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Neuwagen-Premiere: Audi stellt überarbeiteten A4 vor – Dezentes Facelift für Mittelklasse-Modell

Donnerstag, 27. Oktober 2011 von Mario Lehmann

Mit dem heutigen Freitag veröffentlichen die Ingolstädter von Audi erste umfassende Informationen zum überarbeiteten Volumen-Modell Audi A4 B8. Mit dem neuen Erscheinungsbild und leichten Modifizierungen soll der Audi A4 fit für die nächsten vier Jahre gemacht werden. Mit dem Modelljahr 2014/2015 ist der Modellwechsel und die Einführung des Audi A4 B9 geplant. Auf dem Neuwagen-Markt erscheinen der überarbeitete Audi A4, Audi A4 Avant und Audi A4 allroad quattro sowie der Audi S4 und S4 Avant im Frühjahr 2012.

Der überarbeitete Audi A4 B8 kommt endlich weg von der LED-Kette und hat nun ein stilsichereres LED-Band. | © Audi AG

Gut Ding will Weile haben“ heißt es in Goethes Wilhelm Meisters Wanderjahre und so sagt es bis heute der Volksmund. Die Audi AG scheint diesen Sinnspruch wörtlich zu nehmen; und so erscheinen erst heute, am 27. Oktober 2011, erste Informationen zum überarbeiteten und aufgefrischten Audi A4 B8. Wieso erst jetzt Bildmaterial und harte Fakten publiziert werden und nicht schon vor zwölf Wochen, als das Vor-Facelift-Modell zwar noch aktuell, aber schon ausverkauft war, bleibt ungeklärt (wir berichteten).

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autoaid auf der 64. IAA in Frankfurt am Main: Die ZF Friedrichshafen AG – Vom neunten Gang und der Hybridisierung des 8-Gang-Automatgetriebes

Montag, 19. September 2011 von Mario Lehmann

Neben den zahlreichen Fahrzeugherstellern sind auch viele andere Unternehmen auf der IAA in Frankfurt vertreten. So auch die ZF Friedrichshafen AG, eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Antriebs- und Fahrwerkstechnik. Neben einer Pressekonferenz war es mir möglich an einer Führung über den ZF-Stand auf der diesjährigen IAA teilzunehmen. Was ZF auf seinem Stand präsentiert, ist interessant und dient oftmals der Optimierung und Effizienzsteigerung im Automobilbau.

Hans-Georg Härter auf der Pressekonferenz der ZF Friedrichshafen AG am 13. September 2011 auf der IAA | Quelle: iaa.de

Am Anfang war das Wort

Alles fängt mit einer Pressekonferenz im Raum „Illusion“ des Congress Center der Frankfurter Messe an. Pünktlich um 12:30 Uhr eröffnet Hans-Geord Härter – Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG – die Pressekonferenz und erläutert die wirtschaftliche Lage des Unternehmens, das trotz Weltwirtschaftskrise gesteigerte Gewinne einfahren konnte. Für 2011 können demnach 15–16 Milliarden Euro Umsatz erzielt werden, die Zahl der Beschäftigten solle die 70.000er Marke erreichen (Stand Ende August 2011: 68.630). Darüber hinaus kündigt Härter an, dass ZF mit Investitionen in Höhe von 70 Millionen Euro in das Windkraft-Geschäft einsteigen werde. Das Unternehmen stehe kurz vor Produktionsbeginn von Windkraft-Getrieben in einem ZF-Werk in Gainesville, Georgia. Weiterhin heißt es von Härter, dass ZF Zulieferer für den neuen VW up! sei.

Wird mit Teilen des Zulieferers ZF bestückt: der neue VW up! | (CC) MLe

Auch auf ZF-Neuheiten der diesjährigen IAA ging der ZF-Chef ein, etwa die 9- bzw. 8-Gang-Automatgetriebe, für deren weitere Produktion ZF 300 Millionen Euro investieren werde. Auf Nachfrage, ob ZF ein eigenes ZF-Auto plane, da Getriebe, Elektro-Lösungen, Fahrwerkstechnik und andere Teile bereits vorhanden und in Produktion sind, erklärte Härter, dass das Unternehmen weiterhin auf seine Kernkompetenzen setze und keine Ambitionen zeige, ein eigenes Fahrzeug auf den Markt zu bringen.

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Neuwagen-Vorstellung: Die Mercedes M-Klasse – Ab November 2011 startet die dritte Generation

Freitag, 2. September 2011 von Mario Lehmann

Die dritte Generation des schwäbischen Premium-SUV, der W 166, wird mit seiner europa-weiten Markteinführung am 21. November 2011 seinen Vorgänger W 164 ablösen. Während der 64. IAA in Frankfurt am Main (15. bis 25. September 2011) wird die M-Klasse der Öffentlichkeit vorgestellt. Der im US-amerikanischen Daimler-Werk Tuscaloosa gefertigte Geländewagen kann bereits seit Juli 2011 zum Grundpreis von 54.978,- € für den ML 250 BlueTEC 4MATIC vorbestellt werden.

Mercedes prescht voran: Die dritte Generation der M-Klasse soll wieder frischen Wind in das umkämpfte SUV-Segment bringen. Im November erfolgt die erste Auslieferung des W 166. // © Daimler AG

Optisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht zu viel verändert, etwa die eigenwillige C-Säulen-Konstruktion und die ums Eck lugende Heckscheibe. Das erfolgreiche Grundkonzept bleibt bestehen. In Designfragen wurden Details verbessert und das Erscheinungsbild aufgefrischt.

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Neuwagen-Vorstellung: Hybrid-Supersportwagen ist teuerstes Serien-Fahrzeug Deutschlands – Verkaufsstart des Porsche 918 Spyder für 768.026,- €

Montag, 21. März 2011 von Mario Lehmann

Porsche gab heute bekannt, dass die Studie des Hybriden 918 Spyder 2013 in Serie geht und ab sofort vorbestellt werden kann. Der Preis für den auf 918 Stück limitierten Supersportwagen mit drei Motoren liegt bei unglaublichen 768.026,- €.

Der Porsche 918 Spyder. Ab dem 18. September 2013 soll der Hybrid-Supersportler ausgeliefert werden; zu Preisen von 768.026,- €. // © Porsche

Seit heute, dem 21. März 2011, können Kaufinteressierte den vor einem Jahr auf dem Auto-Salon in Genf vorgestellten Porsche 918 Spyder vorbestellen. Dieser wird mit einem mindestens 500 PS straken V8-Motor ausgerüstet sein und erhält zusätzliche Unterstützung von zwei Elektromotoren, die zusammen mindestens 218 PS leisten können sollen. Nach Porsche-Angaben soll der Verbrauch nach dem genormten europäischen Fahrzyklus bei lediglich 3 Liter auf 100 Kilometer liegen. Der Preis: 768.026,- €. Damit setzt Porsche dem weltweit herrschenden Hybrid-Wahnsinn die Krone auf; und bringt nebenher das teuerste Serienfahrzeug Deutschlands auf den Markt.

Um die Exklusivität noch zu steigern, wird der 918 Spyder auf 918 Stück limitiert werden. Produktionsbeginn 18. September 2013, eine Reminiszenz auf den Produktnamen. Man beachte die amerikanische Schreibweise des Datums: 9/18.

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Neuwagen-Vorstellung: Der neue Opel Antara – Opel überarbeitet sein Crossover-SUV

Freitag, 18. Februar 2011 von Mario Lehmann

Das seit 2006 erhältliche Crossover-SUV Opel Antara wurde nun zum Modelljahr 2011 überarbeitet. Effizientere Motoren, neu entwickelte 6-Gang-Getriebe und 6-Gang-Automatik-Getriebe sowie optische Retuschen und die Verwendung höherwertigerer Materialien im Innenraum sollen den Antara attraktiver machen.

Der Opel Antara des Modelljahres 2011. Äußerlich modifiziert, technisch teilweise erneuert und optimiert. // (CC) Opel

Zunächst wurde die Motorenpalette des Opel Antara komplett überarbeitet. Alle drei verfügbaren Motorisierungen erfüllen nun die Euro-5-Abgasnorm und sollen darüber hinaus effizienter mit dem jeweiligen Kraftstoff verfahren. Opel verspricht gesteigerte Leistung zu einem verringerten Verbrauch und geringere Schadstoff-Ausstöße.

Zur Auswahl stehen zwei Diesel-Motoren – jeweils ein 2.2 CDTI-Motor mit 163 oder 184 PS, wahlweise als Fronttriebler oder Allradler, mit manuellem 6-Gang-Schaltgetriebe oder 6-Gang-Automatik. Im Vergleich zu den Vorgänger-Dieseln sei der Verbrauch reduziert worden. Die Leistung dagegen konnte erheblich gesteigert werden. Zugunsten der Effizienz kommt der Antara nun auch stets mit sechs Gängen statt der vorherigen fünf Gänge zum Neuwagen-Käufer.

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Neuwagen-Vorstellung: Der VW Touareg 3.0 V6 TDI – Agiler & sparsamer nach Entschlackungskur?

Freitag, 10. Dezember 2010 von Mario Lehmann

VW hat seinen Premium-SUV-Platzhirsch im April 2010 neuaufgelegt und einer Frischzellenkur unterzogen. Die Geländegängigkeit wurde zurückgeschraubt, diverse Bauteile ausgelassen; geblieben ist ein permanenter Allradantrieb für die gesamte Motorenpalette und eine Gewichtsersparnis von über 200 Kilogramm. Die Gelände-Accessoires sind nun aufpreispflichtige Extras, doch der Volkswagen-Konzern war offenbar der Ansicht, nur so könne sich das Spritfresser-Image abmildern lassen. Um diesen Aspekt noch zu unterstreichen, bietet VW nun auch eine Hybrid-Version des Touareg an.

Im VW-Familiengesicht kommt auch der aktuelle VW Touareg daher.

Mit den durch VW erfolgten Weglassungen im Geländebereich des Touareg ist das schon zuvor nur bedingt geländegängige Sports Utility Vehicle nun endgültig im Segment der Straßen- und Asphalt-SUVs anzusiedeln. Denn die Geländeausrüstung und die Tauglichkeit für unbefestigte Straßen überhaupt ist ausschließlich über Zusatzzahlungen erhältlich. Abgesehen von den optischen Einbußen dürfte dies jedoch kaum einen Verlust darstellen, war der Touareg ohnehin in den Großstädten und auf gut ausgebauten und asphaltierten Autobahnen dieser Welt zu Hause. VW reagiert also auf aktuelle Entwicklungen und versorgt seinen Premium-Panzer mit kleineren Motoren und niedrigerem Verbrauch und trimmt den SUV auf mehr Straßentauglichkeit, Komfort und Luxus.

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Der grüne Schwindel – Warum Hybrid- und Elektro-Auto keine Klima-Retter sind

Montag, 15. November 2010 von Mario Lehmann

Teil Ia – Zur Geschichte des Hybrid-Autos


Der erste Allrad der Welt – der Lohner-Porsche-Mixte-Hybrid, versehen mit vier Radnabenelektromotoren, die von einem Daimler-Verbrennungsmotor geladen wurden.

Im ersten Teil dieser Artikel-Serie konnten wir sehen, dass der Hybrid-Antrieb im Automobil-Bereich keine dauerhafte Lösung sein kann. So verwundert es, dass trotz alledem fröhlich entwickelt und mit Verbrennungsmotoren hantiert wird, wenn die Menschheit doch vom fossilen Energieträger loskommen möchte.

In diesem ersten Ergänzungsteil werden wir sehen, dass Toyota keineswegs Pionier-Arbeit im Bereich der Hybrid-Technologie leistet. Stattdessen greifen die Japaner die Pionier-Arbeiten von vor 100 Jahren auf.

Ich möchte ehrlich sein: Ich mag Toyota, sehr; eigentlich. Doch die Selbstgefälligkeit, mit der Toyota sich und seine Hybrid-Modelle vermarktet, kann manchmal Bauchschmerzen verursachen. Nicht nur, dass das Marketing penetrant daherkommt, es ist zudem vollgestopft und überfrachtet mit bedeutungsschwangerer Symbolik und Metaphorik; es trieft geradezu vor trügerischer Öko-Botschaften. Diese Methoden der Werbung werden entsprechend schnell von Konkurrenz-Unternehmen aufgegriffen, die auch noch schnell auf den abfahrenden Umwelt-Zug springen wollen. Dies ist uns Anlass genug, genauer hinzuschauen. Was steckt eigentlich dahinter, wenn man sich denn die Mühe macht und die Scheuklappen abnimmt, über den viel zitierten Tellerrand klettert?

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Welches Rad soll sich Drehen? – Teil 2

Montag, 30. August 2010 von Kevin A. Clipper

Letzte Woche haben wir die Vor- und Nachteile von Vorder- und Hinterradantrieb betrachtet.  Aber was passiert wenn man beide Systeme zusammen nimmt um mit allen vier Rädern Kraft auf die Straße zu bringen?

Allradantrieb

Ein Fahrzeug mit Allradantrieb beschreibt ein KFZ welches über all seine Räder auch Antriebsleistung übertragen kann.  Dabei wird zwischen dem permanenten und dem zuschaltbaren Allradantrieb unterschieden. Der einfachhalt halber wollen wir nur PKWs mit 4 Rädern betrachten obwohl es auch Allrad Fahrzeuge mit mehr gibt.

Bei dem permanenten Allrad werden die Beide Achsen angetrieben und die Kraftverteilung über ein dazwischen angebrachten differenzial geregelt.

Der zuschaltbarer Allradantrieb besitzt eine extra Kupplung um bei Bedarf die zweite  Achse mit Antriebsleistung zu versorgen. Dies ist besonders Vorteilhaft bei Fahrbahnen mit schlechter Haftung.

Funktion

Bei einem mit Allrad angetriebenen Fahrzeug wird die Kraftverteilung an die einzelnen Räder etwas komplizierter als bei Front- oder Hinterradantrieblern. Über- oder untersteuerndes Fahrverhalten können beide mit Allradantrieb realisiert werden, da es nur eine Frage der Abstimmung ist. Meist wird aber ein neutrales Fahrverhalten eingestellt, welches  einfacher zu handhaben ist, besonders bei Fahrten unter schwierigen Bedingungen.

Nachteilig ist, dass Allradantreibe komplexer und schwerer als einachsige Antriebsvarianten sind. Dies führt zu höheren Produktionskosten und höheren Kraftstoffverbrauch.

Geschichte

Das erste Fahrzeug mit Allradantrieb, trieb seine vier Räder bereits 1827 mit Dampf an. Dies war sogar vor dem Fahrzeug von Karl Benz in 1885, welches wir heute als

erstes Automobil sehen. 1900 fuhr dann das erste elektrische Allrad Fahrzeug, der Lohner-Porsche. Über die darauf folgenden Jahre gab es dann einige verschiedene Allradantriebler von verschiedenen Firmen aus aller Welt. Der erste PKW der während der Fahrt von Zweirad auf Allradantrieb umschalten konnte wurde dann in 1940 in Amerika für das US Militär entwickelt. Damals noch als Willys bekannt, sind heute dessen Nachfolger immer noch unter dem Markennamen Jeep Wrangler erhältlich.

Audi Quadro

Trotz vielem Einsatz im Rennsport hat der Allradantrieb lange Zeit auf der Straße nicht große Nachfrage gefunden. Bis schließlich in 1980 Audi eine neue Ära für den Allradantrieb einleitete. Denn der Audi Quadro wurde der Erste in großer Stückserie produzierte Wagen mit permanentem Allrad. Dieses Jahr feierte Audi sogar denn 30-jährigen Geburtstag Ihrer Quadro Fahrwerke.

Damit hätten wir die drei Möglichkeiten die vier Räder eines PKWs anzutreiben. Der Allradantrieb bietet dabei die vielfältigsten Möglichkeiten, allerdings auf Kosten des Preises.

Gute und sichere Fahrt!

Welches Rad soll sich Drehen? – Teil 1

Montag, 23. August 2010 von Kevin A. Clipper

Automobile können sich vorwärts bewegen weil ihre Motoren Antriebskraft entwickeln, diese im Getriebe umgewandelt und zum Schluss über die Räder auf die Straße gebracht wird. Aber welches Rad soll angetrieben werden? Macht es einen Unterschied?

Grundsätzlich gibt es drei Varianten nur die Vorderräder, nur die Hinterräder und alle zusammen. Und ja, es macht einen großen Unterschied.

Hinterradantrieb

Ein klassische Hinterradantrieb der VW Käfer

Bei der ältesten Art ein Automobil anzutreiben wird die Kraft über die Räder an der hinteren Achse auf die Straße übertragen. In vielen Fällen erfordert dies, dass die Kraft mittels einer langen Kardanwelle von einem vorne angebrachten Motor zur Hinterachse übertragen wird. Ausnahmen hierzu bilden Mittel- bzw. Heckmotor Fahrzeuge wie die meisten Premium- und Sportwagen. Außerdem ist dies immer noch der Standard im Nutzfahrzeugbau.

Da die Kraft von hinten das Auto um die Kurve schiebt wird ein solches Fahrzeug als übersteuernd bezeichnet. Des Weiteren wird eine höre Traktion erzielt durch die stärke Gewichtsbelastung auf der Hinterachse bei Beschleunigung und unter Beladung.

Insgesamt lässt der Hinterradanrieb ein sportlicheres und komfortableres Fahrverhalten zu.

Vorderradantrieb

Einer der Frühesten in Serie gebauten Vorderrantriebler der Citroen Traction Avant

Zwar war das erste Automobil bei dem der Antriebskraft über die Vorderachse übertragen wurde in 1898 erfunden. Aber es hat bis Anfang der 1930er gedauert bis eine Serienfertigung durch DKW und kurz darauf auch Citroën umgesetzt wurde.  Der richtige Durchbruch kam erst in den  1970ern als sich diese Antriebsart insbesondere im Kleinwagen durchgesetzt hat. Dies kam durch die, vor allem für Klein- und Kompaktwagen wichtige kompakte Bauraum Ausnutzung und sowie die um bis zu 15%ige Ersparnis bei Produktionskosten.

Das Auto wird durch eine Kurve von den Vorderrädern gezogen und neigt daher eher zum Untersteuern. Bei Beschleunigung und starker Beladung wird die Antriebsachse gewichtsmässig entlastet, welches leider zu weniger Traktion führt. Daher können die Vorderräder drehmomentstarker Vorderradantriebeler häufig beim Anfahren durchdrehen.

Ohne den Vorderradantrieb hätte sich der Kleinwagen, der heute ja das Straßenbild dominiert, wahrscheinlich nie durchsetzen können.

Nächste Woche schauen wir uns noch die dritte Variante an … wenn alle Räder zur Kraftübertragung verwendet werden: Der Allradantrieb.

Gute und sichere Fahrt!