IAA 2013: Die automobilste Show der Welt – Eine Retrospektive

Aus und vorbei. Pünktlich zum Erststimmen-Einerlei des 22. Septembers schloss die 65. Internationale Automobil-Ausstellung ihre Pforten. Für wenige Stunden war ich auf der Messe zugegen und hetzte von Halle zu Halle. Vieles konnte ich mir leider nicht ansehen, viele Eindrücke hatte ich dennoch gewinnen können.

Logo IAA 2013 Frankfurt Motor Sho

Ich habe nun einige Tage gewartet, Reaktionen zur IAA beobachtet, mich und Meinungen gesammelt. Dabei ist häufig zu lesen, die diesjährige IAA hätte keine Highlights zu bieten gehabt. Andererseits gibt es auch jene, die alles toll und schön fanden, inflationär mit Highlight-Bekenntnissen um sich werfen. Und wie war es nun wirklich?

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Angefahren: Opel Zafira Tourer 1.6 CDTI

Es war aber auch allerhöchste Zeit. Auf der IAA 2011 vorgestellt, befindet sich die dritte Generation Zafira, die den Zusatz „Tourer“ erhielt, seit Januar 2012 auf dem deutschen Markt. Mit Einführung der neuen Motorengenerationen gibt es nun auch einen praktikablen Einstiegsdiesel.

Opel Zafira C Tourer 1.6 CDTI Mineral-Weiß-Perleffekt Seitenansicht Landstraß

Gut, „Einstiegsdiesel“ ist dann doch etwas optimistisch formuliert. Denn die älteren 2.0 CDTI-Triebwerke mit 100 bzw. 130 PS bleiben vorerst verfügbar – und sind im Grundpreis bis zu 2.400 € günstiger. Fest steht jedoch, dass die beiden schwächeren 2.0-Liter-Selbstzünder peu à peu aus dem Programm verschwinden werden, wie auch die 1.7 CDTI-Motoren, die u. a. im Opel Astra zum Einsatz kommen. Für den 1.6 CDTI verspricht Opel zudem weitere Leistungsstufen – nach oben und nach unten.

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Angefahren: Opel Astra GTC 1.6 SIDI Turbo

Großes haben die Rüsselsheimer von Opel in den nächsten Jahren vor. Bis 2016 wollen die Hessen 23 neue Modelle bzw. Modell-Varianten und 13 neue Motorisierungen auf den Markt bringen. Der Anfang ist bereits mit Opel ADAM, Mokka und Cascada gemacht. Den Opel Cascada 1.6 SIDI Turbo konnte ich bereits antesten. Nun stellt Opel den neuen 1.6er Turbo-Direkteinspritzer weiteren Modellen zur Verfügung.

Opel Astra GTC 1.6 SIDI Turbo ecoFLEX Mineral-Weiss-Perleffekt Feld Heide Seitenansicht schrae

Opel muss Handeln; und befindet sich inzwischen auf einem guten Weg. So lägen für den ADAM bereits 30.000 Bestellungen vor, für den Mokka sogar 100.000. Mit dem Cascada hat Opel ein Mittelklasse-Cabriolet im Portfolio, das zu einem verhältnismäßig erschwinglichen Preis viel Cabrio und gute Verarbeitung zu bieten vermag.

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Neuwagen-Vorstellung: Ersteindruck vom Opel Cascada – Das Mittelklasse-Cabriolet im Kurz-Fahrbericht

Trotz Krisen, Hiobsbotschaften und einer weiterhin schwierigen Lage scheint Opel modell-politisch eine Menge richtig zu machen. Nach Mokka und ADAM stellen die Rüsselsheimer in diesem Frühjahr mit dem Cascada eine weitere Modell-Neuheit vor: ein Mittelklasse-Cabriolet auf Astra-Basis, das sich in einer aussichtsreichen Nische positionieren könnte.

Opel Cascada 1.6 SIDI Turbo Vorderansicht schräg Berge Seealpen

Schon auf den ersten Pressebildern ließ es sich erahnen. Der Erstkontakt am Aéroport Nice Côte d’Azur bestätigt die Eindrücke: der Opel Cascada ist ein schön gezeichnetes und optisch wohl proportioniertes Cabriolet geworden. Dabei fällt die Silhouette sowohl offen als auch geschlossen stimmig aus. Nichts anderes war Maßgabe der Designer: Ein Cabrio, das auch geschlossen eine gute Figur macht.

Was der Cascada laut Opel noch alles können soll, hatte ich bereits im Oktober 2012 geschildert.

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Neuwagen-Vorstellung: Der Opel Cascada – Opel präsentiert neues Cabriolet auf Astra-Basis

Im Frühjahr 2013 wird es soweit ein: Opel bringt mit dem Cascada ein Mittelklasse-Cabriolet mit vier Sitzplätzen und Stoffverdeck. Das Setting fällt also durchaus klassisch aus. Daneben sollen moderne Technologien sowie elegantes Design Einzug halten und „Premiumqualität […] zu einem sehr attraktiven Preis“ geboten werden.

Opel Cascada
Unverkennbar ist an der Front die Verwandtschaft zum Astra: Opel Cascada | © Opel

Cascada – ein klangvoller Name, den sich die Rüsselsheimer ausgesucht haben. Allerdings denke ich bei dem Namen schnell an die deutsche Elektro-Popgruppe, denn an ein Auto. Ein klangvoller Name bleibt es dennoch, obwohl ich ihn unpassend finde.

Warum? Ein kleiner Ausflug in die Etymologie …

Naheliegend ist die Verbindung zur ‚Kaskade‘, einem stufenförmigen, meist künstlich angelegten Wasserfall. Soweit ist diese Assoziation noch angenehm: Wasserfall, Sonnenschein, Sommerwetter. Im 17. Jahrhundert wurde ‚cascade‘ aus dem Französischen ins Deutsche entlehnt – auch das: kein Problem. Unschön wird es im semantischen Sinne, wenn wir noch weitergehen. Zurück im Lateinischen heißt ‚cadere‘ ‚fallen‘. Ableitungen, die es auch ins Deutsche schafften, sind z. B. ‚Dekadenz‘ und ‚Kadaver‘, die semantisch mit ‚fallen‘ im Zusammenhang stehen. Ich bezweifle, dass dies Bedeutungsfelder sind, die Opel mit dem Cascada eröffnen wollte. Doch, es gibt noch eine weitere Vokabel, die das ‚fallen‘ in sich birgt und positiv besetzt ist: die ‚Chance‘.

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Neuwagen-Vorstellung: Der neue Opel ADAM – Der Retter in der Not?

Opel kommt nicht aus den Schlagzeilen. Seit Monaten geistert das Wort „Werksschließung“ umher, gestern die Hiobs-Botschaft: Opel-Chef Stracke ist zurückgetreten. Dabei haben die Rüsselsheimer etwas mehr Aufmerksamkeit für ihre Neuwagen nötig, um aus der Krise zu kommen. Der Stracke-Rücktritt kam denkbar ungünstig. Gerade noch den ADAM vorgestellt, folgte einen Tag später die Negativ-Schlagzeile. Doch, worum geht’s hier eigentlich? Richtig, um Autos!

Viele unterschiedliche Stilelemente mixt Opel zu einem homogenen Erscheinungsbild zusammen. | © GM

Ich bin anscheinend nicht der einzige, den die ersten Anblicke des neuesten und kleinsten Opel-Sprösslings mit Ratlosigkeit und Verwunderung trafen. Bei Namensgebung und Erscheinung erging es Moritz vom Automobil-Blog ähnlich. Also ließ ich die Informationen und die Bilder sacken, Meinungsbildung war angesagt – und dabei macht es mir der Opel nicht leicht. Ich versuche mich, von meiner Befremdung zu befreien; und dennoch schwanke ich zwischen Polemik, Wohlwollen und ehrlicher Sympathie.

Markant: Die Dachholme in Kontrastfarbe scheinen Richtung C-Säule zu schweben. | © GM

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DEKRA stellt Gebrauchtwagenreport 2012 vor – Warum die Statistiken von ADAC, DEKRA und TÜV unzuverlässig sind

Zu Beginn dieses Jahres stellt die DEKRA den Gebrauchtwagenreport 2012 vor. Dabei wurden 50 neue Fahrzeuge in einem Laufleistungsbereich von 0 – 50.000 Kilometer in die Datenbank der Prüforganisation aufgenommen. Insgesamt habe die DEKRA 15 Millionen Fahrzeuge bei der Hauptuntersuchung (HU) auf der Hebebühne gehabt. Insgesamt stehen in der Datenbank des Stuttgarter Prüfgesellschaft 280 Fahrzeugmodelle, die in acht Kategorien unterteilt werden. Der Opel Astra J wurde als Fahrzeug mit der besten Einzelwertung ausgezeichnet. Doch was ist eine solche Auszeichnung wert?

Screenshot gebrauchtwagenreport.com der DEKRA | 18. Januar 2012

Nicht nur die DEKRA veröffentlicht regelmäßig die Ergebnisse ihrer durchgeführten Hauptuntersuchungen. Auch der TÜV gibt mit seinem TÜV-Report eine Statistik aus, die Aussagen über Zuverlässigkeit und Qualität einzelner Fahrzeugmodelle treffen soll. Weiterhin großen Wert beigemessen wird der Pannenstatistik des ADAC, die angibt, wie oft und aufgrund welcher Probleme die gelben Engel zu bestimmten Fahrzeugen ausrücken mussten.

In der Theorie klingen solche Statistiken und Übersichten besonders geeignet, um sich einen Überblick über qualitative Fahrzeuge zu verschaffen. Sowohl für den Neuwagen- als auch den Gebrauchtwagenkauf können aussagekräftige Urteile die Kauf-Entscheidung maßgeblich beeinflussen. Zuverlässige Autos mit hoher Langzeitqualität versprechen keine oder nur wenige Werkstatt-Aufenthalte und würden somit für niedrigere Unterhalskosten sorgen.

Doch was, wenn diese Reporte und Statistiken nicht die ganze Wahrheit widerspiegeln?

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autoaid auf der 64. IAA: Neuwagen-Premiere – Der Opel Astra GTC

Auf der IAA in Frankfurt am Main stellt Opel die dreitürige Version des Astra J vor. Bereits seit Anfang Juni kann der Astra GTC bestellt werden, der Weltöffentlichkeit bzw. den Pressevertretern vorgestellt wurde die Serienversion des sportlichen Dreitürers erst am 13. September 2011. Gegner dürfte der VW Scirocco der Wolfsburger Konkurrenz sein.

Nach fast zwei Jahren kommt die dreitürige Variante des Astra auf den Markt: der Opel Astra GTC. | (CC) MLe

Seit dem 04. Dezember 2009 ist das fünftürige Schrägheck des Opel Astra J auf dem Markt. Fast zwei Jahre später folgt die dreitürige Variante. Allerdings handelt es sich bei dem Opel Astra GTC nicht um einen bloßen J-Astra minus zweier Türen. Betont sportlich und maskulin gibt er sich, liegt tief und geduckt, bereit, zum Angriff zu blasen auf VW Golf GTI und VW Scirocco. Aber die Rechnung muss nicht aufgehen.

Der Opel Astra GTC reißt eine Lücke in das Portfolio der Rüsselsheimer. Klar, chic ist er, der Astra GTC – aber ein klassischer Dreitürer dagegen weniger. Das könnte zu einem Problem werden. Der gemeine dreitürige Kompaktklasse-Neuwagen gehört schließlich zum alltäglichen Straßenbild, ist einer der absatzstärksten Bauformen auf dem Pkw-Markt. Mit dem Opel Astra GTC zielt Opel dagegen eine jüngere Klientel an, der das Geld locker sitzt. Immerhin ist der GTC keine einfache Variante des Astra, er ist Lifestyle- und Sport-Vehikel – und das zeigt auch der selbstbewusste Grundpreis: 19.900,- € kostet der GTC-Einstieg, der Fünftürer dagegen ist ab 15.990,- € zu haben.

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Neuwagen-Vorstellung: Der neue Opel Antara – Opel überarbeitet sein Crossover-SUV

Das seit 2006 erhältliche Crossover-SUV Opel Antara wurde nun zum Modelljahr 2011 überarbeitet. Effizientere Motoren, neu entwickelte 6-Gang-Getriebe und 6-Gang-Automatik-Getriebe sowie optische Retuschen und die Verwendung höherwertigerer Materialien im Innenraum sollen den Antara attraktiver machen.

 

Zunächst wurde die Motorenpalette des Opel Antara komplett überarbeitet. Alle drei verfügbaren Motorisierungen erfüllen nun die Euro-5-Abgasnorm und sollen darüber hinaus effizienter mit dem jeweiligen Kraftstoff verfahren. Opel verspricht gesteigerte Leistung zu einem verringerten Verbrauch und geringere Schadstoff-Ausstöße.

Zur Auswahl stehen zwei Diesel-Motoren – jeweils ein 2.2 CDTI-Motor mit 163 oder 184 PS, wahlweise als Fronttriebler oder Allradler, mit manuellem 6-Gang-Schaltgetriebe oder 6-Gang-Automatik. Im Vergleich zu den Vorgänger-Dieseln sei der Verbrauch reduziert worden. Die Leistung dagegen konnte erheblich gesteigert werden. Zugunsten der Effizienz kommt der Antara nun auch stets mit sechs Gängen statt der vorherigen fünf Gänge zum Neuwagen-Käufer.

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Neuwagen-Vorschau – Mitte November kam der Opel Astra Sports Tourer auf den Markt

Nachdem Opel den fünf-türigen Astra J bereits im Dezember 2009 herausbrachte, erscheint nun Mitte November die Sports Tourer getaufte Kombi-Version auf dem deutschen Markt. Der Einstiegspreis für den Opel Astra Sports Tourer in der Selection-Ausstattung und dem 1.4-Liter-Benziner mit 100 PS beträgt 18.000,- € und kann ab sofort bestellt.

2010 Opel Astra J Sports Tourer Vorderansich

Die Modellpolitik von Opel mutet zeitwillig seltsam an. Schließlich landete im Dezember 2009 der Opel Astra J auf dem deutschen Automobil-Markt, allerdings ausschließlich als fünf-türige Limousine. Mit elf Monaten Verzögerung erscheint die Kombi-Version sehr spät; und der Dreitürer soll sogar erst Anfang 2011 erscheinen. Es drängt sich schnell die Frage nach dem ‚Warum‘ auf, macht eine solche Modell-Politik schließlich Kunden abspenstig.

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