Genfer Auto-Salon 2015: Der neue BMW 2er Gran Tourer – BMW macht einen auf Volkswagen

Genfer Auto-Salon 2015

Der neue BMW 2er Gran Tourer

Ach, Du liebes Lieschen! Was wurde denn da verunfallt? BMW schiebt nach dem 2er Active Tourer den 2er Gran Tourer (F46) hinterher. Und irgendwie jagen mir die Bilder dieses Pampers-Bombers einen Schauer nach dem anderen über den Rücken. Unförmig und glubschäugig rollt der 2er Gran Tourer auf den Genfer Auto-Salon 2015 und wird gegen den VW Touran antreten müssen – 26.950 € vs. 23.250 € Basispreis, 1.5-Dreizylinder-Turbo gegen 1.2-Vierzylinder-Turbo. Ob das gutgeht?

BMW 2er Gran Tourer 220d xDrive Luxury Line F46 Vorderansich

Eingefleischte BMW-Fans mussten in der letzten Zeit vieles über sich ergehen lassen. Der gute alte Reihensechser macht sich immer rarer; wo früher im BMW 320i (E30, E36, E46) der Sechszylinder tobte, muss es heute im BMW F30 schon ein 335i sein, um mitreden zu können. Selbst der BMW 328i ist „nur“ ein Vierzylinder-Turbo – zugegeben, ein guter, aber trotzdem. Der aktuelle, vor kurzem aufgefrischte 1er F20 wird der letzte Kompakte sein, der die Hinterräder antreibt. Ja, das kann einem schon die Tränen in die Augen treiben. Eine Aussicht auf das, was uns da mit dem kommenden 1er erwarten wird, gab bereits der BMW 2er Active Tourer F45: Frontantrieb und aufgeladene Dreizylinder-Motoren.

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Ersteindruck: Mit dem BMW i3 durch Berlin

Ersteindruck: Mit dem BMW i3 durch Berlin

Mit der Submarke BMW i und den beiden ersten Modellen BMW i3 sowie BMW i8 gehen die Bayern ein großes Risiko ein, beweisen aber auch Cojones. Kein anderer deutscher Automobil-Hersteller geht so konsequent den Weg der Elektromobilität wie BMW mit dem i3. Doch auch das große Drumherum passt. BMW bietet eine durchdachte Nachhaltigkeitsstrategie, die von der Produktion einzelner Komponenten, über die Fertigung bishin zur Verwertung das gesamte Autoleben umfasst. Aber reicht das, wenn ein Auto so kontrovers im Design daherkommt wie der BMW i3?

Ersteindruck & Kurz-Fahrbericht | technische Daten | Blogschau

BMW i3 Seitenansicht Solarorange mit Frozen Grey Metallic Berlin Fernsehtur

Was mich beinahe vollends überzeugt, ist die gesamte Strategie, das Konzept, das hinter BMW i steht. Bereits nach der IAA 2013 und der Vorstellung des BMW i3 hatte ich geschrieben, dass ich die grundsätzliche Marschrichtung gut und richtig finde. BMW beweist Mut und verdient Respekt, diesen Weg eingeschlagen zu haben.

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IAA 2013: Die automobilste Show der Welt – Eine Retrospektive

Aus und vorbei. Pünktlich zum Erststimmen-Einerlei des 22. Septembers schloss die 65. Internationale Automobil-Ausstellung ihre Pforten. Für wenige Stunden war ich auf der Messe zugegen und hetzte von Halle zu Halle. Vieles konnte ich mir leider nicht ansehen, viele Eindrücke hatte ich dennoch gewinnen können.

Logo IAA 2013 Frankfurt Motor Sho

Ich habe nun einige Tage gewartet, Reaktionen zur IAA beobachtet, mich und Meinungen gesammelt. Dabei ist häufig zu lesen, die diesjährige IAA hätte keine Highlights zu bieten gehabt. Andererseits gibt es auch jene, die alles toll und schön fanden, inflationär mit Highlight-Bekenntnissen um sich werfen. Und wie war es nun wirklich?

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IAA 2013 – Vorstellung des neuen BMW i3

Nach der Simultan-Weltpremiere in New York, London und Peking stand die taufrische Serienversion des BMW i3 auf der IAA 2013. Damit sind die Münchner der erste deutsche Automobil-Hersteller, der ein speziell als solches entwickeltes Elektroauto auf den Markt bringt. Die Milliarden-Investitionen in die Submarke BMWi müssen sich lohnen.

BMW i3 Vorderansicht IAA 2013 Frankfurt Motor Sho

Zum Erfolg verpflichtet. Der BMW i3 muss ankommen auf dem Massenmarkt; anderenfalls wird BMWs i zum Massengrab. Über den ebenfalls auf der IAA gezeigten i8 lässt sich das Projekt BMWi nicht am Leben erhalten. Der erste selbstproduzierte Kleinwagen, der den blau-weißen Propeller trägt, muss hohen Absatz erzielen. Kann das gelingen?

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Kurz angerissen – BMW 328i im Kurz-Fahrbericht

Den neuen BMW 3er F30 hatte ich vor einiger Zeit bereits vorgestellt – ein Zufall wollte es, dass ich den BMW 328i mal kurz antesten konnte. Wie ich feststellen musste, sind mir diverse aufpreispflichtige Extras recht egal gewesen – es waren Motor und die Achtgang-Sport-Automatik von ZF, die Suchtpotential auslösen und zur Gefahr des Führerscheins werden. Bedauerlicherweise habe ich es in all der Aufregung verpasst, entsprechende Fotos zu schießen. Daher greife ich auf alternatives Bildmaterial aus dem BMW-Pressearchiv zurück.

Kurz angetestet: BMW 328i in der Luxury Line. | © BMW

Kurz nach dem Abbiegen in meine Zielstraße erblickte ich ihn – einen 328i in eher dezenter Luxury Line in saphirschwarz-metallic, der mich mit einem eher zurückhaltend wirkenden Doppelrohr in Chromoptik neckisch mit dem Hintern zuerst begrüßte. Ich hielt kurz neben dem F30. Ja, chic sieht er aus und versprüht dabei pures Understatement. Was mich später jedoch erwarten würde, ahnte ich da noch nicht.

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Neuwagen-Vorstellung: Mercedes-Benz A-Klasse W 176 – Der kompakte Schwabe ist ab sofort bestellbar

Daimler verkündete heute per Pressemitteilung, die neue A-Klasse ist mit dem 15. Juni 2012 ab 23.978,50 € bestellbar. Mit dem W 176 zielt Mercedes auf einen neuen Kundenkreis: jung, dynamisch – wohlhabend. Trotz aller intendierter Jugendlichkeit dürften eher ältere Semester nach den Sternen greifen – denn erschwinglich oder gar günstig möchte ein Benz nach wie vor nicht sein.

Macht in rot mächtig was her, gerade hier im AMG-Kleid: die A-Klasse W 176. Mit den LED-Augenlidern konnte ich mich bisher nicht so recht anfreunden. | © Daimler AG

Ich muss gestehen, aufregend sieht sie aus, die neue A-Klasse. Ähnlich wie die B-Klasse auf der letztjährigen IAA beeindruckt mich die neue Designsprache der Schwaben noch immer. Überzeugen kann sie mich aber nicht vollends. Denn statt der Zeitlosigkeit eines W 201 oder W 202 – den Baby-Benz-Vorgängern – wirkt die neue, abgeflachte A-Klasse hektisch, gewollt modern, voll im Trend. Zunächst mag sich das für eine erfolgreiche Platzierung am Markt als sinnvoll erweisen, ob das aber auch auf Dauer zielführend sein wird, kann nur die Zukunft zeigen.

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Neuwagen-Vorstellung: BMW 1er F21 – Im September erscheint der Dreitürer des Kompakt-Bayern

Ein Jahr nach der Vorstellung des BMW 1er F20 auf der IAA 2011 folgt die dreitürige Variante des kompakten Hecktrieblers. Mit dem F21 erfolgen die Markteinführung des Einstiegsmodells BMW 114i sowie des Top-Modells mit Reihensechser: M135i. Eine Achtgang-Automatik und der Allrad-Antrieb xDrive sollen des Portfolio des 1er weiter komplettieren.

Die dreitürige Version des BMW 1er wirkt schnittiger, die Silhoutte prägnanter. | © BMW

Die aktuelle Generation des BMW 1er findet sowohl Freunde als auch Spötter. Hüben wie drüben sind sowohl Design als auch Technik und Antrieb Anlass für überbordende Lobeshymnen oder schonungslose Kritik. Während die einen den Heckantrieb des 1er als Alleinstellungsmerkmal in der Kompaktklasse und als Inkarnation des einzig echten Fahrspaßes feiern, verdammen die anderen den Hinterradantrieb als unzeitgemäß, teuer und schwer. Daneben finden die kleinen Reihen-Vierzylinder mit Turboaufladung nicht überall Zuspruch – in einen BMW gehöre ein zünftiger R6-Sauger.

Ähnliches gilt für das Design. Höhnisch wird bemerkt, das Heck des BMW 1er sehe aus wie ein aufgeblasener VW Polo V – wie ein Vergleich zeigt, ist da etwas Wahres dran. Doch auch das Front-Design erzeugt zwiespältigen Widerhall. Es sind die Scheinwerfer, die häufig als überproportioniert betrachtet werden.

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Kommentar: Verleihung der Automotive Innovations Awards 2012 – Ein Institut, das keines ist, zeichnet deutsche Auto-Hersteller mit wertlosen Preisen aus

Zugegeben, „wertlos“ trifft es nicht ganz, denn von Wert sind diese Preise für die jeweiligen Fahrzeug-Hersteller und Konzerne schon allein hinsichtlich der zu erwartenden Werbewirkung und Image-Pflege. Der als solcher bezeichnete „Innovationen-Preis“ dient letztlich allein der Werbung und birgt keinerlei Nutzen für etwaige Kunden an sich. Ein Kommentar.

Der Golf – Inbegriff des Volkswagens. Aber sind TSI und DSG anno 2012 noch innovativ? Das CAM sagt, ja. | © VW

Die Center of Automotive Management GmbH & Co. KG – Ein Institut?

Das in Bergisch Gladbach ansässige Unternehmen Center of Automotive Management (CAM) führt jährlich Studien durch, an deren Ende der sog. Automotive Innovations Award in sieben Kategorien vergeben wird. Mehrere Aspekte an diesem Unternehmen sind auffällig.

Als Beiname und Untertitel verwendet das CAM die Bezeichnung „Das Auto-Institut“ und verwendet diese ebenfalls als Webseite (auto-institut.de). Das Problematische: Bei dem „Auto-Institut“ handelt es sich um kein Institut; weder im wissenschaftlichen noch im rechtlichen Sinne. Allerdings ist die Bezeichnung „Institut“ rechtlich nicht geschützt, dennoch in ihrem Gebrauch eingeschränkt. Ein Unternehmen wie das Center of Automotive Management darf demnach als GmbH & Co. KG den Begriff des Instituts nicht im Namen führen.

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