VW Passat B7 Variant 2.0 TDI

4stars  Bewertet von johannestrieber am 27. Januar 2012

Eigentlich kein schlechtes Auto der Passat Variant 2.0TDI den ich seit einem Jahr fahre . Deutlich besser geworden ist die Verarbeitung beim Passat. Die Materialauswahl ist klar besser geworden . Das spüre ich bei meinem aktuellen Firmenwagen einem Passat Variant 2.0TDI Comfortline mit dem ich zufrieden bin . In einem Jahr bin ich 24000KM gefahren und habe einen positiven Eindruck . Die Verarbeitung ist deutlich solider als beim Touran ,auch das Raumgefühle im Passat...

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Neueste Testberichte

VW Passat B7 1.6 TDI

Die sparsamste Variante einer Modellreihe hat bei VW den Zusatz BlueMotion. So auch beim Passat 1.6 TDI BlueMotion: 4,1 l/100 km werden hier versprochen. Ganz halten kann die große Limousine dieses Versprechen im ADAC[-]EcoTest zwar nicht, aber 4,5 l Diesel pro 100 km sind ein beachtlicher Wert, der zudem auch eine Autobahnfahrt beinhaltet. Der Lohn: volle fünf EcoTest-Sterne. Dabei wird vier Erwachsenen samt Gepäck viel Platz geboten. Bei den Fahrleistungen muss man keine Kompromisse machen, es geht ausreichend flott voran. Nur bei den Extras muss sich der Kunde etwas einschränken, nicht alles ist lieferbar und manche Details nur, wenn man auf anderes verzichtet. Die Fahrwerktieferlegung zur Aerodynamikverbesserung kostet deutlich Komfort - wer das sonst so harmonische Passat-Fahrwerk schätzt, sollte überlegen, ob nicht auch ein Passat BlueMotion Technology in Frage kommt. Der verbraucht zwar minimal mehr (0,1 l/100 km), bringt aber weniger Einschränkungen mit sich. In der Summe seiner Eigenschaften ist der Passat BlueMotion ein feines Auto, dem außer dem straffen Fahrwerk eigentlich nichts vorzuwerfen ist. Selbst der Preis bleibt mit 26.800 Euro noch halbwegs im Rahmen.
ADAC Motorwelt bewertet den Passat B7 1.6 TDI mit der Note 1,9

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Bewertung 82 von 100

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Ausgabe 11/2011


Arrow_redalle Test- und Erfahrungsberichte

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