Genfer Auto-Salon 2015: Neuer Audi R8 feiert Weltpremiere

Genfer Auto-Salon 2015

Der neue Audi R8

Audi präsentiert dieser Tage den R8 zweiter Generation auf dem Genfer Auto-Salon 2015. Während sich in puncto Design oberflächlich betrachtet nicht viel getan hat und interessante Ambitionen offenbart, gibt es in technischer Belange die ein oder andere Überraschung.

2015 Audi R8 V10 Arablau R8 V10 plus Dynamitro

Ich könnte mit dieser alten Leier anfangen und den Ingolstädtern vorwerfen, der Neue sähe aus wie der Alte, die von Audi trauen sich nicht, das R8-Design kräftiger anzurühren. Man kennt das. Aber statt in die alte Design-Kerbe zu schlagen – die auf andere Audi-Modelle durchaus noch zutreffen mag – finde ich das Design des neuen R8 in der Intention, die ich Audi unterstelle, durchaus interessant.

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Genfer Auto-Salon 2015: Der neue BMW 2er Gran Tourer – BMW macht einen auf Volkswagen

Genfer Auto-Salon 2015

Der neue BMW 2er Gran Tourer

Ach, Du liebes Lieschen! Was wurde denn da verunfallt? BMW schiebt nach dem 2er Active Tourer den 2er Gran Tourer (F46) hinterher. Und irgendwie jagen mir die Bilder dieses Pampers-Bombers einen Schauer nach dem anderen über den Rücken. Unförmig und glubschäugig rollt der 2er Gran Tourer auf den Genfer Auto-Salon 2015 und wird gegen den VW Touran antreten müssen – 26.950 € vs. 23.250 € Basispreis, 1.5-Dreizylinder-Turbo gegen 1.2-Vierzylinder-Turbo. Ob das gutgeht?

BMW 2er Gran Tourer 220d xDrive Luxury Line F46 Vorderansich

Eingefleischte BMW-Fans mussten in der letzten Zeit vieles über sich ergehen lassen. Der gute alte Reihensechser macht sich immer rarer; wo früher im BMW 320i (E30, E36, E46) der Sechszylinder tobte, muss es heute im BMW F30 schon ein 335i sein, um mitreden zu können. Selbst der BMW 328i ist „nur“ ein Vierzylinder-Turbo – zugegeben, ein guter, aber trotzdem. Der aktuelle, vor kurzem aufgefrischte 1er F20 wird der letzte Kompakte sein, der die Hinterräder antreibt. Ja, das kann einem schon die Tränen in die Augen treiben. Eine Aussicht auf das, was uns da mit dem kommenden 1er erwarten wird, gab bereits der BMW 2er Active Tourer F45: Frontantrieb und aufgeladene Dreizylinder-Motoren.

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Fahrbericht: Der neue Audi RS Q3

Fahrbericht: Der neue Audi RS Q3

Für das Modelljahr 2015 hat Audi nicht nur den Audi Q3 renoviert, auch der RS Q3 wurde der Modellaufwertung unterzogen. Die RennSport-Variante des Q3 wurde stärker, effizienter und endlich auch hörbarer. Die serienmäßige 7-Gang S tronic wurde überarbeitet, LED-Scheinwerfer sind standardmäßig verbaut. Die Auslieferung des neuen Audi RS Q3 startet noch im ersten Quartal 2015.

2015 Facelift Audi RS Q3 2.5 TFSI S tronic quattro Typ 8U Misanorot-Perleffekt Vorderansicht Auf Wiedersehe

Ersteindruck & Fahrbericht | technische Daten

Wer sich den überarbeiteten RS Q3 ansieht, wird feststellen, dass er beinahe wie sein Vorgänger aussieht. Das Exterieur wurde ausgesprochen behutsam angefasst, Neuerungen fallen – wie schon beim Audi Q3 2.0 TDI quattro – kaum auf. Besonders deutlich wird das, wenn die beiden RS Q3 gegenübergestellt werden. Damit bleiben die Ingolstädter ihrer Linie treu und präsentieren das Gros ihrer Modellpflege-Neuerungen unter dem Blech. Hauptaugenmerk liegt dabei auf die EURO-6-Umstellung der Motoren-Paletten. Das zeigte sich auch bei den vorherigen Modellaufwertungen: Audi A1, Audi A6/S6, Audi A7 Sportback sowie Audi Q3.

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Ersteindruck: 2015 Audi Q3 2.0 TDI quattro (135 kW)

Ersteindruck: 2015 Audi Q3 2.0 TDI quattro (135 kW/184 PS)

Kurz vor Ende des Jahres haut Audi im Kompakt-SUV-Segment noch einen raus. Mit quattro-Allradantrieb kann das im Winter durchaus praktisch und sinnvoll sein. Optisch haben die Ingolstädter ihr kleinstes Q-Modell behutsam retuschiert, die Motoren optimiert bzw. neue Motoren-Generationen eingepflanzt. Im Münchner Umland ging es mit dem frischen Audi Q3 über Landstraßen und Autobahnen.

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2015 Audi Q3 2.0 TDI quattro Facelift Typ 8U Vorderansicht Florettsilber-Metalli

Audi Q3 2.0 TDI quattro

Ich habe mir gleich mal den stärksten 2.0 TDI zur Brust genommen – schon allein deswegen, weil ich Diesel nicht leiden kann. Die zweite TDI-Generation war und ist mir ein Graus, etwa im 177 PS starken Škoda Yeti 2.0 TDI 4×4. Die dritte TDI-Generation ist mal wieder leistungstärker und auf dem Papier auch effizienter. Aber kann der TDI nach 25 Jahren jetzt auch Laufruhe? Das galt es für mich zu ergründen.

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Ersteindruck: Audi S6 Avant 4.0 TFSI V8

Ersteindruck: Audi S6 Avant 4.0 TFSI V8

Audi hatte erst kürzlich den A7 Sportback einer Modellpflege unterzogen. Folglich konnte es nicht lang dauern, bis die Ingolstädter mit dem Audi A6 nachziehen. Optisch gibt es einige gelungene Retuschen – die größeren Modifikationen betreffen jedoch die Technik. In und um Dresden konnte der aufgefrischte Audi S6 Avant zeigen, was er kann. Ab November ist der renovierte A6 als auch S6 erhältlich.

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2014 Audi S6 Avant C7 Typ 4G V8 4.0 TFSI quattro Facelift Daytonagrau-Perleffekt Frontansich

Der überarbeitete Audi A6 ist dezent aufpoliert worden. Am auffälligsten sind wohl das neue gezeichnete LED-Tagfahrlicht, die optionalen LED- sowie Matrix-LED-Scheinwerfer, die LED-Grafik der Rückleuchten und die in den Heckstoßfänger integrierten Endrohre. Dagegen sind die größeren Optimierungs-Maßnahmen technologischer Natur. Ab sofort erfüllen alle Motorisierungen die EURO-6-Abgasnorm, seien effizienter sowie sparsamer. Mit dem 190 PS starken 1.8 TFSI gibt es zudem einen neuen Einstiegsmotor auf Benzinerseite. Weiterhin ist das CVT-Getriebe multitronic gestrichen worden und wird durch ein neues 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (S tronic) ersetzt. Erstmals werden GFK-Federn verbaut, die u. a. Gewicht einsparen oder keiner Korrosion unterliegen. Vorerst kommen die Leichtbaufedern nur im 2.0 TDI ultra zum Einsatz, sollen jedoch peu à peu auch für weitere Motorisierungen verfügbar werden. Letzte Woche war mir dann allerdings nicht so sehr nach Effizienz zumute …

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25 Jahre TDI: Audi RS 5 TDI concept – TriTurbo inside

25 Jahre TDI: Audi RS 5 TDI concept – TriTurbo inside

Ich geb’s ja zu, unumwunden: Ich leide an einer Selbstzünder-Allergie. Ich mag das Rasseln, Klackern und Nageln nicht, die Vibrationen am Lenkrad, im Sitz und Armaturenbrett, der unterirdische Motorsound, der Geruch von Diesel-Kraftstoff und der Gestank der Verbrennungsgase – es ist mir ein Graus. Da können sie mir noch so oft mit Drehmoment und Verbrauch kommen. Ich stehe einfach nicht auf dieses Drehmoment-Plateau, das plötzlich einbricht. Ich habe Benzin, nicht Diesel im Blut.

Audi RS 5 TDI concept: Ersteindruck | technische Daten

1989 1990 Audi 100 C3 Typ 44 2.5 TDI Vorderansicht Sturup Raceway_0

Meine bisherigen Erfahrungen mit dem Dieselmotor sind in weiten Teilen ernüchternd. Der 2.0 TDI im Škoda Yeti war mir keine große Freude. Zuletzt bewies mir der modellgepflegte VW Polo V 1.4 TDI, dass da noch viel Luft nach oben ist. Aber ich durfte auch positive Erfahrungen machen. Der überarbeitete 2.0 TDI mit 184 PS des Škoda Octavia Combi Scout hinterließ einen positiven Eindruck, nicht zuletzt auch der neue 3.0 TDI V6 im Audi A7 Sportback. Mit den beiden 2.2 Liter großen Diesel-Triebwerken in Mazda3 2.2 SKYACTIV-D sowie Honda Civic 2.2 i-DTEC gefällt mir der Diesel sogar richtig gut; am besten noch im Honda.

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Ersteindruck: Audi A7 Sportback 3.0 TDI competition

Ersteindruck: Audi A7 Sportback 3.0 TDI competition

Audi hat den seit 2010 erhältlichen A7 Sportback aufgefrischt. Die nachgeschärfte Optik tut dem A7 sichtlich gut, doch die größeren Neuerungen lassen sich motorseitig finden. Aktuell bietet Audi neben S7 und RS7 nur einen Benzin-Motor für den A7 Sportback, demgegenüber jedoch vier unterschiedliche Leistungsstufen des 3.0-TDI-V6-Triebwerks. In Dänemark und Schweden – zwischen Kopenhagen und Malmö – hatte ich Gelegenheit, die stärkste Diesel-Evolutionsstufe anzutesten: den Audi A7 Sportback 3.0 TDI competition.

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2014 Audi A7 Sportback Typ 4G Facelift 3.0 TDI competition quattro Biturbo clean diesel V6 tiptronic Seitenansicht Detail Daytonagrau-Perleffekt Malmo

Anlässlich des 25. Jubiläums des TDI-Motors legen die Ingolstädter die um 6 PS leistungsgesteigerte competition-Variante des A7 Sportback auf, die zum Grundpreis von 72.400 € schon einiges zu bieten hat. Neben dem potenten, 240 kW/326 PS starken Antrieb, der mittels Boostfunktion kurzzeitig 255 kW/346 PS zu leisten im Stande ist, sind sowohl S line Exterieur- wie Interieur-Paket serienmäßig. Dazu gibt’s Aluminium-Schmiederäder im 20-Zoll-Format für das S line Sportfahrwerk, das wunderschöne Nadelstreifendekor Aluminium/Holz Beaufort schwarz, das mit den Sportsitzen in mondsilbernem Leder Valcona harmoniert. Ein feiner Perleffektlack in Sepangblau, Daytonagrau oder Misanorot kostet keinen weiteren Aufpreis. Abgesehen davon, dass diese Kombination frei nicht konfigurierbar ist, würden allein die genannten Ausstattungen separat weit über 10.000 € Aufpreis kosten. Aber wer spricht schon bei Autos, die wie das Testfahrzeug über 100.000 € kosten, über den Preis?

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