autoaid.de bei twitter autoaid.de bei Facebook Autoaid RSS 2.0 Feed

Neuwagen-Vorstellung: Toyota baut weiter auf das Doppelherz – Der Toyota Yaris Hybrid soll mit bewährter Prius-Technik im Kleinwagen-Gehege wildern

Freitag, 27. April 2012 von Mario Lehmann

Die Frage muss erlaubt sein: Ist ein Hybrid-Triebwerk in einem Kleinwagen sinnvoll? Betrachtet werden muss diese Frage in vielerlei Maß. Dabei spielen Ökologie und Wirtschaftlichkeit ebenso eine Rolle, wie die Frage nach dem Sinn eines Hybriden überhaupt. Immerhin gilt unbestritten, dass Neuwagen mit der Kraft der zwei Herzen nur Brücken schlagen können im Übergang zur – wie auch immer gearteten – Elektromobilität. Der veranschlagte Einstiegspreis von 16.950,- € könnte jedoch ein gutes Argument für den Japaner sein.

Der Toyota Yaris Hybrid. Auf Pressefotos meist im obligatorischen Weiß – fällt der japanische Kleinwagen durch seine geänderte Front und die besseren Scheinwerfer auf. | © Toyota

Hybrid- und Elektro-Fahrzeuge machen derzeit einen Anteil von 0,12 % des Gesamt-Fahrzeugbestandes von fast 43.000.000 Millionen zugelassenen PKW in Deutschland aus. Das sind 52.183 Autos. Nicht gerade viel – gerade wenn wir bedenken, dass die Bundesregierung bis 2020 eine Million Elektro-Autos auf die Straßen bringen möchte. Die Japaner von Toyota setzen bekanntermaßen auf den Hybrid-Antrieb – einer Kombination aus Elektro- und Ottomotor – der aufgrund der weiterhin bestehenden Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen keine Dauerlösung sein kann. Renault dagegen bietet schon jetzt eine beachtliche Elektro-Flotte an. Für Toyota jedoch ist die E-Lösung bisher nicht ausgereift genug. Zudem ist aufgrund der Zulassungszahlen eine weitere Optimierung von Verbrennungsmotoren mittelfristig sinnvoller, um nachhaltig Emissionen zu senken. Erst im Anschluss wird wohl langfristig auf Elektroantriebe umgestellt werden. Insofern scheint der Hybrid-Weg Toyotas ein aus heutiger Perspektive sinnvoller Mittelweg zu sein – ganz im Wortsinne „hybrid“.

Mit dem Toyota Yaris Hybrid, der am 16. Juni 2012 in Deutschland seine Markteinführung erfahren wird, bauen die Japaner ihre Hybrid-Flotte weiter aus.

Den ganzen Beitrag lesen »

Neuwagen-Vorstellung: Kleinwagen mit fünf Türen – Audi stellt den A1 Sportback vor

Montag, 21. November 2011 von Mario Lehmann

In Ingolstadt wurde am 18. November der Audi A1 Sportback, die fünftürige Variante des kleinen A1, offiziell vorgestellt. Mit 3,95 Meter bleibt er genauso lang wie der Dreitürer, dennoch soll er mehr Platz bieten. Auf der Webseite der Ingolstädter kann der Kleine bereits konfiguriert werden, zu den Händlern rollt der Audi A1 Sportback jedoch erst im ersten Quartal 2012.

Ist von seinem dreitürigen Pendant kaum zu unterscheiden: Der Audi A1 Sportback. | © Audi

Der Audi A1 ist umstritten. Die Absatzzahlen des Dreitürers fielen ernüchternd aus, Audi selbst feierte neben den hohen Fertigungszahlen gleichfalls die Verkaufszahlen. Für 2010 wurden 50.000 Audi A1-Neuwagen gefertigt, jedoch nur 28.000 zugelassen. Mit 40% liegt der Anteil der Zulassungen durch Audi-Händlern und Audi selbst recht hoch. Erfolg sieht anders aus. Und nun schieben die Ingolstädter den A1 Sportback hinterher.

Den ganzen Beitrag lesen »

Neuwagen-Premiere: Audi stellt überarbeiteten A4 vor – Dezentes Facelift für Mittelklasse-Modell

Donnerstag, 27. Oktober 2011 von Mario Lehmann

Mit dem heutigen Freitag veröffentlichen die Ingolstädter von Audi erste umfassende Informationen zum überarbeiteten Volumen-Modell Audi A4 B8. Mit dem neuen Erscheinungsbild und leichten Modifizierungen soll der Audi A4 fit für die nächsten vier Jahre gemacht werden. Mit dem Modelljahr 2014/2015 ist der Modellwechsel und die Einführung des Audi A4 B9 geplant. Auf dem Neuwagen-Markt erscheinen der überarbeitete Audi A4, Audi A4 Avant und Audi A4 allroad quattro sowie der Audi S4 und S4 Avant im Frühjahr 2012.

Der überarbeitete Audi A4 B8 kommt endlich weg von der LED-Kette und hat nun ein stilsichereres LED-Band. | © Audi AG

Gut Ding will Weile haben“ heißt es in Goethes Wilhelm Meisters Wanderjahre und so sagt es bis heute der Volksmund. Die Audi AG scheint diesen Sinnspruch wörtlich zu nehmen; und so erscheinen erst heute, am 27. Oktober 2011, erste Informationen zum überarbeiteten und aufgefrischten Audi A4 B8. Wieso erst jetzt Bildmaterial und harte Fakten publiziert werden und nicht schon vor zwölf Wochen, als das Vor-Facelift-Modell zwar noch aktuell, aber schon ausverkauft war, bleibt ungeklärt (wir berichteten).

Den ganzen Beitrag lesen »

Neuwagen-Vorstellung: Die Mercedes M-Klasse – Ab November 2011 startet die dritte Generation

Freitag, 2. September 2011 von Mario Lehmann

Die dritte Generation des schwäbischen Premium-SUV, der W 166, wird mit seiner europa-weiten Markteinführung am 21. November 2011 seinen Vorgänger W 164 ablösen. Während der 64. IAA in Frankfurt am Main (15. bis 25. September 2011) wird die M-Klasse der Öffentlichkeit vorgestellt. Der im US-amerikanischen Daimler-Werk Tuscaloosa gefertigte Geländewagen kann bereits seit Juli 2011 zum Grundpreis von 54.978,- € für den ML 250 BlueTEC 4MATIC vorbestellt werden.

Mercedes prescht voran: Die dritte Generation der M-Klasse soll wieder frischen Wind in das umkämpfte SUV-Segment bringen. Im November erfolgt die erste Auslieferung des W 166. // © Daimler AG

Optisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht zu viel verändert, etwa die eigenwillige C-Säulen-Konstruktion und die ums Eck lugende Heckscheibe. Das erfolgreiche Grundkonzept bleibt bestehen. In Designfragen wurden Details verbessert und das Erscheinungsbild aufgefrischt.

Den ganzen Beitrag lesen »

Facelift für den Audi A4 – Überarbeiteter Neuwagen als Limousine und Avant ab Frühjahr 2012 erhältlich

Freitag, 5. August 2011 von Mario Lehmann

Die Mittelklasse-Limousine der Ingolstädter bekommt eine Überarbeitung spendiert. Optische Retuschen kommen sowohl der Limousine als auch der Kombi-Version Avant zugute. Damit einher geht eine Modernisierung der Motorenpalette. Zu Beginn des Jahres 2012 soll die Stufenheck-Variante zu den Händlern rollen, der Avant folgt kurze Zeit später.

Der (noch) aktuelle Audi A4 wird überarbeitet und wird mit neuen Details – gerade in puncto Beleuchtung – versehen werden. Erst ab Frühjahr 2012 ist der A4-Neuwagen zu kaufen. Das Vor-Facelift-Modell ist allerdings schon ausverkauft. | © Audi

Seltsam genug, dass der überarbeitete Audi A4 in wenigen Monaten auf den Markt kommen soll, Audi jedoch weder Bilder noch Daten sprechen lässt, um in Sachen Vorbestellungen auf Kundenfang zu gehen. Zu allem Überfluss ist das derzeitig aktuelle Modell bereits ausverkauft und kann nicht mehr bestellt werden. Verkauft werden nur noch Lagerbestände.

Nur langsam sickern Informationen zum überarbeiteten A4 durch, doch diese Info-Häppchen werden nicht von Audi selbst gestreut. Nur anhand von Erlkönig-Fotos lässt sich das überarbeitete Design des Audi A4 erahnen.

Den ganzen Beitrag lesen »

Neuwagen-Vorstellung: Das neue BMW 6er Coupé kommt im Herbst – BMW verspricht ein Mehr an Ästhetik & Dynamik

Montag, 14. März 2011 von Mario Lehmann

Mit viel Luxus und technischen Spielereien, erhöhter Effizienz und mehr Leistung geht das BMW 6er Coupé der dritten Generation auf Kundenfang. Nach der Pressemitteilung von BMW seien „Ästheten mit Freude an Luxus und innovativer Technologie“ das anvisierte Klientel des 6ers. Als solche sehen sich sicher viele, die das Coupé sahen und fühlten; es wird für die meisten jedoch ein schöner Traum bleiben müssen, denn ein Preis jenseits der 70.000,- € hat mit Eleganz und Grazie nur bedingt etwas gemein.

Das neue 6er Coupé – Die dritte Generation verbindet klassisches Coupé-Design mit zeitgenössischer Moderne.

Darf man in Zeiten von Erdbeben, Tsunami, Atomkraft, Libyen & Krise der arabischen Welt, Öko-Welle und E10-Misere überhaupt ein solches Automobil bauen und auf den Markt bringen? Gibt es denn weiß Gott nichts Wichtigeres als Luxus-Coupés mit 4,4-Liter-Achtzylinder-Motoren? Ganz bestimmt; sicher gibt es das. Aber mal ehrlich: ist es nicht schön? Diese lang gezogene Motorhaube, das kurze Stummelheck mit Bürzel, die breit ausgestellten Radkästen. Dazu die verchromte, eckige Duplex-Auspuff-Anlage und die neu gestalteten LED-Rückleuchten. Hier treffen sich klassisches Coupé-Design und zeitgenössische Moderne vereint wieder. Und natürlich: ein solches Autos erfüllt keinen Zweck, es ist sinnfrei und völlig nutzlos. Aber es erfreut das Auge.

Dieses Gesicht könnte ab Herbst 2011 gelegentlich im Rückspiegel auftauchen: Die neue Front des 6er Coupés.

Doch ist ein solches Fahrzeug ökologisch bedenklich? Ja, ist es eigentlich schon. Das kleinste 6er Coupé ist der BMW 640i, ein Dreiliter Reihensechszylinder mit Turbolader, Direkteinspritzung und 320 PS. Sicher, BMW arbeitet auch im Segment der Oberklasse-Coupés an der Effizienz der Motoren, und ein vorläufiger Normverbrauch von 7,7 Litern auf 100 Kilometer lässt hoffen. Doch einerseits ist der genormte Verbrauchszyklus kritisch zu beäugen, da im Alltagsturnus wesentlich mehr verbraucht wird. Andererseits ist der gleiche Motor N55B30 ebenfalls im 14 PS schwächeren BMW 535i verbaut. Dort ist jener mit einem Verbrauch von 8,5 Litern angegeben. Und der tatsächliche Verbrauch liegt sowieso höher. Entsprechend der Motorgröße und des Verbrauchs sieht schließlich auch der Schadstoffausstoß weniger rosig aus. Aber Dank EU-Verbrauchsnorm erfüllt das 6er Coupé die Euro-5-Norm.

Den ganzen Beitrag lesen »

Neuwagen-Vorstellung: Der neue VW Tiguan – Nach Facelift startet VW Vorverkauf um mehrere Wochen früher

Freitag, 4. Februar 2011 von Mario Lehmann

Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage hat Volkswagen den Vorverkauf des neuen, einem Facelift unterzogenen VW Tiguan auf heute, den 04. Februar 2011 vorgezogen. Hintergrund ist, dass das Vorgängermodell werksseitig ausverkauft ist. Lediglich einige Lagerexemplare bei VW-Händlern seien noch vorrätig. VW verspricht eine aufgewertete und technisch verbesserte Version des Tiguan, die am 01. März 2011 ihre Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon feiern wird.

Zukünftig wird auch den Tiguan das VW-Familiengesicht zieren. Doch ebenfalls technisch soll es allerlei Neues geben.

Seit mehreren Tagen nun ist ein VW Tiguan-Neuwagen auf der VW-Webseite nicht mehr konfigurierbar. Das Fahrzeug musste aus dem Programm genommen werden, da die maximale Produktionskapazität erreicht worden sei. Aufgrund der dennoch hohen Nachfrage hat sich VW dazu entschlossen, das technisch und optisch aktualisierte Modell des Tiguan früher als geplant auf den Markt zu bringen. Wie VW heute in einer Presseerklärung mitteilte, ist der neue SUV des Volkswagen-Konzerns ab heute, dem 04. Februar 2011 vorbestellbar.

Den ganzen Beitrag lesen »

Neuwagen-Vorstellung: Der neue Audi A6 – Kleine Schritte statt des großen Sprungs

Donnerstag, 23. Dezember 2010 von Mario Lehmann

Nach sieben Jahren Audi A6 C6, der nunmehr seit 2004 Deutschlands Straßen befährt, wird im Frühjahr 2011 durch den neuen A6 abgelöst. Die Enthüllung am 01. Dezember in Ingolstadt hat verraten, dass Audi mit dem neuen A6 das Auto nicht neu erfinden wird. Wie beim Passat von VW, der seit November auf dem Markt ist, wirkt der A6 auf den ersten Blick wie ein umfangreiches Facelift. Dass das nicht stimmt, zeigt sich jedoch schnell bei näherer Betrachtung.

Der neue Audi A6. Auffällig: Die neu designten Scheinwerfer mit LEDs und Tagfahrlicht

Ja gut, die Scheinwerfer sind neu. Davon scheint Audi etwas zu verstehen, auch wenn einige verächtlich von Lichterketten sprachen. Die gezeigten Scheinwerfer kommen mit LED-Technik, Tagfahrlicht und in dem Tagfahrlichtband integriertem Blinker daher. So verwandelt sich das helle Tagfahrlicht während des Abbiegens in einen orangefarbenen Blinker. Allerdings wird es diese Form der Beleuchtung nur gegen Aufpreis geben. Die Scheinwerfer sind aber auch schon die markanteste Neuerung an der Karosserie des A6 C7. Eine weitere Neuerung am A6 ist die erstmalige Verwendung der Bügeltüröffner.

Weniger auffällig ist, dass der A6 nicht gewachsen, sondern unwesentlich geschrumpft ist. Während die Autobild dies als Fortschritt bezeichnet, ist es tatsächlich unerheblich, denn der Schrumpfgrad bewegt sich im Millimeterbereich. Dafür ist der neue Audi aber etwas breiter geworden.

Dazu fielen die Überhänge kürzer aus, der Radstand länger und das zum Heck abfallende Dach betont Audis sportive Ader. Das heißt, der A6 wirkt nun bulliger und sportlicher, verheißt aufgrund des vergrößerten Radstandes aber auch mehr Platz. Mithilfe von Aluminium und Gewichtsoptimierung ist der A6 auch noch leichter geworden. Audi verspricht je nach Modell bis zu 80 Kilogramm Gewichtsersparnis.

Der neue A6. Auf den ersten Blick hat sich am Heck wenig getan.

Wieder ein Grund für die Autobild, an Audi lobende Worte zu verteilen. Fraglich ist allerdings, ob ein solches Lob gerechtfertigt ist bei einem Fahrzeug, das als 3.0 TDI V6 in der Grundausstattung, einem zu 90% gefüllten Tank und einem imaginären 68 Kilogramm schweren Fahrer (Welcher A6-Fahrer wiegt bitte 68 Kilogramm?) 1720 Kilogramm wiegt.

Die Effizienz, die Audi-Entwicklungschef Michael Dick am A6 anpreist, darf gut und gerne angezweifelt werden, wenn sich Gewichtsersparnisse im zweistelligen Bereich bewegen.

Hinten hat sich reichlich wenig getan. Die Rückleuchten muten altbekannt an, sehen fast genauso aus, wie die des gelifteten A6 von anno 2008.

Alter oder neuer A6? Hier handelt es sich um den Vorgänger des Anfang Dezember präsentierten neuen A6. Erkennbar wird dies bspw. an den Türgriffen. (CC) Wikimedia Commons, Thomas doerfer

Audi geht also im Design offensichtlich kein Risiko ein, keine neuen Wege werden beschritten. Wozu auch? Den bisherigen Audi-Kunden gefiel, was sie sahen und sehen konnten. Warum also Bewährtes verändern? Die wirklichen Neuerungen finden sich im Innenraum; und auf der Aufpreisliste. Aber auch sonst lässt sich das Bestreben nach Vervollkommnung in Qualität und Materialanmutung spüren. Der Innenraum kommt noch hochwertiger daher und unterstreicht einmal mehr Audis Premiumanspruch. Anders würde sich der A6 neben BMW 5er und Mercedes E-Klasse wohl auch nicht behaupten können.

Wer es sich leisten kann, fährt luftgefedert, lässt sich das Tempo per Head-Up-Display auf die Frontscheibe projezieren während eine Kamera die Temposchilder für uns erkennt, die wir übersehen haben, weil wir uns gerade vom Ledersessel den Rücken massieren lassen.

Auch werden im A6 verschiedene System miteinander verkoppelt. Das Navigationssystem kann per Google Earth navigieren, schickt den Streckenverlauf bspw. auch an die Scheinwerfer, sodass das Kurvenlicht eingeschaltet wird, bevor die Kurve erreicht und das Lenkrad eingeschlagen wird. Auch der Tempomat kann so aktiv eingreifen und damit einerseits für mehr Sicherheit als auch optimierte Verbräuche sorgen.

Audi hat zusätzlich die Motorenpalette überarbeitet und teilweise Motoren gänzlich neukonstruiert. Somit wurden die Verbräuche gesenkt, die Leistung jedoch gesteigert. Fragliche Modellpolitik ist allerdings die Einführung des aufgeladenen 2.0-Liter-Basisbenziners mehrere Monate nach Marktstart der A6 Limousine. Zwar greift in der Motorentechnik nun auch Dicks Effizienz-Vorstellung, zweifelhaft bleiben dennoch einige Vorgehensweisen.

In der S line wirkt der A6 noch um einiges sportlicher.

Natürlich muss es auch noch einen Nonsense-Hybriden geben und wozu eine Geschäftsreise-Limousine, die überwiegend auf der Autobahn bewegt wird, einen permanenten Allrad-Antrieb benötigt, erschließt sich mir nicht.

Abschließend bleibt wohl als Fazit: Audi wandelt auf den Spuren von VW. Statt frischer Luft, frischem Wind tut es anscheinend auch ein Duftspray. Minimale und minimalistische Veränderungen an der Karosse des neuen A6 fördern nicht unbedingt die Kaufbereitschaft. Wozu sollte ich einen Audi kaufen, der aussieht wie sein Vorgänger? Klar, Audi hat ordentlich am A6 geschraubt; er ist effizienter, hochwertiger, technologischer; aber auch umso langweiliger. Von VW kennen wir die Philosophie der vielen kleinen Schritte seit Jahren, und das ist auch irgendwo in Ordnung. Von Audi erwartet man jedoch etwas anderes; Neues, Eigenständiges, Innovatives; auch und gerade beim Design.

Tagfahrlicht – Warum Licht nicht nur im Dunkeln, sondern auch am Tage sinnvoll ist

Freitag, 5. November 2010 von Mario Lehmann
Eine Allee im Sommer auf der Insel Rügen | Quelle: Wikimedia Commons, (CC) Awa2009

Eine Allee im Sommer auf der Insel Rügen | Quelle: Wikimedia Commons, (CC) Awa2009

In einigen Ländern Europas ist tagsüber das Fahren mit Licht – wenn auch nur in den Herbst- und Wintermonaten – Pflicht. In Deutschland besteht zwar keine Tagfahrlicht-Pflicht, aber dennoch sollten Autofahrer häufiger das Licht ihrer Autos einschalten; nicht nur bei Dämmerung und Dunkelheit.

Schon als Kind lernt man heute im Rahmen der Verkehrserziehung in der Schule, „Sehen und gesehen werden“ ist für das Zurechtkommen des Verkehrsteilnehmers im Straßenverkehr – egal, ob als Fußgänger, Fahrradfahrer, Motorrad- oder Autofahrer – unabdingbar. Umso unverständlicher scheint es, dass bis heute wenige Autofahrer ihre Scheinwerfer bei mäßigen Sicht- und Lichtverhältnissen nicht einschalten. Viele sagen sich, solang es nicht dämmert oder dunkel ist, sehe ich ausreichend gut und brauche kein Licht. Aussagen und Denkweise wie diese sind es, die zu Unfällen und Todesopfern führen können. Anstatt stets an das eigene Ich zu denken („Ich seh‘ doch noch was.“), sollten die Gedanken bei anderen Verkehrsteilnehmern sein, denen es erleichtert werden sollte, das eigene Auto frühzeitig zu erkennen. Dadurch können andere ihr weiteres Vorgehen entsprechend dem gegenwärtigen Verkehr anpassen. Sie agieren somit im Verkehr vorsichtiger und bedachter, vorausschauender und risikovermindernder.

Der neue BMW X3 mit in den Scheinwerfern integriertem Tagfahrlicht. So ist das Fahrzeug auch bei diesigem, herbstlichen Wetter schneller und besser zu sehen.

Der neue BMW X3 mit in den Scheinwerfern integriertem Tagfahrlicht. So ist das Fahrzeug auch bei diesigem, herbstlichen Wetter schneller und besser zu sehen.

Nicht umsonst müssen Motorradfahrer mit eingeschaltetem Abblendlicht unterwegs sein, immer und zu jeder Tageszeit. Das hat den Sinn, damit die kleineren Motorräder nicht übersehen werden. Eine solche Regelung wäre aber ebenfalls für Autos und Autofahrer sinnvoll, wie Alltagserfahrungen, die viele täglich machen müssen, zeigen.

Den ganzen Beitrag lesen »