Ersteindruck: Der neue VW Polo im Kurz-Fahrbericht

VW Polo V (Typ 6C) Facelift – Ersteindruck & Kurz-Fahrbericht

Volkswagen hat den Polo V aufgemöbelt, einige Modell-Varianten an den Münchner Flughafen bugsiert und fröhlich Autoschlüssel verteilt. Da sage ich nicht nein. Doch vor dem Aufbruch, vor der Fahrt durch das ländliche Bayern hieß es eine Vielzahl Entscheidungen zu treffen.

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VW Polo V Sunset Red Metallic Cornflower Blue Typ 6R 2014 Flughafen Münche

Immerhin in puncto Einspritzung und Aufladung herrscht Einigkeit unter den Testwagen. Ohne Turbo oder Direkteinspritzung rollt hier kein überarbeiteter Polo vom Typ 6C vom Feld. Dennoch stand ich vor der großen Auswahltafel und wusste nicht, wohin. Cornflower Blue oder lieber Sunset Red? Benziner oder Diesel? 5-Gang-Schaltgetriebe oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe? Drei oder lieber vier Zylinder?

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Weltpremiere in Wolfsburg – Der VW Polo V bekommt sein Facelift

Klammheimlich und beinahe unbemerkt wurde der VW Polo einer Frischzellenkur unterzogen. Der geliftete und gestraffte Neuwagen feierte am 28. Januar seine Premiere. Nach fast fünf Jahren Bauzeit startet der Polo V mit EURO-6-Motoren, optionalen LED-Scheinwerfern und aufgefrischtem Infotainment-System in die zweite Hälfte des Modell-Zyklus.

VW Polo V 6R 2014 Facelift Highline Vorderansicht Flash-Rot dynamisch LED-Scheinwerfe

Dann klicke ich mich durch die Fotos des neuen Polo – und sehe einen Polo. Sprich, am Exterieur hat sich nur sehr, sehr wenig getan. Wozu auch? Der Polo fünfter Generation läuft, sieht auch nach fast fünf Jahren nicht alt aus und gefällt mir persönlich optisch weit besser als der Golf VII. Und wer genau hinsieht, findet sie schließlich doch: die kleinen, feinen Unterschiede.

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IAA 2013: Die automobilste Show der Welt – Eine Retrospektive

Aus und vorbei. Pünktlich zum Erststimmen-Einerlei des 22. Septembers schloss die 65. Internationale Automobil-Ausstellung ihre Pforten. Für wenige Stunden war ich auf der Messe zugegen und hetzte von Halle zu Halle. Vieles konnte ich mir leider nicht ansehen, viele Eindrücke hatte ich dennoch gewinnen können.

Logo IAA 2013 Frankfurt Motor Sho

Ich habe nun einige Tage gewartet, Reaktionen zur IAA beobachtet, mich und Meinungen gesammelt. Dabei ist häufig zu lesen, die diesjährige IAA hätte keine Highlights zu bieten gehabt. Andererseits gibt es auch jene, die alles toll und schön fanden, inflationär mit Highlight-Bekenntnissen um sich werfen. Und wie war es nun wirklich?

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Neuwagen-Premiere: VW baut das Ein-Liter-Auto in Serie – VW XL1 feiert Premiere auf dem Genfer Auto-Salon 2013

Seit über zehn Jahren operiert Volkswagen an der Idee des Ein-Liter-Autos. Lange Zeit musste ein solches Auto eine Illusion bleiben. Gestern gab VW schließlich bekannt, dass der VW XL1, der bisher nur als seriennahe Studie in Erscheinung trat, tatsächlich in Serie gebaut werden soll.

VW XL1 Seitenansicht

Die Daten, die VW verrät, scheinen vielversprechend. Wenn der XL1 in Serie geht, wird er mehrere Rekorde einstellen: er würde das sparsamste Serienfahrzeug mit dem geringsten cW-Wert (0,189) sein. Das geringe Gewicht von unter 800 Kilogramm sowie der Diesel-Plug-in-Hybrid mit Lithium-Ionen-Batterie in Kombination mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) sind die Zutaten, die für einen Verbrauch von 0,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer sorgen sollen.

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Neuwagen-Vorstellung: Der VW Golf VII – Marktstart der neuen Generation im November 2012

Bereits seit Anfang August befindet der Golf VII, der nach nur vier Jahren den VW Golf VI beerbt, in Produktion. Informationen oder Bildmaterial drangen allerdings nicht nach außen. Erst am 04. September 2012 wurde die jüngste Evolutionsstufe des VW Golf in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt und ist seit Mittwoch auch bestellbar. Bis zur Markteinführung dauert es allerdings noch bis zum 10. November 2012. Nutzen wir die Zeit für eine Bestandsaufnahme.

Zum Erfolg verpflichtet: Nach nur vier Jahren kommt die neue Generation – Der Golf VII. | © Volkswagen AG

Immer wenn es um den Golf geht, ist Platz für Gehässigkeit, abfällige Blicke und Ablehnung – aber bei vielen bedeutet Golf auch Erinnerungen, erstes Auto, zeitlose Unaufgeregtheit und Verlass auf Beständigkeit. Ich weiß nicht so recht, auf welcher Seite ich mich sehen soll.

Gehässigkeit gegenüber des Golf sollte sich keiner leisten können – denn neidlos ist anzuerkennen, dass der VW Golf ein gigantischer Erfolg ist. Die Zulassungs- und Verkaufszahlen führt er regelmäßig an, der Kompaktklasse gab er seinen Namen. Aber manchmal, wenn ich einen Golf V erblicke, kann ich mich der Ablehnung und eines abfälligen Blickes nicht erwehren. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie bin ich mit Golf nie warm geworden – weder mit dem Auto noch dem Sport.

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Kommentar: Verleihung der Automotive Innovations Awards 2012 – Ein Institut, das keines ist, zeichnet deutsche Auto-Hersteller mit wertlosen Preisen aus

Zugegeben, „wertlos“ trifft es nicht ganz, denn von Wert sind diese Preise für die jeweiligen Fahrzeug-Hersteller und Konzerne schon allein hinsichtlich der zu erwartenden Werbewirkung und Image-Pflege. Der als solcher bezeichnete „Innovationen-Preis“ dient letztlich allein der Werbung und birgt keinerlei Nutzen für etwaige Kunden an sich. Ein Kommentar.

Der Golf – Inbegriff des Volkswagens. Aber sind TSI und DSG anno 2012 noch innovativ? Das CAM sagt, ja. | © VW

Die Center of Automotive Management GmbH & Co. KG – Ein Institut?

Das in Bergisch Gladbach ansässige Unternehmen Center of Automotive Management (CAM) führt jährlich Studien durch, an deren Ende der sog. Automotive Innovations Award in sieben Kategorien vergeben wird. Mehrere Aspekte an diesem Unternehmen sind auffällig.

Als Beiname und Untertitel verwendet das CAM die Bezeichnung „Das Auto-Institut“ und verwendet diese ebenfalls als Webseite (auto-institut.de). Das Problematische: Bei dem „Auto-Institut“ handelt es sich um kein Institut; weder im wissenschaftlichen noch im rechtlichen Sinne. Allerdings ist die Bezeichnung „Institut“ rechtlich nicht geschützt, dennoch in ihrem Gebrauch eingeschränkt. Ein Unternehmen wie das Center of Automotive Management darf demnach als GmbH & Co. KG den Begriff des Instituts nicht im Namen führen.

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Pressespiegel: Der VW up! – Neuwagen im Kleinstwagen-Test

Der VW up! des Volkswagen-Konzerns wird seit seiner Präsentation und Markteinführung auf der IAA 2011 in Frankfurt am Main massiv beworben. Einschlägige Automobil-Zeitschriften überschlugen sich mit Berichten und Vorschauen zum deutschen Kleinstwagen und stimmten gemeinsam zum Lobgesang an. Werbung und Berichterstattung verfehlten ihre Wirkung nicht: der VW up! sprang sogleich an die Spitze der Zulassungszahlen im Segment der Kleinstwagen.

VW Volkswagen up! white up! Fuenftuerer Dreituere

Im Dezember 2011 und Januar 2012 sind laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) jeweils 3.058 bzw. 2.153 VW up! zugelassen worden. Kein anderes Modell konnte im Kleinstwagen-Segment in diesem Zeitraum mehr Modelle absetzen. Für diesen erfolgreichen Marktstart gibt es gute Gründe.

VW ist bei den deutschen Neuwagen-Käufern beliebt wie eh und je. Gerade in den Segmenten Kompakt- und untere Mittelklasse dominieren die Wolfsburger seit Jahrzehnten die Zulassungsstatistiken. VW-Kunden sind treu, verzeihen so manche Macke und freuen sich darüber, dass der Aufbau des Cockpits über lange Zeit ähnlich bleibt und sich nur wenig vom jeweiligen Vorgänger unterscheidet. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

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Neuwagen-Vorstellung: Vorverkauf des viertürigen VW up! startet am 6. März 2012 – Ein Anachronismus auf vier Rädern

Volkswagen stellt offiziell die viertürige Version des VW up! vor. 475,- € werden für die beiden Fond-Türen zusätzlich fällig. Damit liegt der Basispreis für den VW up! bei 10.325 €. Ab Mai 2012 wird der Neuwagen bei den Händlern stehen. Dennoch bleibt der VW up! zu teuer und unzeitgemäß.

Nachdem die auf der IAA 2011 präsentierte, zweitürige Version des VW up! seit kurzem die Zulassungsstatistik in der Klasse der Kleinstwagen anführt, präsentiert die Volkswagen AG den Viertürer. Das Konzept bleibt dasselbe, auch wenn der Viertürer mit deutlich verkürzten vorderen Türen und ohne Hüftschwung in den hinteren Fenstern daherkommt. Front und Heck bleiben identisch. Ab der B-Säule sei der up! mit vier Türen eigenständig. Der Viertürer des VW up! unterscheidet sich in seinen Dimensionen, in der Ausstattung und Motorisierung nicht vom Zweitürer. Das Weglassen der ansteigenden Fensterlinie Richtung C-Säule verbessert die Rundumsicht. Die sehr kurzen vorderen und hinteren Türen dagegen versprechen einen eher unbequemen Zustieg.

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