Vorstellung: Der neue Audi RS 3 Sportback

Und da ist er endlich. All meine Hoffnungen, all meine Zweifel – endlich hat das Zittern ein Ende, ein sehr gutes sogar. Denn nicht die Zweifel, sondern meine Hoffnung fand nun endlich Bestätigung. Der neue Audi RS 3 wird den von mir ersehnten 2.5-Liter-Fünfzylinder bekommen, der aktuell nur im Audi RS Q3 seinen Dienst tut.

Audi RS 3 Sportback 8VA 2.5 TFSI quattro 2015 Misanorot-Perleffekt Vorderansich

Audi musste ordentlich ranklotzen, denn die Konkurrenz bei den sportlichen Kompakten ist groß. Und so recht mag der Audi S3 nicht die kompromisslos-sportliche Ader einiger ansprechen. Dafür ist er noch etwas zu zivil und human, kein rasender Kaputtnik. Da sollte schon noch etwas schärferes her, statt Sport eben RennSport. Messen lassen muss sich der neue RS 3 dann mit dem Mercedes-Benz A 45 AMG und dem BMW M135i. Auf dem Papier sieht das dann schon ganz vielverprechend aus.

Meine persönliche Freude ist groß. Alles andere – und dann vermutlich auch kleinere – als der Fünfender wäre eine Enttäuschung. Und nach der Bekanntgabe, dass VW den Golf R 400 mit einem Zweiliter-Turbo in Serie bringen will, hatte ich schon beinahe alle Hoffnungen auf den R5 begraben. Und jetzt das! Die Ingolstädter haben das Triebwerk auf 270 kW/367 PS aufgepumpt, koppeln es mit einer 7-Gang S tronic und dem bekannten quattro-Allradantrieb. Das Ergebnis sind fette 465 Nm Drehmoment, 4,3 Sekunden im Standardsprint auf 100 Stundenkilometer sowie eine (optionale) Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Kinder, was klingt das geil.

Audi RS 3 Sportback 8VA 2.5 TFSI quattro 2015 Interieur Cockpit Innenrau

Verbrauch? Egal, interessiert nicht. Audi verspricht für den RS 3 Sportback ein auf maximalen Fahrspaß ausgelegtes Setup. Sportliches Einlenken, kontrolliertes Driften. Es bleibt abzuwarten, was an diesen vollmundigen Versprechungen dran ist. Und ich bin wirklich gespannt, was mittels des 2.5 TFSI aus einem MQB-Fahrzeug heraus zu kitzeln ist. Auch Sebastian scheint gespannt und angetan vom ersten Material zum RS 3 zu sein. Und dann noch eine RS 3 Limousine und die Autowelt hat in puncto Vielfalt richtig gewonnen.

Optisch bleibt der RS 3 den typischen RS-Insignien treu. Fette Lufteinlässe mit Alu-Applikationen in der Front, quattro-Schriftzug im Grill und 25 Millimeter tiefer als der zivile A3 Sportback. Dazu gibt’s am Heck die beiden obligatorischen schwarzen Ofenrohre.

Audi RS 3 Sportback 8VA 2.5 TFSI quattro 2015 Misanorot-Perleffekt Heckansich

Und es gibt obendrein indirekt eine weitere gute Nachricht: Wenn der RS 3 mit dem Fünfzylinder kommt, wird der noch anzukündigende Audi TT RS diesen Antriebsstrang ebenfalls spendiert bekommen; vermutlich und hoffentlich.

Text: MvB
Fotos: Audi AG

4 Reaktionen auf diesen Beitrag

  1. Am 18. Dezember 2014 gefunden … – wABss

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