Test & Fahrbericht: Škoda Rapid Spaceback – Einführung, Daten & Fakten

Škoda Rapid Spaceback – Einführung, Daten & Fakten

Nachdem der Škoda Rapid im Oktober 2012 auf den Markt kam und zeigte, wie gut, praktisch und günstig ein Kompaktauto auf Kleinwagen-Basis mit dem annähernden Platzangebot einer Mittelklasse-Limousine sein kann, kam mit dem Rapid Spaceback auch etwas fürs Auge auf den Markt.

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2013 Skoda Rapid Spaceback Typ NH 1.4 TSI DSG Green tec Elegance Sprint-Gelb Heckansicht Landstrass

Die Zutaten für den Rapid sind denkbar einfach: Nimm die modifizierte Plattform PQ25+ des Polo V (PQ25), verlängere den Radstand um gute 130 Millimeter und baue ein Kompaktmodell, das es preislich mit Kleinwagen aufnehmen kann. Das ist eines der Rezepte, mit denen es die Tschechen schaffen, Kunden für sich zu gewinnen. Daneben sind es aber auch die praktischen Talente, die nicht zu verachten sind. Mit dem 2013 eingeführten Rapid Spaceback kombiniert Škoda nun die Pragmatik mit hübscher Optik.

Wo die klassische Stufenheck-Limousine weit davon entfernt ist, ein optischer Aufreger zu sein, kann die Spaceback genannte Schrägheck-Version sogar etwas wie Lifestyle versprühen – vorausgesetzt, es wurden die richtigen Häkchen in der Konfiguration gesetzt.

2013 Skoda Rapid Spaceback Typ NH 1.4 TSI DSG Green tec Elegance Sprint-Gelb Seitenansicht Landstrass

Für zwei Wochen trat ein 122 PS starker Škoda Rapid Spaceback 1.4 TSI mit 7-Gang-DSG zum Test an. Lackiert in auffälligem Sprint-Gelb und versehen mit dem Style-Paket sieht der Spaceback richtig gut aus. Ohne das 1.170 € teure Paket sähe der Tscheche zu nüchtern und langweilig aus, erst die verlängerte Heckscheibe, die schwarz lackierten Außenspiegel, die abgedunkelten Heckleuchten und Nebelscheinwerfer sowie der schwarze Dachkantenspoiler und nicht zuletzt das Panoramaglasdach machen aus dem Škoda Rapid Spaceback ein verhältnismäßig günstiges Kompaktauto, das Begehrlichkeiten wecken kann.

Wer sich diesen Begehrlichkeiten hingibt, sorgt schnell dafür, dass der Einstiegspreis von 14.990 € wie im Falle des topmotorisierten Testwagens über 10.000 € mehr kostet. Ob einem ein chicer Kompakter auf Kleinwagen-Basis wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Jedoch kann ein VW Polo in puncto Raumgefühl und Ladevolumen nicht mithalten. Am ehesten vergleichbar ist der Rapid Spaceback wohl mit dem Seat Ibiza ST – der Kombi-Variante des spanischen Kleinwagens. Und im direkten Vergleich scheint mir der Škoda das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.

2013 Skoda Rapid Spaceback Typ NH 1.4 TSI DSG Green tec Elegance Sprint-Gelb Heckansicht Detai

Hier und dort zeigt sich noch Verbesserungspotential, auf das ich im Testbericht näher eingehen werde. Leider ist teilweise spürbar, dass die verbaute Technik nicht mehr ganz taufrisch ist. Auch angesichts des neuen, großteils auf dem MQB basierenden Škoda Fabia III – insbesondere dem Fabia Combi – könnte dem Rapid Spaceback Kunden im eigenen Hause abspenstig machen. Da wird es also noch spannend in Mladá Boleslav.

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