Test & Fahrbericht: Toyota Yaris Hybrid – Einführung, Daten & Fakten

Der kleinste Hybrid-Ableger der Japaner unterzog sich einem zweiwöchigen Test und durfte zeigen, was ein Hybrid-Kleinwagen in der Stadt zu leisten im Stande ist. In der Basis-Ausstattung inklusive weniger optionaler Extras bewies der Yaris Hybrid der Baureihe XP13 obendrein, dass Hybrid-Fahren nicht übermäßig teuer sein muss. Der Auftakt zur autoaid-Testreihe führt das Modell ein und nennt Daten & Fakten.

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Toyota Yaris Hybrid platinsilber Seitenansicht schraeg Windrad Fel

Zugegeben, als ich den Toyota Yaris Hybrid in Köln abholte, erlitt ich zunächst einen mittelschweren Schock. Grau wie Köln-Marsdorf stand er da – unlackierte Außenspiegel und Türgriffe, ohne die schönen LED-Rückleuchten. Noch etwas perplex wollte ich das Auto entriegeln und suchte nach dem entsprechenden Knopf auf der Funkfernbedienung. Eine solche hielt ich jedoch nicht in Händen. Ein einfacher Autoschlüssel, ganz ohne Knöpfchen oder Funksender – einfach nur ein Schlüsselbart. Anno 1996 sah das nicht anders aus.

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Neuwagen-Vorstellung: Die zweite Generation des Toyota Auris – Premiere auf dem Pariser Autosalon 2012

Die Mondial de l’Automobile 2012 öffnet am 27. September 2012 ihre Pforten. Unter anderem werden die Japaner von Toyota die zweite Generation des Toyota Auris vorstellen. „Endlich!“ möchte man ausrufen, erwies sich der erste Auris anno 2007 doch als ernüchternd.

Der neue Toyota Auris wird am 27. September 2012 auf der Mondial de l’Automibile erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt. | © Toyota

Die von Toyota vorab veröffentlichten Bilder des Nachfolgers machen Hoffnung. Auf den ersten Blick zeigt sich der Kompakte dynamisch und stark verjüngt, modern und mit der derzeitigen Designsprache Toyotas gezeichnet. Die Verwantschaft zum Toyota Yaris XP13 ist unverkennbar.

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Blogschau „Grüne Mobilität“: Elektro-Antrieb und Hybrid-Auto – Auto-Blogs bringen immer mehr Tests und Fahrberichte

Zunehmend wird es spannender, interessant ist es ohnehin. Viele Auto-Blogger sind oder waren mit alternativen Antrieben unterwegs und beglücken das Web mit allerlei lesenswerten Artikeln zu aktuellen, (teil-)elektrifizierten Neuwagen.

Fabian von autophorie.de bspw. hat ein buntes Potpourri zum Toyota Auris Hybrid publiziert. Zwei Wochen war er mit dem kompakten Japaner unterwegs und schildert nun in mehreren Artikeln seine Eindrücke. Neben einem Video, das den Auris HSD in Aktion zeigt, gibt es ein Treffen mit dem Nissan Leaf zu verfolgen.

Neben dem Hybriden durfte Autophoriker Fabian in Berlin den neuen smart Electric Drive durch die Hauptstadtstraßen jagen. Dass er dabei viel Spaß zu haben schien, merkt man seinem Blog-Artikel an.

Toyota Auris Hybrid – bis 50 km/h lässt sich der doppelherzige Japaner sogar für etwa zwei Kilometer rein elektrisch bewegen. Sein Revier ist die Stadt, aber Stau mag er auch. | © Toyota

Sebastian von passiondriving.de scheuchte dagegen einen Honda Insight über Alpenpässe durch Berg und Tal. Und tatsächlich ist sportliches Fahren und Kurven kratzen mit einem doppelherzigen Kostverächter möglich – und der Spaß endet auch nicht an der Zapfsäule. Was bei passion:driving noch gut ankam, und was weniger, erfahrt ihr im entsprechenden Blog.

Im Gegensatz zum Auris HSD fährt der Honda Insight nicht völlig elektrisch. Dennoch lässt er sich sehr sparsam und dennoch sportive bewegen. | © Honda

In der Reihe „Renault Twizy im Alltag“ führt uns Jens von rad-ab.com die Alltagstauglichkeit des Elektro-Auto-Quad-Rollers Renault Twizy vor Augen. Wind und Wetter, Einkaufen, Kinder aus der Kita holen – was der Twizy kann, und was nicht, klärt Jens im Rad-ab-Blog. Aber bisher hat es den Anschein, als dass der kleine Elektroflitzer für Überraschungen gut ist und obendrein jede Menge Spaß bietet – und Aufmerksamkeit.

Keine Schönheit, aber klein, leicht, wenig – und wider Erwarten alltagstauglich. Die Batterie wird geleast, Türen kosten extra. | © Renault

Ich bleibe gespannt, welche lesenswerten Berichte folgen werden. Das Feld der E-Autos und Hybrid-Fahrzeuge wächst – langsam, aber kontinuierlich. Da sind weitere gute Artikel aus der Autoblogger-Szene nur eine Frage der Zeit.

Kommentar: Verleihung der Automotive Innovations Awards 2012 – Ein Institut, das keines ist, zeichnet deutsche Auto-Hersteller mit wertlosen Preisen aus

Zugegeben, „wertlos“ trifft es nicht ganz, denn von Wert sind diese Preise für die jeweiligen Fahrzeug-Hersteller und Konzerne schon allein hinsichtlich der zu erwartenden Werbewirkung und Image-Pflege. Der als solcher bezeichnete „Innovationen-Preis“ dient letztlich allein der Werbung und birgt keinerlei Nutzen für etwaige Kunden an sich. Ein Kommentar.

Der Golf – Inbegriff des Volkswagens. Aber sind TSI und DSG anno 2012 noch innovativ? Das CAM sagt, ja. | © VW

Die Center of Automotive Management GmbH & Co. KG – Ein Institut?

Das in Bergisch Gladbach ansässige Unternehmen Center of Automotive Management (CAM) führt jährlich Studien durch, an deren Ende der sog. Automotive Innovations Award in sieben Kategorien vergeben wird. Mehrere Aspekte an diesem Unternehmen sind auffällig.

Als Beiname und Untertitel verwendet das CAM die Bezeichnung „Das Auto-Institut“ und verwendet diese ebenfalls als Webseite (auto-institut.de). Das Problematische: Bei dem „Auto-Institut“ handelt es sich um kein Institut; weder im wissenschaftlichen noch im rechtlichen Sinne. Allerdings ist die Bezeichnung „Institut“ rechtlich nicht geschützt, dennoch in ihrem Gebrauch eingeschränkt. Ein Unternehmen wie das Center of Automotive Management darf demnach als GmbH & Co. KG den Begriff des Instituts nicht im Namen führen.

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Neuwagen-Vorstellung: Toyota baut weiter auf das Doppelherz – Der Toyota Yaris Hybrid soll mit bewährter Prius-Technik im Kleinwagen-Gehege wildern

Die Frage muss erlaubt sein: Ist ein Hybrid-Triebwerk in einem Kleinwagen sinnvoll? Betrachtet werden muss diese Frage in vielerlei Maß. Dabei spielen Ökologie und Wirtschaftlichkeit ebenso eine Rolle, wie die Frage nach dem Sinn eines Hybriden überhaupt. Immerhin gilt unbestritten, dass Neuwagen mit der Kraft der zwei Herzen nur Brücken schlagen können im Übergang zur – wie auch immer gearteten – Elektromobilität. Der veranschlagte Einstiegspreis von 16.950,- € könnte jedoch ein gutes Argument für den Japaner sein.

Der Toyota Yaris Hybrid. Auf Pressefotos meist im obligatorischen Weiß – fällt der japanische Kleinwagen durch seine geänderte Front und die besseren Scheinwerfer auf. | © Toyota

Hybrid- und Elektro-Fahrzeuge machen derzeit einen Anteil von 0,12 % des Gesamt-Fahrzeugbestandes von fast 43.000.000 Millionen zugelassenen PKW in Deutschland aus. Das sind 52.183 Autos. Nicht gerade viel – gerade wenn wir bedenken, dass die Bundesregierung bis 2020 eine Million Elektro-Autos auf die Straßen bringen möchte. Die Japaner von Toyota setzen bekanntermaßen auf den Hybrid-Antrieb – einer Kombination aus Elektro- und Ottomotor – der aufgrund der weiterhin bestehenden Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen keine Dauerlösung sein kann. Renault dagegen bietet schon jetzt eine beachtliche Elektro-Flotte an. Für Toyota jedoch ist die E-Lösung bisher nicht ausgereift genug. Zudem ist aufgrund der Zulassungszahlen eine weitere Optimierung von Verbrennungsmotoren mittelfristig sinnvoller, um nachhaltig Emissionen zu senken. Erst im Anschluss wird wohl langfristig auf Elektroantriebe umgestellt werden. Insofern scheint der Hybrid-Weg Toyotas ein aus heutiger Perspektive sinnvoller Mittelweg zu sein – ganz im Wortsinne „hybrid“.

Mit dem Toyota Yaris Hybrid, der am 16. Juni 2012 in Deutschland seine Markteinführung erfahren wird, bauen die Japaner ihre Hybrid-Flotte weiter aus.

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Neuwagen-Vorstellung: Der Toyota GT 86 – Die Japaner beleben alte Traditionen und überraschen mit einem kompakten Sportcoupé

Hinweg mit Vernunft und Verstand – jetzt geht es um Emotion und Freude. Toyota besinnt sich alter Tugenden und legt gemeinsam mit Subaru einen Kompaktsportler auf, der vordergründig dazu dient, Spaß zu haben. Der Markteinführung des Toyota GT 86 wird seit Wochen und Monaten entgegen gefiebert. Die Presse nimmt das japanische Coupé wohlwollend bis begeistert auf.

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Nach der Einstellung der sportlichen Toyota-Modelle Supra im Jahr 1996 sowie Celica und MR2 2005 in Europa hat sich Toyota auf dem europäischen Markt durch seine Arbeit im Hybrid-Sektor und dem Angebot von Brot-und-Butter-Autos das Image eines grünen Unternehmens, das Vernunft-Autos vertreibt, erarbeitet. Dabei verloren sowohl Hersteller als auch Kunden die Sportwagen-Traditionen der Marke aus den Augen. Mit einem heckangetriebenen Coupé verbindet Toyota bis dato kaum jemand. Doch in diesem Jahr wird dieses Manko aus der Welt geschafft sein. Auf dem Genfer Auto-Salon 2012 feierten die Schwestermodelle Toyota GT 86 und Subaru BRZ ihre Europa-Premiere.

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Neuwagen-Vorstellung: Toyota präsentiert den neuen Toyota Verso-S – Der Kompakt-Van mit dem variablen Innenraum startet am 19. März 2011

Nachdem die Japaner bereits vor zwei Wochen die Erweiterung des Hybrid-Angebots und die Prius-Familie ankündigten, besinnt sich Toyota mit dem kleinen Verso-S auf ein früher begründetes und bedientes Segment: Der Mini-Van oder Kompakt-Van Toyota Verso-S soll nach Toyota-Angaben durch kompakte Außenmaße – 3,99 Meter in der Länge – und einem großzügigen Raumangebot sowie größtmöglicher Variabilität – 429 Liter Kofferraumvolumen auf bis zu 1.388 Liter erweiterbar, flexibler Ladeboden, Easy Flat genanntes, variables Sitzsystem – bestechen. Die Markteinführung ist für den 19. März 2011 vorgesehen.

Der Toyota Verso-S: Ab 19. März steht der 3,99 Meter lange Mini-Van bei den Händlern.

Die Intention der Toyota-Ingenieure sei das Angebot eines größtmöglichen Platzangebots für Gepäck und Passagiere bei möglichst geringen Abmessungen. Ergebnis dieses Vorhabens ist der Toyota Verso-S, der vornehmlich junge Familien ansprechen soll. Mit einer Länge von 3,99 Meter ist der Kompakt-Van Verso-S das kürzeste Modell in seiner Fahrzeug-Klasse. Dennoch sollen im Innenraum problemlos fünf Passagiere Platz finden.

Wenn mehr Platz benötigt wird, kann die geteilt klappbare Rücksitzbank vom Heck aus per Hebel umgeklappt werden. Der Ladeboden ist in der Höhe verstellbar und kann damit für eine ebene Ladefläche bei umgelegten Rücksitzen genutzt werden. Toyota unterstreicht weiterhin die hohe Praktikabilität des Verso-S, für die schon die allein 19 Staufächer bezeichnend seien.

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Neuwagen-Vorstellung & Hybrid-Fahrzeuge: Auf der Detroit Motor Show präsentiert Toyota eine geplante Prius-Modell-Familie – Was Toyota der Automobil-Zukunft beschert

Trotz klemmender Gaspedale, Rückrufaktionen und Weltwirtschaftskrise – die Marke Toyota baut ihren Marktanteil weiter aus und möchte für die Zukunft das Hybrid-Konzept weiter etablieren und auskosten. Der Hybrid-Primus Prius soll in eine breitere Modellpalette aufgefächert werden. Für den US-Markt angekündigt sind bereits für den Spätsommer 2011 der Toyota Prius v (versatility – ‚Vielseitigkeit‘) – ein kompakter Familien-Van in typischem Prius-Design – und für die erste Jahreshälfte 2012 der Prius c Concept, der als City-Kleinwagen vernehmlich Alleinstehende und kinderlose Paare im groß-urbanen Umfeld ansprechen soll.

Der Toyota Prius v, der im Spätsommer 2011 in den USA auf den Markt kommen soll, ist deutlich auf Familien zugeschnitten.

Es ist schon faszinierend. Außerordentlich erfolgreich feiert sich Toyota selbst als Hybrid-Vorreiter und Pionier der Nachhaltigkeit. Unbestritten, der von Toyota perfektionierte Hybrid-Antrieb verbraucht weniger Kraftstoff, erzeugt weniger CO2-Emissionen als konventionelle Neuwagen mit Verbrennungsmotor. Dennoch bleibt die Abhängigkeit vom Mineralöl. Ziel ist es bekanntermaßen, die Fesseln der Erdöl-Abhängigkeit zu sprengen und mithilfe ökologisch unbedenklicher Verfahrensweisen weiterhin uneingeschränkt mobil zu bleiben und unseren westlich-industriellen Lebensstandard zu halten. Nun hat es Toyota geschafft, die Übergangslösung Hybridantrieb salonfähig und marktreif zu machen. Seit 1997 und nach drei Generationen Prius wurden weltweit über 2.000.000 Einheiten abgesetzt. Zwar ist es unwahrscheinlich, dass dieser Erfolg wirtschaftlich einen Erfolg für den Hybrid-Antrieb darstellt – die Entwicklungs- und Forschungskosten werden immens (gewesen) sein – aber der Prius bescherte Toyota ein unbezahlbares Image als Öko-Vorreiter. Dass der Hybrid-Antrieb nur eine Übergangstechnologie darstellt, dessen ist sich Toyota selbst offenbar bewusst. Nicht umsonst forschen die Japaner unaufhörlich und nachdrücklich im Bereich der Brennstoffzellen-Technologie. So ist für 2015 auch geplant, Japan großflächig mit Wasserstoff-Tankstellen und entsprechender Infrastruktur zu versehen, um ein Brennstoffzellen-Fahrzeug marktreif in Serie zu produzieren; für den Privatkunden. Toyota forciert dieses Vorhaben gemeinsam mit Nissan, Honda und vielen weiteren japanischen Unternehmen. Toyota wird also nicht dauerhaft am Hybriden festhalten. Das ist vernünftig, allerdings hat Toyotas Arbeit im Hybrid-Segment schwerwiegende Folgen, wie es scheint.

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Der grüne Schwindel – Warum Hybrid- und Elektro-Auto keine Klima-Retter sind

Teil Ib – Zur Geschichte des Bio-Kunststoffs

Die Sonnenblume – Inbegriff für Natur und Ökologie | (CC) Wikimedia Commons, 3268zauber

Im ersten Teil dieser Artikel-Serie konnten wir sehen, dass der Hybrid-Antrieb im Automobil-Bereich keine dauerhafte Lösung sein kann. So verwundert es, dass trotz alledem fröhlich entwickelt und mit Verbrennungsmotoren hantiert wird, wenn die Menschheit doch vom fossilen Energieträger loskommen möchte. In einem ersten Ergänzungsteil haben wir uns angesehen, wer unter welchen Umständen maßgeblich an der Entwicklung des Hybrid-Antriebs beteiligt war. Deutlich wurde, Toyota kommt keine Pionier-Rolle zu.

In diesem zweiten Ergänzungsteil werden wir sehen, dass Toyota ebenso keine Pionier-Arbeit in der Verwendung von Bio-Kunststoffen leistet. Stattdessen greifen die Japaner mal wieder die Pionier-Arbeiten von vor 100 Jahren auf.

Im ersten Ergänzungsteil konnten wir sehen, welche Rolle Toyota tatsächlich bei der Hybrid-Entwicklung spielt; nämlich historisch gesehen keine Vorreiterrolle. In diesen zweiten Ergänzungsteil wollen wir uns nun den Bio-Kunststoffen widmen und sehen, ob es sich hier wie mit dem Hybrid-Auto verhält.

Bio-Kunstoffe sind künstlich hergestellte Stoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden, dabei biologisch abbau- und kompostierbar sein sollen (letzteres ist bis dato leider nicht immer so einfach gegeben) und dabei die Eigenschaften von auf Mineralöl basierenden Kunststoffen aufweisen. An sich ist das eine tolle Sache, wenn Kunststoffe, wie in Plastiktüten, Folien, Verpackungen u. ä. vorhanden, im Bio-Müll landen könnten und dort mithilfe von Bakterien, Pilzen und Regenwürmen, Wasser und Luft zu Humus werden würden. Solche Stoffe gibt es auch, und irrigerweise sind diese bereits seit Jahrzehnten bekannt.

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