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Neuwagen-Vorstellung: Der neue VW Tiguan – Nach Facelift startet VW Vorverkauf um mehrere Wochen früher

Freitag, 4. Februar 2011 von Mario Lehmann

Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage hat Volkswagen den Vorverkauf des neuen, einem Facelift unterzogenen VW Tiguan auf heute, den 04. Februar 2011 vorgezogen. Hintergrund ist, dass das Vorgängermodell werksseitig ausverkauft ist. Lediglich einige Lagerexemplare bei VW-Händlern seien noch vorrätig. VW verspricht eine aufgewertete und technisch verbesserte Version des Tiguan, die am 01. März 2011 ihre Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon feiern wird.

Zukünftig wird auch den Tiguan das VW-Familiengesicht zieren. Doch ebenfalls technisch soll es allerlei Neues geben.

Seit mehreren Tagen nun ist ein VW Tiguan-Neuwagen auf der VW-Webseite nicht mehr konfigurierbar. Das Fahrzeug musste aus dem Programm genommen werden, da die maximale Produktionskapazität erreicht worden sei. Aufgrund der dennoch hohen Nachfrage hat sich VW dazu entschlossen, das technisch und optisch aktualisierte Modell des Tiguan früher als geplant auf den Markt zu bringen. Wie VW heute in einer Presseerklärung mitteilte, ist der neue SUV des Volkswagen-Konzerns ab heute, dem 04. Februar 2011 vorbestellbar.

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Neuwagen-Vorstellung: Toyota präsentiert den neuen Toyota Verso-S – Der Kompakt-Van mit dem variablen Innenraum startet am 19. März 2011

Freitag, 4. Februar 2011 von Mario Lehmann

Nachdem die Japaner bereits vor zwei Wochen die Erweiterung des Hybrid-Angebots und die Prius-Familie ankündigten, besinnt sich Toyota mit dem kleinen Verso-S auf ein früher begründetes und bedientes Segment: Der Mini-Van oder Kompakt-Van Toyota Verso-S soll nach Toyota-Angaben durch kompakte Außenmaße – 3,99 Meter in der Länge – und einem großzügigen Raumangebot sowie größtmöglicher Variabilität – 429 Liter Kofferraumvolumen auf bis zu 1.388 Liter erweiterbar, flexibler Ladeboden, Easy Flat genanntes, variables Sitzsystem – bestechen. Die Markteinführung ist für den 19. März 2011 vorgesehen.

Der Toyota Verso-S: Ab 19. März steht der 3,99 Meter lange Mini-Van bei den Händlern.

Die Intention der Toyota-Ingenieure sei das Angebot eines größtmöglichen Platzangebots für Gepäck und Passagiere bei möglichst geringen Abmessungen. Ergebnis dieses Vorhabens ist der Toyota Verso-S, der vornehmlich junge Familien ansprechen soll. Mit einer Länge von 3,99 Meter ist der Kompakt-Van Verso-S das kürzeste Modell in seiner Fahrzeug-Klasse. Dennoch sollen im Innenraum problemlos fünf Passagiere Platz finden.

Wenn mehr Platz benötigt wird, kann die geteilt klappbare Rücksitzbank vom Heck aus per Hebel umgeklappt werden. Der Ladeboden ist in der Höhe verstellbar und kann damit für eine ebene Ladefläche bei umgelegten Rücksitzen genutzt werden. Toyota unterstreicht weiterhin die hohe Praktikabilität des Verso-S, für die schon die allein 19 Staufächer bezeichnend seien.

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Neuwagen-Vorstellung: Der Mitsubishi i MiEV – Das erste Großserien-Elektroauto im Test

Freitag, 28. Januar 2011 von Mario Lehmann

Es ist soweit. Die Zukunft hält Einzug und beschert uns den Mitsubishi i MiEV als Aushängeschild der zukunftsweisenden Elektromobil-Technologie. Der Kleinstwagen wird in Deutschland seit Dezember 2010 zu Preisen ab 34.990,- € angeboten. Die Tests des ADAC verrieten dabei, dass der i MiEV ein voll alltagstaugliches Gefährt ist, das zudem crash-sicher daherkommt. Den Aspekt der Wirtschaftlichkeit spart der ADAC in seinem Test aus – aus gutem Grund.

Der Mitsubishi i MiEV. Das erste Elektrofahrzeug in Großserie ist seit Dezember 2010 in Deutschland erhältlich.

Nachdem seit annähernd 40 Jahren Ölknappheit und das Versiegen der Rohölreserven propagiert werden, scheint es erst Ende 2010 möglich, ein Großserien-Elektroauto auf dem Weltmarkt anzubieten. Mitsubishi stattet sein Elektroauto, das für deutsche Ohren auf den wenig schmeichelhaften Namen i MiEV – sprich „Ei Mief“ – hört, mit einem 67 PS starken Elektromotor aus, der ein Drehmoment von 180 Nm entwickelt. Untergebracht wurde der E-Motor unter dem Kofferraum. Im Fahrzeugboden dagegen ist der 200 Kilogramm schwere Akkumulator zu finden. Dieser besteht aus 88 Lithium-Ionen-Akku-Zellen und kann bis zu 16 KWh speichern. Angeschlossen an eine gewöhnliche 230V-Steckdose ist der i MiEV in sechs Stunden aufgeladen. Mittels einer Schnellladestation kann der Akku aber auch in 30 Minuten zu 80 % aufgeladen werden. Nach FAZ-Angaben kostet allein der Stromspeicher derzeit 14.000 $. Das Preisniveau soll jedoch noch gesenkt werden.

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Neuwagen-Vorstellung & Hybrid-Fahrzeuge: Auf der Detroit Motor Show präsentiert Toyota eine geplante Prius-Modell-Familie – Was Toyota der Automobil-Zukunft beschert

Freitag, 14. Januar 2011 von Mario Lehmann

Trotz klemmender Gaspedale, Rückrufaktionen und Weltwirtschaftskrise – die Marke Toyota baut ihren Marktanteil weiter aus und möchte für die Zukunft das Hybrid-Konzept weiter etablieren und auskosten. Der Hybrid-Primus Prius soll in eine breitere Modellpalette aufgefächert werden. Für den US-Markt angekündigt sind bereits für den Spätsommer 2011 der Toyota Prius v (versatility – ‘Vielseitigkeit’) – ein kompakter Familien-Van in typischem Prius-Design – und für die erste Jahreshälfte 2012 der Prius c Concept, der als City-Kleinwagen vernehmlich Alleinstehende und kinderlose Paare im groß-urbanen Umfeld ansprechen soll.

Der Toyota Prius v, der im Spätsommer 2011 in den USA auf den Markt kommen soll, ist deutlich auf Familien zugeschnitten.

Es ist schon faszinierend. Außerordentlich erfolgreich feiert sich Toyota selbst als Hybrid-Vorreiter und Pionier der Nachhaltigkeit. Unbestritten, der von Toyota perfektionierte Hybrid-Antrieb verbraucht weniger Kraftstoff, erzeugt weniger CO2-Emissionen als konventionelle Neuwagen mit Verbrennungsmotor. Dennoch bleibt die Abhängigkeit vom Mineralöl. Ziel ist es bekanntermaßen, die Fesseln der Erdöl-Abhängigkeit zu sprengen und mithilfe ökologisch unbedenklicher Verfahrensweisen weiterhin uneingeschränkt mobil zu bleiben und unseren westlich-industriellen Lebensstandard zu halten. Nun hat es Toyota geschafft, die Übergangslösung Hybridantrieb salonfähig und marktreif zu machen. Seit 1997 und nach drei Generationen Prius wurden weltweit über 2.000.000 Einheiten abgesetzt. Zwar ist es unwahrscheinlich, dass dieser Erfolg wirtschaftlich einen Erfolg für den Hybrid-Antrieb darstellt – die Entwicklungs- und Forschungskosten werden immens (gewesen) sein – aber der Prius bescherte Toyota ein unbezahlbares Image als Öko-Vorreiter. Dass der Hybrid-Antrieb nur eine Übergangstechnologie darstellt, dessen ist sich Toyota selbst offenbar bewusst. Nicht umsonst forschen die Japaner unaufhörlich und nachdrücklich im Bereich der Brennstoffzellen-Technologie. So ist für 2015 auch geplant, Japan großflächig mit Wasserstoff-Tankstellen und entsprechender Infrastruktur zu versehen, um ein Brennstoffzellen-Fahrzeug marktreif in Serie zu produzieren; für den Privatkunden. Toyota forciert dieses Vorhaben gemeinsam mit Nissan, Honda und vielen weiteren japanischen Unternehmen. Toyota wird also nicht dauerhaft am Hybriden festhalten. Das ist vernünftig, allerdings hat Toyotas Arbeit im Hybrid-Segment schwerwiegende Folgen, wie es scheint.

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Neuwagen-Vorstellung: Der VW Touareg 3.0 V6 TDI – Agiler & sparsamer nach Entschlackungskur?

Freitag, 10. Dezember 2010 von Mario Lehmann

VW hat seinen Premium-SUV-Platzhirsch im April 2010 neuaufgelegt und einer Frischzellenkur unterzogen. Die Geländegängigkeit wurde zurückgeschraubt, diverse Bauteile ausgelassen; geblieben ist ein permanenter Allradantrieb für die gesamte Motorenpalette und eine Gewichtsersparnis von über 200 Kilogramm. Die Gelände-Accessoires sind nun aufpreispflichtige Extras, doch der Volkswagen-Konzern war offenbar der Ansicht, nur so könne sich das Spritfresser-Image abmildern lassen. Um diesen Aspekt noch zu unterstreichen, bietet VW nun auch eine Hybrid-Version des Touareg an.

Im VW-Familiengesicht kommt auch der aktuelle VW Touareg daher.

Mit den durch VW erfolgten Weglassungen im Geländebereich des Touareg ist das schon zuvor nur bedingt geländegängige Sports Utility Vehicle nun endgültig im Segment der Straßen- und Asphalt-SUVs anzusiedeln. Denn die Geländeausrüstung und die Tauglichkeit für unbefestigte Straßen überhaupt ist ausschließlich über Zusatzzahlungen erhältlich. Abgesehen von den optischen Einbußen dürfte dies jedoch kaum einen Verlust darstellen, war der Touareg ohnehin in den Großstädten und auf gut ausgebauten und asphaltierten Autobahnen dieser Welt zu Hause. VW reagiert also auf aktuelle Entwicklungen und versorgt seinen Premium-Panzer mit kleineren Motoren und niedrigerem Verbrauch und trimmt den SUV auf mehr Straßentauglichkeit, Komfort und Luxus.

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BMW EfficientDynamics mit Leerlauf im 535i Gran Turismo – Alte Suppe aus neuen Dosen?

Montag, 6. Dezember 2010 von Mario Lehmann

Während alle Welt und nahezu jeder Automobil-Hersteller ein Hybrid-Modell nach dem anderen ankündigt und ebenso jeder neuen Nachricht über die E-Mobilität huldigt, geht BMW alte, ausgetretene Pfade. Doch, das ist nicht schlecht, denn die Bajuwaren wühlen die alten Trampel-Pfade auf, schichten fein säuberlich Kies und Beton-Recycling auf, verdichten gewissenhaft und verlegen frisch aufpolierte Gehwegplatten. Sie zeigen uns damit, dass Altes und Bewährtes immer verbessert und effizienter werden kann.

Mit einem BMW 5er Gran Turismo erproben die Bayern ein Eco-Management-System, das den Verbrauch deutlich senken kann.

Toyota feiert sich seit Jahren selbst, haben sie doch den Hybrid-Antrieb und den Prius salonfähig gemacht. Längst gilt der Hybrid-Primus nicht mehr als Streber-Auto grüner Linksalternativer. Er hielt Einzug im gehobenen Bürgertum, das über die Zeit ein Umwelt-Bewusstsein entwickelte und nun auf der vermeintlich grünen Welle mitschwimmt. Ein Großteil der automobilen Welt zieht mit, versucht krampfhaft und überschnell mit Toyota gleichzuziehen. Im großen Stil werden nun Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt geworfen, auf Messen präsentiert. Und die deutschen Autobauer müssen sich oftmals anhören, sie hätten den Hybrid-Trend verschlafen. Und genau das ist der Rummel um die hybride Mobilität auch: ein Trend, der ein umweltbewusstes, grünes Bewusstsein der Automobil-Konzerne vorgaukelt und dadurch einen enormen, noch nicht vorhersehbaren Image-Gewinn darstellt. Das investierte Geld kommt ohnehin nicht wieder rein, der Umweltschutz hält sich in Grenzen. Einen aberwitzigen Höhepunkt erreicht die Öko-Lüge um den Hybrid-Hype, wenn Porsche einen 320 km/h schnellen Rennsportwagen namens 918 Spyder vorstellt, der im batteriebetriebenen Schleichgang drei Liter Sprit auf 100 Kilometer verbrauchen soll, zumindest nach der zweifelhaften EU-Verbrauchsnorm.

Der Porsche 918 Spyder bekommt einen Hybrid-Antrieb spendiert und stülpt sich damit die grüne Maske der Hybrid-Lüge über, denn drei Liter wird der nicht auf 100 Kilometer verbrauchen.

Dass im tatsächlichen Betrieb drei Liter verbraucht werden, ist sehr wahrscheinlich; bei 700 PS Leistung sind diese in etwa 15 Minuten durchgeblasen. Wir sehen: Porsche springt auf den Hybrid-Zug auf, platziert sich zwischen den Waggons in einer Gesetzeslücke und lässt den Elektromotor zur pseudo-ökologischen Dekoration verkommen, der zu Steuerersparnissen und Fehleinschätzungen in der Öko-Bilanz führt. Aber anders zieht es Toyota mit seiner Luxus-Marke Lexus auch nicht durch, wenn Modelle wie der RX 450h oder LS 600h als völlig absurde und sinnlose Alternativen zum Diesel angeboten werden. Zumal auch schon kleinere, augenscheinlich sinnvollere Hybrid-Modelle nicht zwangsläufig weniger verbrauchen als ein vergleichbares Diesel-Aggregat.

Dass der Hybrid-Antrieb im Allgemeinen keine dauerhafte Lösung für die Zukunft sein kann, haben wir bereits zur Genüge dargelegt. Letztlich verhält es sich mit dem Elektro-Auto, dem E-Mobil oder wie auch immer man diese Erscheinung nennen möchte, nicht anders. Mitsubishis i-MiEV steht in Deutschland und Europa kurz vor der Markteinführung und ersten Neuwagen-Auslieferungen. Groß, ganz groß wird das Elektro-Auto als Antrieb der Zukunft gepriesen. Endlich ökologisch in der Stadt unterwegs sein, endlich leise surrend, in einem einzigen Gang und ohne Schaltrucken oder Schubunterbrechung. Und das Ganze bei Null Komma nichts CO2-Ausstoß. Denkste; Pustekuchen. Es scheint, vielen E-Enthusiasten gereicht der Verstand bis zur heimischen Steckdose. Fragt sich jemand der Elektrolisten eigentlich, woher unser Strom kommt, wie er gewonnen wird?

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Neuwagen-Vorstellung – Seit gestern kann der neue Jetta VI bei VW bestellt werden

Freitag, 19. November 2010 von Mario Lehmann

Seit gestern, dem 18. November 2010, ist es interessierten und potentiellen Käufern möglich, auf der VW-Webseite den neuen Jetta VI den eigenen Wünschen entsprechend zu konfigurieren und zu bestellen. Zu Beginn stehen jedoch nicht alle geplanten Motorisierungen zur Auswahl. Ausgeliefert wird ab Frühjahr 2011.

Der neue VW Jetta VI – Die Lücke zwischen Golf und Passat soll er schließen.

Der VW Jetta wird endlich zu einem eigenständigen Modell innerhalb der VW-Familie. War er sonst ein Stufenheck-Golf mit angepapptem Kofferraum, wurde die neue Auflage des Jetta – der in Deutschland auch schon mal als Vento oder Bora auf den Markt kam – von Grund auf eigenständig designed, entwickelt und konstruiert, sodass er mehr Individualität entwickeln konnte und eine etwas größere Distanz zum Golf gewährleistet ist. Somit soll letztlich die Lücke zwischen Golf und Passat geschlossen werden.

In Deutschland setzt VW wie gewohnt auf Downsizing. Das Benziner-Einstiegsmodell ist der bekannte 1.2 TSI, der 105 PS mobilisiert und wird einerseits als normale und andererseits als BlueMotion Technology-Version zu haben sein. Selbiges betrifft die Diesel-Aggregate, die zunächst als 1.6er oder als 2.0-Liter-TDI-Maschine angeboten werden.

Heck & Cockpit des Jetta VI – Ob er sich dieses Mal in seiner Neuauflage in Deutschland etablieren kann?

Ganz im Gegensatz zu Deutschland erzählt der Jetta in den USA eine Erfolgsgeschichte. Wurde er in hierzulande als Buckel-Golf verschmäht, gilt er in den USA als sportliches Mittelklasse-Fahrzeug. Womöglich ist das der Grund, weshalb jenseits des großen Teichs der VW Jetta mit 2.0- und 2.5-Liter-Benzinern ausgerüstet wird. Denn in den Vereinigten Staaten ist Sportlichkeit nach wie vor untrennbar mit großem Hubraum verbunden.

Der grüne Schwindel – Warum Hybrid- und Elektro-Auto keine Klima-Retter sind

Montag, 8. November 2010 von Mario Lehmann

Teil I – Das Hybrid-Auto

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Der Prius – Toyotas Hybrid-Primus

Wer dieser Tage oder überhaupt in den letzten Monaten und Jahren die aktuelle Entwicklung der Automobil-Industrie verfolgte, wird wohl kaum an dem Thema Ökologie & Umwelt vorbeigekommen sein. Seit einiger Zeit gehört das Entwickeln von vermeintlich umweltschonenden Fahrzeugen zum guten Ton eines jeden Automobil-Konzerns. Zu jeder Messe werden „neue“ Hybridelektrokraftfahrzeuge und „einzigartige“ Elektro-Automobil-Konzepte präsentiert und vorgestellt. Um den Eindruck der Sauber- und Jungfräulichkeit herauszuarbeiten und zu verdeutlichen werden die entsprechenden Stände, Podeste und Fahrzeuge in den Farben Grün, Gelb, Weiß und Himmelblau präsentiert.


Selbiges vollziehen die Hersteller in ihren Prospekten ihrer umwelt- und ressourcen-schonenden Autos. Das suggeriert – man möchte fast Ochsen oder Rindviecher schreiben – den Messebesuchern und Kaufinteressenten, man befände sich in einer naturbelassenen Umgebung, frei von Schadstoffen, reich an gutem Sauerstoff und gesunder, frischer Luft, am Fahrbahnrand huschen die in vollen Blüten stehenden Sonnenblumen an uns vorüber, während die freundlich lächelnde Sonne die Solarzellen auf dem Autodach bedient und uns Schulter und Innenraum wärmt. Einen Augenblick später passieren wir auch schon eine wunderschöne, von Bäumen gesäumte Landstraße. Ganz allein, summend und surrend gleiten wir dahin, als scheinbar einziges Auto dieser Welt, vorbei an Windkrafträdern, die den herrlich sauberen Strom produzieren, den ich durch mein mief-freies Auto konsumiere. Unser jungfräulich weißes Öko-Unschuldslamm-Auto gleitet dahin, lässt saftig grüne Wiesen – meist ist es dann doch künstlich angelegter, unnatürlich grün leuchtender Rasen – die unsere Hoffnung auf eine glückselige Zukunft nähren, vorüberziehen. Die neugierigen, strahlendgelben Sonnenblumen-Köpfe schauen verwundert unserem geräuscharmen Gleiter hinterher, der weiße Unschuldswindkrafträder links und rechts hinter sich lässt und uns in verheißungsvoll leuchtendes Azur, das uns am Horizont zu erwarten scheint, fährt, als sei es das natürlichste der Welt.

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Die wichtigsten Neuerscheinungen 2010 von Audi A1 bis Volvo V60

Dienstag, 5. Januar 2010 von Moritz Funk

Die Autoindustrie schläft auch 2010 nicht und bringt auch in diesem Jahr neue Autos in allen Segmenten auf den Markt. Wir geben einen kurzen Überblick über die wichtigsten Neuerscheinungen.

Neues Modell
Alfa Romeo Milano ab 16 TEUR Rivale vom VW Golf, ersetzt den 147
Neues Modell
Peugeot 5008 ab 21 TEUR Peugeots version vom Citroen Grand C4 Picasso
Neues Modell
Audi A1 Hatchback ab 15 TEUR Echter Kleinwagen der auf Mini-Kunden abzielt
März
Neues Modell
Hyundai iX35 ab 20 TEUR Schnittiger SUV als Rivale zum Ford Kuga
Neues Modell
Kia Sorento ab 27 TEUR Der Sorento ist jetzt mehr SUV als  Geländewagen
Neues Modell
Citroën C3 ab 13 TEUR Neuer Kleinwagen mit coolem Design
April
Neues Modell BMW 5 er ab 35 TEUR Neueste Version von BMWs Erfolgslimousine
Neues Modell
Ford C-Max ab 21 TEUR Neuester Minivan im Design des nächsten Focus
Neues Modell
Citroen DS3 ab 14 TEUR Citroens Antwort auf den Mini von BMW
Neues Modell
Ford Grand C-Max ab 23 TEUR Siebensitziger Minivan mit Schiebetüren
Neues Modell
Peugeot RCZ ab 26 TEUR Rassig-sportliches Coupé
Neuse Modell
Saab 9-5 ab 39 TEUR Der neue große Saab in klassischer Form
Mai
Facelift
Fiat Doblo ab 15 TEUR Facelift des beliebten Kastenwagens
Neues Modell
Chevrolet Orlando Siebensitzer, der viel über den Zafira 3 verät
Juni
Neues Modell
Saab 9-4X ab 27 TEUR Land Rover Freelander Rivale  von Saab

Noch etwas später…

2010
Volvo S60
Peugeot i0n
2011
Renault Fluence