Donnerstag, 8. März 2012 von Mario Lehmann
Heute, den 08. März 2012, öffnet in Genf der 82. Internationale Auto-Salon seine Pforten. Der europäische Neuwagen- und Messe-Frühling hat damit begonnen. Zahlreiche Premieren werden in Genf vorgestellt, die das Automobil-Jahr 2012 einläuten. Aus deutscher Sicht sind insbesondere die deutschen Kompaktklasse-Neuwagen von Audi und Mercedes von Interesse.

Laut Veranstalter erwarten den Besucher in Genf 105 Welt- sowie 32 Europa-Premieren. Trotz des vermeintlichen Aufschwungs des Elektroantriebs werden E-Lösungen in Genf stiefmütterlich behandelt. Zwar wird ein grüner Pavillon unter dem Motto <<vision verte>> beworben, der eine Erlebniswelt für Elektromobilität sein möchte – allerdings entfallen von den 105 Weltpremieren gerade einmal sieben auf Elektrofahrzeuge. Wurde noch im letzten Jahr der Elektromobilität die Zukunft angedichtet, fällt das Elektro-Jahr 2012 ernüchternd aus. Verbrennungsmotoren – die Volumen-Technologie, mit der überhaupt erst alternative Antriebe finanziert werden können – feiern ihre Renaissance. Technologisch begibt sich der klassische Otto-Motor nun mit Turboaufladung und Direkteinspritzung endgültig auf das Niveau des Diesels. In Kombination mit weiteren Optimierungen an den Motoren und Downsizing sowie Leichtbau in vielfältiger Form soll dem Benziner als Brot-und-Butter-Auto die Zukunft gesichert werden. Diese Sprache sprechen auch die Premieren von Audi und Mercedes.
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Montag, 27. Februar 2012 von Mario Lehmann
Gemeinsam mit der Auto Test von AutoBild veranstaltet die ZF Friedrichshafen AG zum vierten Mal den ZF-Praxistest. Unter der Rubrik „Kleinwagen“ gilt es, den besten Allrounder für Stadt und Land zu finden. Aus 24 Kleinwagen-Modellen stimmen unter anderem die Leser der AutoBild über die zehn Finalisten ab. Während eines Test-Wochenendes werden die zehn Kandidaten ausgiebig getestet, um im Anschluss den Sieger der Kleinwagen zu küren.

Der ZF-Praxistest 2012 – Dieses Jahr dreht sich alles um Kleinwagen
Anforderungen an Kleinwagen steigen
Zugegeben – Sprüche wie „Kleine ganz groß“ klingen banal und veraltet. Doch gerade im Automobil-Bau hat ich eine gewisse Aktualität für antiquierte Redewendungen gehalten. Kleinwagen von heute müssen vielfältigen Anforderungen gerecht werden und immer mehr können. Neuwagen dieser Größe stellen seit längerem keine Verzichtserklärung mehr da, denn die Fahrzeughersteller sind merklich bemüht, Autos auf kleiner Grundfläche mit bestmöglicher Raumausnutzung, einem hohen Sicherheitsniveau und zeitgemäßer Komfortausstattung zu realisieren.

Man darf sicherich gespannt sein, wie der Kia Rio sich im Kleinwagen-Segment aus Sicht der Autofahrer schlagen wird. | © Kia
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Donnerstag, 19. Januar 2012 von Mario Lehmann
Zu Beginn dieses Jahres stellt die DEKRA den Gebrauchtwagenreport 2012 vor. Dabei wurden 50 neue Fahrzeuge in einem Laufleistungsbereich von 0 – 50.000 Kilometer in die Datenbank der Prüforganisation aufgenommen. Insgesamt habe die DEKRA 15 Millionen Fahrzeuge bei der Hauptuntersuchung (HU) auf der Hebebühne gehabt. Insgesamt stehen in der Datenbank des Stuttgarter Prüfgesellschaft 280 Fahrzeugmodelle, die in acht Kategorien unterteilt werden. Der Opel Astra J wurde als Fahrzeug mit der besten Einzelwertung ausgezeichnet. Doch was ist eine solche Auszeichnung wert?

Screenshot gebrauchtwagenreport.com der DEKRA | 18. Januar 2012
Nicht nur die DEKRA veröffentlicht regelmäßig die Ergebnisse ihrer durchgeführten Hauptuntersuchungen. Auch der TÜV gibt mit seinem TÜV-Report eine Statistik aus, die Aussagen über Zuverlässigkeit und Qualität einzelner Fahrzeugmodelle treffen soll. Weiterhin großen Wert beigemessen wird der Pannenstatistik des ADAC, die angibt, wie oft und aufgrund welcher Probleme die gelben Engel zu bestimmten Fahrzeugen ausrücken mussten.
In der Theorie klingen solche Statistiken und Übersichten besonders geeignet, um sich einen Überblick über qualitative Fahrzeuge zu verschaffen. Sowohl für den Neuwagen- als auch den Gebrauchtwagenkauf können aussagekräftige Urteile die Kauf-Entscheidung maßgeblich beeinflussen. Zuverlässige Autos mit hoher Langzeitqualität versprechen keine oder nur wenige Werkstatt-Aufenthalte und würden somit für niedrigere Unterhalskosten sorgen.
Doch was, wenn diese Reporte und Statistiken nicht die ganze Wahrheit widerspiegeln?
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Montag, 2. Januar 2012 von Mario Lehmann
Wer trotz einer Schwerbehinderung nicht auf das Auto verzichten und sein Recht auf Mobilität sichern möchte, der kann beim Neuwagen-Kauf bei vielen Fahrzeug-Herstellern von einem Behindertennachlass profitieren. Die autoaid GmbH steht bei Abwicklung und Realisierung hilfreich zur Seite.

Autokauf mit Behindertenrabatt – Mit der autoaid GmbH das Wunsch-Fahrzeug konfigurieren und sich die entsprechenden Nachlässe anzeigen lassen.
In der heutigen Zeit ist Mobilität wichtiger, denn je. Umso erfreulicher ist, dass viele Auto-Hersteller auf freiwilliger Basis einen Behindertennachlass auf Neufahrzeuge gewähren. Die so erzielte Ersparnis kann direkt in Fahrhilfen und behindertengerechte Umbauten reinvestiert werden und verhilft so Schwerbehinderten zu mehr Mobilität. Mittlerweile gewährt ein Großteil der deutschen Automobil-Unternehmen Behindertennachlässe für Neuwagen-Kunden mit Schwerbehinderung. So sind für einen VW Golf VI bis zu 17 % Nachlass zu erzielen, bei einem Audi A3 sogar 21,5 % und für einen Opel Insignia beläuft sich der Rabatt für Schwerbehinderte auf 25,5 %. So können bei einem Opel Insignia 2.0 CDTI ecoFLEX mit 180 PS in Metallic-Lackierung und Grundausstattung bereits über 8.900,- € Rabatt erzielt werden.
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Montag, 21. November 2011 von Mario Lehmann
In Ingolstadt wurde am 18. November der Audi A1 Sportback, die fünftürige Variante des kleinen A1, offiziell vorgestellt. Mit 3,95 Meter bleibt er genauso lang wie der Dreitürer, dennoch soll er mehr Platz bieten. Auf der Webseite der Ingolstädter kann der Kleine bereits konfiguriert werden, zu den Händlern rollt der Audi A1 Sportback jedoch erst im ersten Quartal 2012.

Ist von seinem dreitürigen Pendant kaum zu unterscheiden: Der Audi A1 Sportback. | © Audi
Der Audi A1 ist umstritten. Die Absatzzahlen des Dreitürers fielen ernüchternd aus, Audi selbst feierte neben den hohen Fertigungszahlen gleichfalls die Verkaufszahlen. Für 2010 wurden 50.000 Audi A1-Neuwagen gefertigt, jedoch nur 28.000 zugelassen. Mit 40% liegt der Anteil der Zulassungen durch Audi-Händlern und Audi selbst recht hoch. Erfolg sieht anders aus. Und nun schieben die Ingolstädter den A1 Sportback hinterher.
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Donnerstag, 27. Oktober 2011 von Mario Lehmann
Mit dem heutigen Freitag veröffentlichen die Ingolstädter von Audi erste umfassende Informationen zum überarbeiteten Volumen-Modell Audi A4 B8. Mit dem neuen Erscheinungsbild und leichten Modifizierungen soll der Audi A4 fit für die nächsten vier Jahre gemacht werden. Mit dem Modelljahr 2014/2015 ist der Modellwechsel und die Einführung des Audi A4 B9 geplant. Auf dem Neuwagen-Markt erscheinen der überarbeitete Audi A4, Audi A4 Avant und Audi A4 allroad quattro sowie der Audi S4 und S4 Avant im Frühjahr 2012.

Der überarbeitete Audi A4 B8 kommt endlich weg von der LED-Kette und hat nun ein stilsichereres LED-Band. | © Audi AG
„Gut Ding will Weile haben“ heißt es in Goethes Wilhelm Meisters Wanderjahre und so sagt es bis heute der Volksmund. Die Audi AG scheint diesen Sinnspruch wörtlich zu nehmen; und so erscheinen erst heute, am 27. Oktober 2011, erste Informationen zum überarbeiteten und aufgefrischten Audi A4 B8. Wieso erst jetzt Bildmaterial und harte Fakten publiziert werden und nicht schon vor zwölf Wochen, als das Vor-Facelift-Modell zwar noch aktuell, aber schon ausverkauft war, bleibt ungeklärt (wir berichteten).
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Montag, 19. September 2011 von Mario Lehmann
Neben den zahlreichen Fahrzeugherstellern sind auch viele andere Unternehmen auf der IAA in Frankfurt vertreten. So auch die ZF Friedrichshafen AG, eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Antriebs- und Fahrwerkstechnik. Neben einer Pressekonferenz war es mir möglich an einer Führung über den ZF-Stand auf der diesjährigen IAA teilzunehmen. Was ZF auf seinem Stand präsentiert, ist interessant und dient oftmals der Optimierung und Effizienzsteigerung im Automobilbau.

Hans-Georg Härter auf der Pressekonferenz der ZF Friedrichshafen AG am 13. September 2011 auf der IAA | Quelle: iaa.de
Am Anfang war das Wort
Alles fängt mit einer Pressekonferenz im Raum „Illusion“ des Congress Center der Frankfurter Messe an. Pünktlich um 12:30 Uhr eröffnet Hans-Geord Härter – Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG – die Pressekonferenz und erläutert die wirtschaftliche Lage des Unternehmens, das trotz Weltwirtschaftskrise gesteigerte Gewinne einfahren konnte. Für 2011 können demnach 15–16 Milliarden Euro Umsatz erzielt werden, die Zahl der Beschäftigten solle die 70.000er Marke erreichen (Stand Ende August 2011: 68.630). Darüber hinaus kündigt Härter an, dass ZF mit Investitionen in Höhe von 70 Millionen Euro in das Windkraft-Geschäft einsteigen werde. Das Unternehmen stehe kurz vor Produktionsbeginn von Windkraft-Getrieben in einem ZF-Werk in Gainesville, Georgia. Weiterhin heißt es von Härter, dass ZF Zulieferer für den neuen VW up! sei.

Wird mit Teilen des Zulieferers ZF bestückt: der neue VW up! | (CC) MLe
Auch auf ZF-Neuheiten der diesjährigen IAA ging der ZF-Chef ein, etwa die 9- bzw. 8-Gang-Automatgetriebe, für deren weitere Produktion ZF 300 Millionen Euro investieren werde. Auf Nachfrage, ob ZF ein eigenes ZF-Auto plane, da Getriebe, Elektro-Lösungen, Fahrwerkstechnik und andere Teile bereits vorhanden und in Produktion sind, erklärte Härter, dass das Unternehmen weiterhin auf seine Kernkompetenzen setze und keine Ambitionen zeige, ein eigenes Fahrzeug auf den Markt zu bringen.
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Freitag, 16. September 2011 von Mario Lehmann
Am 13. September öffnete unter dem Motto „Zukunft serienmäßig“ die 64. Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main ihre Pforten – doch vorerst nur für Pressevertreter. Für den Publikumsverkehr öffnet die IAA erst am Montag, den 19. September. Ich war bereits vor Ort und konnte erste Eindrücke von der Messe und einer möglichen automobilen Zukunft sammeln.

Es ist schon beeindruckend, wie groß diese Messe tatsächlich ist. Ganze Horden von Journalisten aus aller Welt versammeln sich am 13. September 2011 am Messegelände in Frankfurt, schieben sich durch die drei Eingänge und drängen sich um die wenigen Presse-Akkreditierungsstände, geiern um die neuesten Modell und Studien herum und pressen sich durch Kollegen – Schreiberlinge, Fotografen und Vertreter der Automobil-Hersteller – und behindern sich gegenseitig im Kampf um ein aussagekräftiges Foto, einen Blick auf das Cockpit einer Designstudie oder einer Berührung, die anderswo als sexuelle Belästigung aufgefasst werden würde. Ob der schieren Größe des Geländes sollte angenommen werden, dass sich die Journalisten-Masse gutmütig verteilen würde; an Platz mangelt es freilich nicht. Stattdessen schart sich eine Journalisten-Traube tumultartig um die Enthüllung des DTM AMG Mercedes C-Coupé durch Michael Schumacher und Nico Rosberg. Ein Durchkommen scheint unmöglich, ein Foto aus der dritten Reihe ebenso. Gut, dann stören weniger Menschen den Ausblick auf die wirklich wichtigen Protagonisten dieses Tages. So ging es schnell vorbei an der Traube, hin zu den Neuheiten und Studien von Mercedes-Benz.

Mercedes auf der IAA 2011 – Das Gedränge ist groß, gerade an der Studie F125 und der neuen Mercedes B-Klasse sowie dem smart forvision. | (CC) MLe
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Freitag, 5. August 2011 von Mario Lehmann
Die Mittelklasse-Limousine der Ingolstädter bekommt eine Überarbeitung spendiert. Optische Retuschen kommen sowohl der Limousine als auch der Kombi-Version Avant zugute. Damit einher geht eine Modernisierung der Motorenpalette. Zu Beginn des Jahres 2012 soll die Stufenheck-Variante zu den Händlern rollen, der Avant folgt kurze Zeit später.

Der (noch) aktuelle Audi A4 wird überarbeitet und wird mit neuen Details – gerade in puncto Beleuchtung – versehen werden. Erst ab Frühjahr 2012 ist der A4-Neuwagen zu kaufen. Das Vor-Facelift-Modell ist allerdings schon ausverkauft. | © Audi
Seltsam genug, dass der überarbeitete Audi A4 in wenigen Monaten auf den Markt kommen soll, Audi jedoch weder Bilder noch Daten sprechen lässt, um in Sachen Vorbestellungen auf Kundenfang zu gehen. Zu allem Überfluss ist das derzeitig aktuelle Modell bereits ausverkauft und kann nicht mehr bestellt werden. Verkauft werden nur noch Lagerbestände.
Nur langsam sickern Informationen zum überarbeiteten A4 durch, doch diese Info-Häppchen werden nicht von Audi selbst gestreut. Nur anhand von Erlkönig-Fotos lässt sich das überarbeitete Design des Audi A4 erahnen.
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Montag, 10. Januar 2011 von Mario Lehmann
Nachdem VW seine Preise für Neuwagen und Mehrausstattungen im Dezember 2010 um durchschnittlich 1,3 % erhöhte, folgt mit Audi der nächste Auto-Bauer des Volkswagen-Konzerns. Ausgewählte Neuwagen-Modelle werden ab dem 17. Januar 2011 um circa 0,9 % teurer.

- Der Audi TT – In allen seinen Modellvarianten wird er neben einigen weiteren Audi-Modellen im Schnitt um 0,9 % teurer.
Wie aus Händlerkreisen zu erfahren war, wird die Audi AG die unverbindlichen Preisempfehlungen bzw. die Grundpreise der Modelle Audi A8, Audi TT, TTS und TT RS – sowohl die Coupé-Variante als auch das Roadster-Modell – Audi Q7 sowie Audi R8 und R8 Spyder werden um durchschnittlich 0,9 % angehoben.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass noch zu erledigende Bestellungen und Kaufabwicklungen zu den alten Preisen spätestens bis zum 12. Januar 2011 erfolgen müssen. Der unterschriebene Kaufvertrag muss dem Händler bis 14.01.2011 12:00 Uhr vorliegen, um frist- und termingerechte Bestellungen beim Hersteller gewährleisten zu können.
Mit der Audi-Preiserhöhung eines Teils der Neuwagen-Palette zeichnet sich der Volkswagen-Konzern ein weiteres Mal verantwortlich für Neuwagen-Preiserhöhungen. Bereits im Dezember wurden die VW-Modelle um durchschnittlich 1,3 % verteuert. Und davor hat der VW-Konzern seine Tochter Škoda zurechtgestutzt und einst serienmäßige und aufpreispflichtige Extra-Ausstattungen komplett aus der Ausstattungsliste gestrichen. Denn mittlerweile machen die Škoda-Modelle – wie bspw. der Škoda Superb Combi, der vor einiger Zeit einen Vergleichstest gegen den VW Passat Variant gewann – den konzerninternen Modellen Konkurrenz. Einige Modelle sind sich zu nah gekommen. Die Folge: Kahlschlag. Kein Xenon oder Klimaautomatik für den Škoda Fabia und ähnliches.
Effektiv haben sich also in den letzten Monaten drei Marken des VW-Konzerns verteuert. Dem Kunden zugute kommt diese Konzern-Strategie jedenfalls nicht.
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